ROADTrIP FRANKREICH & SPANIEN

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Tanja & Andy

TANJA & ANDY

veröffentlicht am
17. Februar 2022

Allgemeine Infos zur Reise

ROADTRIP - FRANKREICH & SPANIEN

Um den Jahreswechsel 2021/2022 hatten Tanja und ich noch mehr als zwei Wochen Urlaub übrig. Schon kurz nach den Weihnachtsfeiertagen fiel uns zuhause regelrecht die Decke auf den Kopf. In normalen Zeiten wäre uns wohl kaum so viel Resturlaub geblieben – und wenn, wären wir vermutlich in wärmere Gegenden geflogen. In Zeiten von Corona war das allerdings alles andere als einfach: Strikte Einreisebeschränkungen und horrende Preise um diese Jahreszeit machten uns die Planung schwer.

Also überlegten wir spontan, wo wir vielleicht doch noch ein paar Sonnenstrahlen erwischen könnten. Kurzerhand beschlossen wir, das Auto zu packen und über Frankreich nach Spanien zu fahren – das war damals ohne größere Hürden möglich. Außerdem versprach der Wetterbericht angenehme 23 Grad und pure Sonne. Perfekt! So schnell wird aus einer Laune heraus ein winterlicher Roadtrip nach Spanien. Die Jahre zuvor wäre das für uns noch völlig unvorstellbar gewesen.

Hier ein kurzer Überblick zu unserer Route und den Stationen, die wir auf dem Roadtrip mitgenommen haben:

28.12.2021 - AUF NACH FRANKREICH

Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen ging es dann schließlich los.
Am ersten Tag unseres Roadtrips stand vorwiegend Autofahren auf dem Programm, da wir aus dem trüben Wetter schnellstmöglich herauskommen wollten. Insgesamt sind wir von Ingolstadt aus 880 km nach Frankreich bis ca. Lyon gefahren. Für die Strecke haben wir um die 9 Stunden gebraucht und haben uns zum Übernachten ein nettes kleines Tiny-House im Ort Saint-Sorlin-de-Vienne gemietet. Die Lodge avec vue panoramique war gefühlt völlig neu und sehr hochwertig – für eine Nacht mehr als perfekt!

29.12.2021 - ENTLANG DER PYRENÄEN NACH SPANIEN

Am nächsten Morgen ging es für uns schon sehr früh weiter. Die Sonne war noch nicht mal annähernd aufgegangen, als wir schon wieder im Auto Richtung Carcassonne saßen (das Tiny-House hatten wir keine einzige Minute bei Tageslicht gesehen). 

Carcassonne

Carcassonne liegt im Süden Frankreichs in der Region Okzitanien und ist weltweit für seine herausragend erhaltene, mittelalterliche Festungsanlage bekannt. Das historische Herzstück der Stadt, die sogenannte Cité von Carcassonne, thront auf einem Hügel am Ufer des Flusses Aude. Die Anlage ist von einem doppelten, rund drei Kilometer langen Mauerring mit 52 markanten Wehrtürmen umgeben und gilt als eine der größten Festungsstädte Europas.

Die Ursprünge der Siedlung reichen bis in die gallo-römische Zeit zurück. Im Mittelalter war Carcassonne eine strategisch entscheidende Festung und ein Zentrum während der Albigenserkriege gegen die Katharer. Nach dem Verlust ihrer militärischen Bedeutung im 17. Jahrhundert verfiel die Anlage zunehmend, bis sie im 19. Jahrhundert unter der Leitung des Architekten Eugène Viollet-le-Duc umfassend und detailgetreu rekonstruiert wurde.

Heute beherbergt die historische Altstadt innerhalb der Mauern unter anderem die romanisch-gotische Basilika Saint-Nazaire sowie das Château Comtal (Grafenschloss). Die Cité von Carcassonne wurde 1997 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und zählt zu den meistbesuchten historischen Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Die Stadt erreichten wir nach ca. 425 km und 4 Stunden Fahrt. Um uns die Beine zu vertreten und uns die Festung anzuschauen, haben wir uns dort einen Parkplatz gesucht und die Stadt zu Fuß erkundet. Da es passenderweise um die Mittagszeit war, konnten wir gleich noch ein Mittagessen mitnehmen.

Orozko

Im Anschluss führte uns unsere Fahrtstrecke weiter entlang der Pyrenäen und schließlich in Nordspanien über die Grenze ins Baskenland. Wir hatten uns für die nächsten zwei Nächte eine Unterkunft im kleinen Örtchen Orozko, nahe Bilbao ausgesucht.

Orozko (spanisch Orozco) ist eine Gemeinde in der nordspanischen Provinz Bizkaia, die zur Autonomen Gemeinschaft des Baskenlandes gehört. Das Gemeindegebiet liegt rund 25 Kilometer südlich von Bilbao und zeichnet sich durch seine weitläufige, ländliche Struktur aus, die sich über mehrere Täler und elf kleinere Ortsteile (sogenannte Barrios) erstreckt. Das administrative und gesellschaftliche Zentrum bildet das Dorf Zubiaur.

Geografisch ist Orozko untrennbar mit dem Naturpark Gorbeia verbunden. Das Gemeindegebiet umfasst einen bedeutenden Teil dieses Schutzgebietes und wird von einer markanten Berglandschaft dominiert, darunter dem Kalksteinmassiv des Itxina. Diese raue und zerklüftete Landschaft ist durchzogen von Höhlen, tiefen Schluchten und dichten Wäldern, was Orozko zu einem wichtigen Ausgangspunkt für den Berg- und Wandertourismus in der Region macht.

Die Wirtschaft der Gemeinde war historisch stark von der Land- und Forstwirtschaft sowie der traditionellen Köhlerei geprägt. Kulturhistorisch spiegeln die zahlreichen verstreuten Caseríos (traditionelle baskische Bauernhäuser), alten Mühlen und historischen Turmhäuser, wie der Torre de Aranguren aus dem 16. Jahrhundert, die tief verwurzelte baskische Identität und Architektur wider. Im lokalen Museum in Zubiaur wird die Geschichte des Tals, das Leben in den Bergen und die traditionelle Handwerkskunst der Region dokumentiert.

Bis dorthin waren es von Carcassonne aus dann doch nochmal 542 km und knappe 5,5 Stunden. Spät abends erreichten wir das Hotel Burruzkale Etxea, suchten uns einen Parkplatz nahe des Hotels, organisierten uns noch ein schnelles Abendessen und fielen dann recht bald ins Bett.

30.12.2021 - BILBAO & SALTO DEL NERVION

Nach der ganzen Fahrerei wollten wir endlich wieder mehr Zeit in der Natur verbringen und brauchten auch deutlich mehr Bewegung. Wir hatten uns dazu entschlossen einen Ausflug zum Salto del Nervion, einem Wasserfall an einem Hochplateau mit tollem Ausblick, zu machen und brachen schon recht früh dorthin auf.

Salto del Nervion

Der Salto del Nervión (baskisch Nerbioiren jauzia) ist mit einer Fallhöhe von 222 Metern der höchste Wasserfall Spaniens und der gesamten Iberischen Halbinsel. Er liegt an der Grenze zwischen den Provinzen Burgos (Kastilien und León) und Álava (Baskenland) im spektakulären Naturdenkmal der Monte de Santiago. Hier stürzt der Fluss Nervión über die senkrechten Kreidefelswände des Delika-Canyons in die Tiefe, um später als breiter Fluss durch Bilbao in den Golf von Biskayas zu münden.

Das monumentale Naturschauspiel hat jedoch eine Besonderheit: Der Wasserfall ist temporär. Da das Hochplateau aus karstiger, durchlässiger Geologie besteht, versickert das Wasser der umliegenden Bäche meist im unterirdischen Höhlensystem. Der eigentliche Wasserfall erwacht daher fast ausschließlich im Spätherbst, Winter und Frühjahr nach langanhaltenden, starken Regenfällen oder während der Schneeschmelze zum Leben. Im trockenen Sommer führt die Felskante in der Regel kein Wasser.

Unabhängig von der Wassermenge ist die Kulisse ein Magnet für Wanderer und Naturbegeisterte. Vom zentralen Parkplatz der Monte de Santiago führt ein gut ausgebauter, flacher Wanderweg durch dichte Buchenwälder direkt vor zur Mirador del Salto del Nervión. Diese Aussichtsplattform ragt spektakulär über den Abgrund der Schlucht und bietet einen atemberaubenden Tiefblick in den Canyon sowie beste Bedingungen, um die dort nistenden Gänsegeier im Aufwind zu beobachten.

Wir hatten total Glück mit dem Wetter, da die aufgehende Sonne die Landschaft in goldenes Licht tauchte. Der glitzernde Tau und der morgendliche Nebel zwischen den Bäumen erzeugten eine unglaubliche Atmosphäre.

Die kleine Wanderung zum Salto del Nervion tat uns wirklich gut und wir wurden zudem noch mit diesem Ausblick belohnt:

Insgesamt eine wirklich schöne Gegend und eine abwechslungsreiche Wanderung. Zwischendrin hatten wir sogar einige freilaufende Pferde entdeckt. Tanja ließ es sich natürlich nicht nehmen eines der Pferde zu streicheln.

Playa de Sopelana

Nachdem wir wieder am Auto angekommen waren, hatten wir noch genügend Zeit um uns weiter nach Bilbao aufzumachen. Wir wollten die restlichen Sonnenstunden noch am Strand verbringen und fuhren deswegen zum Playa de Sopelana. 

Die Playa de Sopelana (aufgeteilt in die Abschnitte Arrietara und Atxabiribil) liegt an der baskischen Küste in der Provinz Bizkaia, etwa 20 Kilometer nördlich von Bilbao. Der rund 800 Meter lange Sandstrand ist weltberühmt für seine konstant starken Atlantikwellen und gilt als eines der wichtigsten Surf-Zentren Nordspaniens, an dem auch regelmäßig internationale Wettbewerbe stattfinden. Eingerahmt wird der Strand von monumentalen, steil abfallenden Flysch-Klippen aus geschichtetem Sedimentgestein, die typisch für diesen Küstenabschnitt sind. Neben Surfern zieht die Playa durch ihre spektakuläre Kulisse und die starken Aufwinde auch Gleitschirmflieger sowie Erholungssuchende aus der gesamten Region an.

Beim Anblick des Meeres bei strahlendem Sonnenschein haben wir komplett vergessen, dass es der 30.12. und eigentlich Winter war. Wir verbrachten einige Zeit damit die Gegend zu erkunden und einfach ein wenig in der Sonne zu sitzen.

Sopelana an sich ist ein kleiner Surfer-Ort. In der nahe am Strand gelegenen Bar „La Triangu“ waren wir dann noch kurz beim Essen. Die Bar hatte eine besondere Atmosphäre und uns hatte es dort wirklich sehr gut gefallen – für jeden ist es dort glaube ich allerdings nichts.

Den Tag haben wir komplett ausgenutzt und haben uns am Ende noch den Sonnenuntergang am Playa de Sopelana angeschaut. Anschließend ging es für uns zurück nach Orozko, da wir eine weitere Nacht im Burruzkale Etxea gebucht hatten. 

31.12.2021 - Bilbao & Gatzelugatxe

Am nächsten Tag hatten wir ursprünglich bereits die Weiterfahrt über das Landesinnere in Richtung Barcelona geplant. Da uns die Sonne und das Meer aber am Vortag so gut gefallen hatten, haben wir uns spontan dazu entschlossen nochmal nach Norden ans Meer zu fahren. Wir fuhren am Playa de Sopelana vorbei und wollten die Morgenstunden noch nutzen uns Gatzelugatxe anzusehen.

Gatzelugatxe

San Juan de Gaztelugatxe ist eine winzige, felsige Halbinsel an der Küste der Provinz Bizkaia, etwa 35 Kilometer nördlich von Bilbao. Das markanteste Merkmal ist eine alte Einsiedelei aus dem 10. Jahrhundert, die dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist und auf dem höchsten Punkt des schroffen Felsens thront.

Verbunden ist die Insel mit dem Festland über eine schmale, von Menschenhand geschaffene Steinbrücke. Von dort aus führt ein weltberühmter, zickzackförmiger Pfad mit 241 Stufen steil hinauf zur Kapelle. Der Weg schlängelt sich spektakulär über den Grat des Felsens, während links und rechts die rauen Wellen des Kantabrischen Meeres gegen die Klippen schlagen. Laut einer lokalen Legende soll man nach dem Aufstieg die Glocke der Kapelle dreimal läuten und sich etwas wünschen, um Unheil abzuwenden.

Weltweite Berühmtheit erlangte die Location als Drehort für die Hit-Serie Game of Thrones, in der sie als Kulisse für die Inselfestung Drachenstein (Dragonstone) diente. Um die Natur des geschützten Biotops zu bewahren und den enormen Besucheransturm zu regulieren, ist der Zugang über die Treppe inzwischen kostenlos, aber nur noch mit einem vorab online reservierten Ticket möglich.

Playa de Bakio

Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zum Playa de Bakio. Unterwegs haben wir an einem Aussichtspunkt gehalten, der einen tollen Blick auf den Strand und die Küste bot. Von dort aus konnte man auch optimal die Surfer beobachten.

Die Playa de Bakio liegt in der gleichnamigen Küstengemeinde in der Provinz Bizkaia, direkt in der Nachbarschaft der berühmten Felseninsel San Juan de Gaztelugatxe. Mit einer Länge von rund einem Kilometer ist sie einer der längsten Sandstrände der Region und gilt als eine der Wiegen des Erlebnissurfens im Baskenland.

Dank ihrer offenen Lage zum Kantabrischen Meer bietet die Bucht das ganze Jahr über konstante und hochkarätige Wellenbedingungen, die sowohl für Anfänger als auch für Profis ideal sind; regelmäßig werden hier wichtige Meisterschaften ausgetragen. Der Strand zeichnet sich durch seine feine Sandqualität und eine gut ausgebaute, lebendige Promenade aus, die nahtlos in das Ortszentrum übergeht. Eingerahmt wird die Kulisse von den grünen Hügeln der baskischen Küstenlandschaft, was der Bucht ihren charakteristischen, rauen Charme verleiht.

Im Anschluss verbrachten wir den restlichen Vormittag und den frühen Nachmittag damit am Playa de Bakio die Sonne, den Strand und das Meer zu genießen. Zwischendurch mussten wir uns immer wieder daran erinnern, dass es der 31.12. war und wir später noch ins neue Jahr 2022 reinfeiern würden. Aus diesem Grund mussten wir schweren Herzens unseren Strandtag dann doch irgendwann beenden und uns auf den Weg nach Tafalla machen. Tafalla ist ein kleiner Ort, der auf dem Weg nach Barcelona liegt. 

Happy New Year

Unsere kleine alternative Silvesterparty feierten wir im Hotelzimmer des Sercotel Hola Tafalla. Bis dorthin waren es von Bilbao aus ca. 176km und 2 Stunden Fahrt. Auf dem Weg hatten wir uns noch mit Essen und ein paar Getränken eingedeckt.

01.01.2022 - BARCELONA

Für einen Neujahrstag angenehm fit und ohne Kater ging es für uns am 01.01.2022 weiter nach Barcelona. Wir hatten eigentlich einen Zwischenstopp bei den Bardenas Reales, einer Wüste im Landesinneren, eingeplant. Das Wetter war uns allerdings nicht gnädig. Fast auf dem gesamten Weg nach Süden hing ein dichter Nebel und auch bei den Bardenas Reales konnte man lediglich eine Nebelwand erkennen.

Also machten wir uns schließlich direkt auf nach Barcelona und legten dabei knappe 473km in 5,5 Stunden zurück. Am frühen Nachmittag kamen wir an unserem Hotel für die nächsten beiden Nächte an, dem Cornellà de Llobregat. Wir suchten uns einen Parkplatz, erledigten den Check-In und machten uns noch kurz bereit den Nachmittag über Barcelona zu erkunden. Die nächsten eineinhalb Tage schauten wir uns dann die wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas an.

02.01.2022 - BARCELONA

Unsere Zeit in Barcelona haben wir in einem separaten Blog-Beitrag zusammengefasst. Dort findet man auch die unserer Meinung nach interessantesten Sehenswürdigkeiten und einige Tipps, was Barcelona so zu bieten hat:

HIER GEHTS ZUM BEITRAG

03.01.2022 - VERDONSCHLUCHT

Am 03. Januar stand die Rückfahrt nach Frankreich auf dem Programm. Wir wollten unbedingt noch die Verdonschlucht sehen, auch wenn es nicht wirklich auf dem Weg lag und nochmal einiges an Fahrt bedeutete. Zur Verdonschlucht waren es dann schließlich knappe 614km und 7 Stunden Autofahrt. 

Die Verdonschlucht (Gorges du Verdon) im Südosten Frankreichs (Region Provence-Alpes-Côte d’Azur) gilt als einer der größten und spektakulärsten Canyons Europas. Über Jahrmillionen hat sich der Fluss Verdon hier tief in das alpine Kalksteingebirge hineingefressen und eine bis zu 700 Meter tiefe und rund 21 Kilometer lange Schlucht geschaffen. Das absolute Markenzeichen des Flusses ist sein intensiv türkisgrünes Wasser, das durch enthaltene Mikroalgen und Fluorverbindungen entsteht.

Die Schlucht teilt sich topografisch in die tiefen, engen Felswände des eigentlichen Canyons und mündet im Westen in den künstlich angestauten Lac de Sainte-Croix, einen weitläufigen, hellblauen See. Die Region ist ein internationales Zentrum für den Outdoor-Tourismus: Während die senkrechten Kalksteinwände Kletterer und die Panoramastraßen (Route des Crêtes) Autofahrer und Radfahrer anziehen, ist der Fluss selbst ein Hotspot für Wildwasser-Kajak, Rafting und Tretbootfahrten im ruhigeren Mündungsbereich.

Da wir mal wieder recht früh losgefahren waren, erreichten wir am frühen Nachmittag den kleinen Ort La Palud-sur-Verdon. Von dort aus kann man einen Rundweg (Straße D23) entlang der Verdonschlucht fahren und an vielen verschiedenen Aussichtspunkten halten.

Die Verdonschlucht ist absolut beeindruckend und wunderschön. Wir hätten nicht gedacht, dass Frankreich solche Naturwunder zu bieten hat. Gut, dass wir da eines Besseren belehrt wurden. 

Wir hatten ein wenig Pech, da der Rundweg aufgrund eines Steinschlags ab ca. 2/3 der Strecke unpassierbar war. So mussten wir umkehren und den Weg zurück fahren. Einen Zwischenstopp sollte man auf jeden Fall auch bei der Pont du Galetas einlegen. Dort hat man von der Brücke aus einen tollen Blick auf das Ende der Schlucht und in die Schlucht hinein.

Unsere letzte Übernachtung hatten wir in Voreppe, kurz hinter Lyon geplant. Wir waren dort im ibis budget Grenoble, ein einfaches aber sauberes Hotel an der Autobahn. Bis dahin waren es nochmal 263 km und knappe 4 Stunden Fahrt. Dementsprechend müde und fertig sind wir ins Bett gefallen.

04.01.2022 - ZURÜCK NACH HAUSE

Am letzten Tag unseres Roadtrips stand uns im Endeffekt noch ein ganzer Tag Fahrt bevor. Bis nach Hause mussten wir nochmal 911km und geschlagene 9 Stunden fahren und waren nach den Tagen dann auch wirklich froh einige Zeit nicht mehr mit dem Auto längere Strecken fahren zu müssen. Alles in allem war es aber eine abwechslungsreiche, schöne, aber auch anstrengende Reise. 

VLOG

Auf unserem Roadtrip haben wir auch ein paar Videos gemacht, die wir ein wenig zusammengeschnitten haben. Vielleicht gigewinnt man dadurch nochmal einen etwas anderen Eindruck zu den verschiedenen Stationen:  

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