AUSTRALIEN OST

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Der Osten Australiens – primär umfassend die Bundesstaaten New South Wales, Queensland und Victoria – erstreckt sich über eine Fläche von weit mehr als zwei Millionen Quadratkilometern. In dieser Region lebt mit über 20 Millionen Menschen der Großteil der australischen Gesamtbevölkerung. Hier befinden sich die weltbekannten Metropolen Sydney und Melbourne sowie die Hauptstadt Canberra. Die Währung ist der Australische Dollar (AUD). Geografisch ist die Ostküste extrem vielseitig: Sie reicht von den tropischen Regenwäldern und dem weltgrößten Korallenriff (Great Barrier Reef) im Norden über endlose Sandstrände bis hin zu den bewaldeten Gebirgszügen der Great Dividing Range und den gemäßigten Klimazonen im Süden.

Das Klima variiert aufgrund der enormen Nord-Süd-Ausdehnung stark. Der tropische Norden Queenslands wird am besten in der dortigen Trockenzeit von Mai bis Oktober bereist, um der extremen Schwüle und den sommerlichen Monatsregen zu entgehen. Für die südlicheren Abschnitte rund um Sydney und Melbourne bieten sich hingegen die australischen Frühlings- und Sommermonate von Oktober bis März an, wenn angenehm warmes Badewetter herrscht.

Geschichtlich ist der Osten die Wiege des modernen Australiens. Die Region wird seit mehr als 65.000 Jahren von den indigenen Völkern der Aboriginal und Torres-Strait-Insulaner bewohnt, deren reiches Kulturerbe bis heute tief in der Landschaft verwurzelt ist. Für Europa begann die dokumentierte Geschichte im Jahr 1770, als Kapitän James Cook in der Botany Bay (nahe dem heutigen Sydney) landete und die Ostküste für die britische Krone beanspruchte. 1788 wurde hier mit der Ankunft der „First Fleet“ die erste europäische Sträflingskolonie gegründet. Aus diesen historischen Anfängen und dem späteren Goldrausch im 19. Jahrhundert entwickelten sich die heutigen, multikulturellen Metropolen der Region.

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