AUSTRALIEN ZENTRUM

Unsere Erlebnisse im

Das Rote Zentrum beschreibt das riesige, semi-aride Landesinnere Australiens, das sich primär über den südlichen Teil des Northern Territory erstreckt. Das geografische und logistische Tor zu dieser Region ist die Wüstenstadt Alice Springs, die rund 26.000 Einwohner zählt. Im gesamten Outback ist die Bevölkerungsdichte extrem gering; die Region wird seit Jahrtausenden von den Uangala, Anangu und anderen indigenen Völkern der Aborigines bewohnt. Die Währung ist auch hier der Australische Dollar (AUD). Geografisch ist die Region durch endlose rote Sanddünen, karge Buschlandschaften und spektakuläre Sandsteinformationen geprägt, die abrupt aus der flachen Wüstenebene ragen.

Das Klima im Landesinneren ist extrem kontinental und trocken. Die beste Reisezeit liegt in den australischen Wintermonaten von Mai bis September, wenn die Tagestemperaturen angenehm mild sind, während es nachts sogar zu Frost kommen kann. Die Sommermonate von November bis März bringen dagegen extreme Hitze mit Temperaturen von oft weit über 40 °C, was Aktivitäten im Freien stark einschränkt und gefährlich machen kann.

Geschichtlich und kulturell ist das Rote Zentrum von unschätzbarem Wert und tief mit der Schöpfungsgeschichte (der Traumzeit) der First Nations verbunden. Das bekannteste Wahrzeichen ist der Uluru (früher Ayers Rock), ein gewaltiger Monolith, der gemeinsam mit den nahegelegenen Felsformationen der Kata Tjuta (The Oligas) eine heilige Stätte der Anangu darstellt. Die europäische Erschließung begann erst im späten 19. Jahrhundert mit dem Bau der Transaustralischen Telegrafenleitung und dem anschließenden Einzug von Viehzüchtern und Goldsuchern, wodurch eine faszinierende Verbindung aus Jahrtausende alter indigener Kultur und Pioniergeschichte entstand.

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