DUBLIN

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Andy 2025

ANDY

veröffentlicht am
25. März 2021

Allgemeine Infos zur Reise

STÄDTEREISE NACH DUBLIN

Dublin ist nicht nur das politische und wirtschaftliche Zentrum Irlands, sondern auch eine Stadt voller Geschichte, Literatur und lebendiger Pub-Kultur. An der Ostküste des Landes gelegen, verbindet die irische Metropole den historischen Charme vergangener Jahrhunderte mit einer modernen, weltoffenen Atmosphäre.

Allgemeine Daten und Geographie
Die irische Hauptstadt erstreckt sich an der Mündung des Flusses Liffey in die gleichnamige Bucht (Dublin Bay) an der Irischen Sea. Das eigentliche Stadtgebiet (Dublin City) umfasst eine Fläche von rund 115 Quadratkilometern, während die gesamte Region (Greater Dublin Area) deutlich größer ist. In der Stadt selbst leben etwa 590.000 Menschen, im gesamten Ballungsraum sind es sogar rund 1,4 Millionen.

  • Höhenlage: ca. 20 Meter (überwiegend flaches Terrain)
  • Einwohnerzahl: ca. 590.000 (Kernstadt) / ca. 1,4 Millionen (Ballungsraum)
  • Fläche (Stadtgebiet): ca. 115 Quadratkilometer

Klima
Dublin unterliegt einem gemäßigten maritimen Klima, das stark vom Atlantik beeinflusst wird. Extremes Wetter ist hier selten, allerdings ist das Wetter für seine schnellen Wechsel bekannt („vier Jahreszeiten an einem Tag“).

  • Sommer (Juni bis August):
    Milde Temperaturen mit durchschnittlich 18 bis 20 Grad, dazu oft lange, helle Tage.

  • Winter (Dezember bis Februar):
    Mild bis kühl mit Werten um die 5 bis 8 Grad. Frost und Schnee kommen eher selten vor, allerdings muss häufig mit Regen und starkem Wind gerechnet werden. Regen verteilt sich recht gleichmäßig über das ganze Jahr.

Geschichtliche Entwicklung
Die Geschichte Dublins reicht weit zurück. Ursprünglich gründeten Wikinger im 9. Jahrhundert an der Mündung der Poddle einen Stützpunkt namens Dubh Linn („schwarzer Teich“). Nach der normannischen Eroberung im 12. Jahrhundert wurde Dublin zum Zentrum der englischen Herrschaft in Irland. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Stadt zahlreiche Umbrüche, darunter den Aufstand von 1916 (Easter Rising), der den Weg zur Unabhängigkeit des Irischen Freistaats ebnete. Heute ist Dublin eine stolze europäische Hauptstadt, die ihre keltische und kolonialzeitliche Vergangenheit im Stadtbild bewahrt hat.

Kultur und Wirtschaft
Dublin ist eine weltberühmte Kulturmetropole, die vor allem für ihre literarische Tradition bekannt ist. Berühmte Schriftsteller wie James Joyce, Oscar Wilde, Samuel Beckett und Bram Stoker wurden hier geboren oder lebten in der Stadt. Auch die Musikszene (von U2 bis hin zu traditioneller irischer Live-Musik in den Pubs) prägt das kulturelle Leben. Wirtschaftlich hat sich Dublin in den letzten Jahrzehnten zu einem der wichtigsten europäischen Technologie- und Finanzzentren entwickelt. Zahlreiche globale Tech-Giganten (wie Google, Meta und Microsoft) haben hier ihre Europa-Zentralen angesiedelt, ergänzt durch eine starke Pharmaindustrie und einen florierenden Städtetourismus.

Nützliche Infos für Touristen

  • Beste Reisezeit:
    Die Monate von Mai bis September bieten die wärmsten Temperaturen und die längsten Tage, allerdings ist dies auch die Hauptreisezeit.

  • Fortbewegung:
    Das Stadtzentrum lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Für weitere Strecken oder den Weg vom Flughafen gibt es ein gut ausgebautes Netz aus Bussen und der Straßenbahn (Luas).

  • Sehenswürdigkeiten:
    Zu den absoluten Highlights gehören das historische Trinity College (mit dem berühmten Book of Kells), das lebendige Viertel Temple Bar, das Dublin Castle sowie die traditionsreiche Guinness Storehouse Brauerei.

Sonstige interessante Fakten

  • Die irische Sprache (Gaeilge):
    Obwohl fast alle Einwohner Englisch sprechen, ist Irisch die erste Amtssprache des Landes. Straßenschilder in Dublin sind stets zweisprachig beschriftet.

  • Die Brücke ohne Pfeiler:
    Die Samuel Beckett Bridge, eine moderne Schrägseilbrücke über die Liffey, wurde vom weltberühmten Architekten Santiago Calatrava entworfen und erinnert in ihrer Form an eine traditionelle irische Harfe.

  • Pub-Kultur:
    Es wird geschätzt, dass es in Dublin weit über 750 traditionelle Pubs gibt – von denen viele seit Jahrhunderten bestehen und als das soziale „Wohnzimmer“ der Iren gelten.

DUBLIN CASTLE

Das Dublin Castle (irisch Caisleán Bhaile Átha Cliath) im Herzen der irischen Hauptstadt ist ein geschichtsträchtiger Komplex, der über Jahrhunderte hinweg das Zentrum der Macht in Irland bildete. Heute ist das Dublin Castle eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ein wichtiger Ort für Kultur, Kunstausstellungen und Staatsbesuche.

  • Geschichte & Ursprung:
    Die Anlage wurde im frühen 13. Jahrhundert (ab 1204) im Auftrag des englischen Königs Johann Ohneland errichtet, nachdem an dieser Stelle zuvor bereits eine Wikinger-Festung gestanden hatte.
    Fast 700 Jahre lang diente das Schloss als Sitz der britischen Verwaltung und des Vizekönigs von Irland. Erst 1922 wurde es an den neuen Irischen Freistaat übergeben.

  • Architektur:
    Durch einen verheerenden Brand im Jahr 1684 und spätere Umbauten stammt der Großteil der heute sichtbaren Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert (hauptsächlich im georgianischen Stil). Ein einziger, markanter Überrest aus der Normannenzeit hat die Jahrhunderte überdauert: der Record Tower aus dem Jahr 1226.

  • Sehenswürdigkeiten im Inneren:

    • The State Apartments (Prunkräume):
      Die ehemaligen Wohn- und Empfangsräume des Vizekönigs beeindrucken mit prachtvollen Stuckdecken, glänzenden Kronleuchtern und historischem Mobiliar. Heute werden sie noch für wichtige staatliche Anlässe und offizielle Regierungszeremonien genutzt – wie etwa die Amtseinführung des irischen Präsidenten.

    • The Chapel Royal:
      Eine gotische Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, deren Wände und Decken reich mit Holzschnitzereien und den Wappen früherer Amtsträger verziert sind.

    • Ausgrabungen:
      Bei unterirdischen Führungen kann man heute noch Teile der alten Wikinger- und Normannenmauern entdecken.

ST. PATRICK'S CATHEDRAL

Die St. Patrick’s Cathedral in Dublin ist die größte Kirche Irlands und blickt auf eine fast 800-jährige, bewegte Geschichte zurück.

  • Geschichte & Gründung:
    Der Legende nach taufte der Heilige Patrick im 5. Jahrhundert an diesem Ort – nahe einer heiligen Quelle – Konvertiten. Die heutige Kathedrale wurde ab dem Jahr 1220 im frühenglischen gotischen Stil errichtet.

  • Besonderheit:
    Obwohl sie die Nationalkathedrale der Church of Ireland (anglikanisch) ist, wird sie oft als das spirituelle Herz ganz Irlands angesehen. Sie ist nicht der Sitz eines katholischen Bischofs (das ist stattdessen die Christ Church Cathedral), hat aber dennoch einen enormen historischen Rang.

  • Berühmte Persönlichkeiten:
    Die wohl bekannteste historische Figur, die eng mit der Kathedrale verbunden ist, war Jonathan Swift, der Autor von Gullivers Reisen. Er war im 18. Jahrhundert Dekan der Kathedrale und ist heute zusammen mit seiner engen Vertrauten Esther Johnson (bekannt als „Stella“) direkt im Gebäude begraben.

  • Architektur & Musik:
    Im Inneren beeindruckt sie durch ihre schlichte, aber erhabene gotische Architektur, zahlreiche Grabdenkmäler aus Jahrhunderten sowie einen weltberühmten Knabenchor, der dort regelmäßig singt.

TRINITY COLLEGE & BOOK OF KELLS

Das Trinity College Dublin ist eine renommierte Universität, die nach dem Vorbild der Universitäten Oxford und Cambridge gegründet wurde. In Rankings wird das Trinity College Dublin konstant als beste Universität Irlands eingestuft und beherbergt mit dem Book of Kells eines der berühmtesten und faszinierendsten mittelalterlichen Handschriftenwerke der Welt.

  • Das Trinity College:
    Die Universität wurde 1592 von Königin Elizabeth I. im Zentrum von Dublin gegründet. Der historische Campus beeindruckt mit wunderschönen gepflasterten Innenhöfen, alten Backsteingebäuden und einer traditionsreichen Atmosphäre. Zu den berühmten ehemaligen Studenten gehören historische Persönlichkeiten wie Oscar Wilde, Samuel Beckett und Bram Stoker.

  • Das Book of Kells:
    Dies ist der absolute Schatz der Universitätsbibliothek. Es handelt sich um eine reich illustrierte Handschrift der vier Evangelien des Neuen Testaments, die um das Jahr 800 n. Chr. von keltischen Mönchen angefertigt wurde. Sie ist weltweit berühmt für ihre unfassbar detailreiche und farbenprächtige Buchmalerei mit keltischen Knotenmustern und mystischen Tiermotiven. Das Book of Kells wurde 2011 zum Weltdokumentenerbe erklärt und befindet es sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz des Trinity College, wo man das Buch im Original besichtigen kann

  • Die Old Library (Alte Bibliothek):
    Das Buch wird in der historischen Old Library aufbewahrt. Deren berühmtester Raum ist der sogenannte Long Room – eine atemberaubende, kathedralenartige Halle voller alter Holzregale, die Tausende historische Bände und Marmorbüsten berühmter Denker beherbergt.

MOLLY MALONE STATUE & Phoenix Park

Molly Malone
Auf dem Weg vom Trinity College zur Grafton Street muss man nur einmal rechts abbiegen und schon trifft man auf die Statue der berühmten Molly Malone. Die bronzene Statue ist eines der bekanntesten und beliebtesten Fotomotive der irischen Hauptstadt.

  • Die Legende & das Lied:
    Die Figur basiert auf dem berühmten irischen Volkslied
    „Cockles and Mussels“ (oft auch einfach „Molly Malone“ genannt), das weithin als die inoffizielle Hymne Dublins gilt. Das Lied erzählt die Geschichte einer jungen Fischhändlerin, die im 17. Jahrhundert mit ihrem Handwagen (Wheelbarrow) durch die Straßen zieht und Muscheln verkauft, bevor sie jung an einem Fieber stirbt. Ob Molly Malone tatsächlich eine historische Person war, ist bis heute ungeklärt, aber sie ist fester Bestandteil der Stadtgeschichte und des irischen Folklore.

  • Die Statue:
    Die Skulptur wurde von der irischen Künstlerin Jeanne Rynhart entworfen und im Jahr 1988 anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Dublin (Dublin Millennium) enthüllt. Sie stellt Molly Malone in historischer Kleidung des 17. Jahrhunderts dar, während sie ihren Karren mit Meeresfrüchten schiebt.

  • Standort:
    Ursprünglich stand die Statue direkt am unteren Ende der bekannten Einkaufsstraße Grafton Street. Im Jahr 2014 wurde sie wegen Bauarbeiten für die Straßenbahn (Luas) in die Suffolk Street (direkt vor dem Touristenbüro, unweit des Trinity Colleges) versetzt.

  • Besonderheit:
    Unter Touristen hat sich der Brauch entwickelt, die Statue an bestimmten Stellen für Glück zu berühren (weshalb diese Stellen mittlerweile blank poliert sind).

Phoenix Park
Der Phoenix Park ist eine riesige grüne Oase und gilt als einer der größten umzäunten Stadtparks in ganz Europa. Er umfasst knapp 700 Hektar, was ihn sogar mehr als doppelt so groß wie den Central Park in New York macht. Der Name leitet sich vom irischen Begriff für klares Wasser ab. Zu den bekanntesten Attraktionen des Parks gehört eine große Herde wilder Damhirsche, die dort bereits seit dem 17. Jahrhundert frei über die Wiesen streifen. Zudem befinden sich wichtige historische und politische Gebäude auf dem Gelände, darunter die offizielle Residenz des irischen Präsidenten sowie der traditionsreiche Dubliner Zoo. Ein weiteres markantes Wahrzeichen ist das gewaltige Wellington Monument, ein über 60 Meter hoher Obelisk. Die Einheimischen nutzen das weitläufige Areal unglaublich gerne zum Joggen, Radfahren, für ausgedehnte Spaziergänge oder für Picknicks im Grünen, weshalb der Park das perfekte Gegenstück zum trubeligen Stadtleben der irischen Hauptstadt bildet.

HA'pENNY BRIDGE

Die Ha’penny Bridge (Half Penny Bridge) ist eine 43 m lange, knapp 3,5 m breite Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1816, die den Fluss Liffey überspannt und dabei den Stadtteil Temple Bar mit dem Bachelor’s Walk verbindet. Ihren Namen erhielt sie aufgrund der Fußgängermaut, die man früher zahlen musste, wenn man die Brücke überqueren wollte. Die offizielle, aber im Alltag kaum verwendete Bezeichnung lautet Liffey Bridge. Es handelt sich um eine gusseiserne Bogenbrücke mit einer charakteristischen, eleganten Form, die in den 2000er Jahren aufwendig restauriert wurde.

TEMPLE BAR

Das Temple Bar Viertel schließt direkt an das südliche Ufer der Liffey an (nur wenige Gehminuten von der Ha’penny Bridge entfernt) und gilt als das kulturelle und kulturell-lebendige Herz von Dublin.
Temple Bar ist bekannt für seine engen, verwinkelten und historischen Kopfsteinpflasterstraßen. Tagsüber prägen kleine Boutiquen, Kunstgaleries, Märkte (wie auf dem Meeting House Square) und Straßenkünstler das Viertel. Neben Pubs beheimatet das Viertel wichtige Institutionen wie das Irish Film Institute, Theater (z. B. das Smock Alley Theatre) und verschiedene Kulturzentren.
Vor allem am Abend erwacht das Viertel richtig zum Leben. Es ist weltberühmt für seine traditionellen irischen Pubs (darunter das gleichnamige, auffällig rot-weiße The Temple Bar Pub), in denen oft täglich live traditionelle irische Musik (Irish Folk) gespielt wird. Der Name geht vermutlich auf den britischen Diplomaten und Provost des Trinity College, Sir William Temple, zurück, der dort im 17. Jahrhundert ein Haus mit Garten besaß.

The Temple Bar 
Der Temple Bar Pub (der berühmte Pub im gleichnamigen Viertel) ist wahrscheinlich das bekannteste und am häufigsten fotografierte Lokal in ganz Irland.

  • Die Optik:
    Mit seiner leuchtend roten Fassade, den üppig blühenden Blumenkästen und der traditionellen Holzfront ist er ein absoluter Hingucker auf jeder Dublin-Postkarte.

  • Geschichte:
    Die Schanklizenz des Gebäudes geht auf das Jahr 1835 zurück. Damit steht das Gebäude seit fast 200 Jahren ununterbrochen als Pub im Dienst – es überstand sogar den Osteraufstand von 1916.

  • Musik & Stimmung:
    Im Inneren herrscht fast rund um die Uhr eine sehr lebendige Pub-Atmosphäre. Es gilt als eine Hochburg für Live-Folk-Musik, die dort täglich auf der Bühne gespielt wird.

  • Rekorde & Besonderheiten:
    Der Pub ist zudem bekannt für seine riesige Whiskysammlung mit mehreren Hundert Sorten und hält sogar einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde (für ein tagelanges, ununterbrochenes Gitarrenkonzert, das dort stattgefunden hat).

GIANT'S CAUSEWAY

Neben den Sehenswürdigkeiten, die Dublin selbst zu bieten hat, haben wir während unseres Aufenthalts noch einen Ausflug zum Giant’s Causeway gebucht. Dieser befindet sich an der nördlichen Küste in Nordirland, östlich des kleinen Städtchens Bushmills ca. 80 km von Belfast entfernt. Der Giant’s Causeway (auf Deutsch der Damm des Riesen) ist eines der faszinierendsten Naturwunder Europas und gehört seit 1986 zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Was ist der Giant’s Causeway?
Es handelt sich um eine geologische Formation aus schätzungsweise 40.000 massiven, meist sechseckigen Basaltpfeilern, die wie riesige Treppenstufen oder Orgelpfeifen aus dem Meer aufragen. Die Säulen, die eng aneinandergereiht sind, sehen aus wie von Menschenhand gebaut – sind aber das Ergebnis purer Naturgewalt.

Wie ist er entstanden?

  • Vulkanischer Ursprung:
    Vor etwa 50 bis 60 Millionen Jahren war diese Region von heftiger vulkanischer Aktivität geprägt.

  • Abkühlung:
    Glutflüssige Lavaströme drängten an die Oberfläche und kühlten sich beim Kontakt mit kälterer Luft oder Wasser sehr schnell ab.

  • Kontraktion:
    Durch die rasche Abkühlung zog sich das Gestein zusammen. Dabei riss es in gleichmäßige, geometrische Formen auf – meistens in perfekte Sechsecke (Hexagonale Klüftung).

Die Legende vom Riesen 
Einer irischen Legende nach wurde der Damm vom Riesen Fionn McCumhaill gebaut. Der wollte seinen schottischen Widersacher Benandonner herausfordern, da dieser ihn beleidigt hatte. Um einen Weg nach Schottland zu bauen riss der Riese Felsen aus den Klippen der Küste und stemmte sie in das Meer. Als er mit dem Bau fertig war, forderte er Benandonner zum Kampf heraus, der die Herausforderung annahm, und sich auf den Weg nach Irland machte. Fionn aber war von den Bauarbeiten müde und suchte nach einem Ausweg. Er verkleidete sich daraufhin als Baby und wartete mit seiner Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien, beteuerte Fionns Frau ihm, dass er gerade nicht da sei. Als Benandonner das angebliche Baby sah, erblasste er bei der Vorstellung, dass bei der Größe des Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse. Aus Furcht rannte er über den Damm zurück nach Schottland und zerstörte diesen dabei hinter sich.

Praktische Tipps für einen Besuch

  • Die Landschaft:
    Neben dem Hauptdamm gibt es wunderschöne Küstenwanderwege auf den Klippen, die einen spektakulären Blick auf den Atlantik bieten.

  • Das Besucherzentrum:
    Es gibt ein modernes Visitor Centre mit interaktiven Ausstellungen, die sowohl die Geologie als auch die irischen Sagen lebendig erklären.

  • Beste Reisezeit:
    Frühling und Herbst eignen sich super, um den Ort mit etwas weniger Andrang zu erleben.

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