Flores / Komodo
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FLORES
KOMODO NATIONALPARK
ANDY
veröffentlicht am
04. Januar 2023
Allgemeine Infos zur Reise
- 21.12.2022 - 27.12.2022
- 7 Tage
- Weltreise
FLORES / KOMODO NATIONALPARK
Während das westlich gelegene Bali die Touristenströme anzieht, bietet die Insel Flores – Teil der Kleinen Sundainseln – ein gänzlich anderes, unberührtes Gesicht Indonesiens. Flores streckt sich über rund 360 Kilometer in die Länge und verdankt ihren Namen („Blumeninsel“) den portugiesischen Kolonialherren des 16. Jahrhunderts. Heute steht die Insel für spektakuläre Vulkanlandschaften, reiche Kultur und eine faszinierende Unterwasserwelt.
Flores ist eine Gebirgsinsel und Teil des Pazifischen Feuerrings. Das Landesinnere wird von einer Kette teils aktiver Vulkane dominiert, was die Infrastruktur prägt: Die wichtigste Verkehrsader, der Trans-Flores-Highway, schlängelt sich in unzähligen Serpentinen von Westen nach Osten.
Westen (Labuan Bajo): Das touristische Drehkreuz der Insel. Der Flughafen Komodo International Airport (LBJ) wird mehrmals täglich von Bali und Jakarta angeflogen.
Osten (Maumere / Ende): Die alternativen Flughäfen für Reisende, die die Insel von Ost nach West durchqueren möchten.
Daten und Fakten im Überblick
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Fläche | ca. 13.540 km2 |
| Einwohner | ca. 2 Millionen |
| Hauptort | Maumere (größte Stadt), Labuan Bajo (Tourismuszentrum) |
| Religion | Überwiegend katholisch geprägt (Besonderheit im sonst muslimischen Indonesien) |
| Beste Reisezeit | Mai bis September (Trockenzeit). Die Regenzeit (Dezember bis März) kann Straßen unpassierbar machen. |
Kurz vor Weihnachten 2022 haben wir uns selbst ein Geschenk gemacht und uns eine Bootstour zum Komodo Nationalpark geschenkt. Die Entscheidung haben wir relativ spontan – 4 Tage vorher – getroffen und dann auch sehr schnell alles gebucht. Ausgangspunkt der Tour war der Ort Labuan Bajo auf der Insel Flores. Dementsprechend mussten wir zunächst Bali verlassen und nach Flores fliegen.
labuan bajo
Was noch vor wenigen Jahrzehnten ein kleines, verschlafenes Fischerdorf an der Westspitze der Insel Flores war, hat sich heute zum wichtigsten touristischen Zentrum der Region entwickelt: Labuan Bajo. Als Hauptstadt des Regierungsbezirks West-Manggarai (Manggarai Barat) ist die Hafenstadt der Ausgangspunkt für alle Exkursionen in den Komodo-Nationalpark und der Startpunkt für Reisen quer durch Flores.
Die Stadt hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Die indonesische Regierung ernannte Labuan Bajo zu einem von fünf „Super-Priorität-Tourismuszielen“ des Landes, was zu massiven Investitionen in die Infrastruktur führte. Herzstück dieser Modernisierung ist der Komodo International Airport (LBJ). Der Flughafen liegt nur wenige Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und verbindet die Region durch tägliche Direktflüge mit den großen Drehkreuzen Bali (Denpasar) und Jakarta, was die Anreise unkompliziert macht.
Infrastruktur und Hafen
Das öffentliche und touristische Leben in Labuan Bajo konzentriert sich fast vollständig auf die Küstenlinie und die Hauptstraße Jalan Soekarno-Hatta. Hier reihen sich Tauchschulen, Reiseagenturen, internationale Restaurants und Hotels aller Preisklassen aneinander.
Der Hafen von Labuan Bajo ist das wirtschaftliche und logistische Herzstück der Stadt. Von hier aus starten täglich Dutzende Boote: von einfachen Holz-Auslegerbooten für Tagesausflügler über moderne Speedboote bis hin zu luxuriösen, traditionellen Holzsegelschiffen, den sogenannten Phinisi-Booten. Neben dem Tourismus spielt die Fischerei nach wie vor eine Rolle. Ein kulturelles Highlight für Besucher ist der tägliche Fischmarkt (Pasar Malam), auf dem abends fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte direkt an Open-Air-Ständen zubereitet werden.
Komodo nationalpark
Der Komodo-Nationalpark (indonesisch: Taman Nasional Komodo) gehört zu den faszinierendsten Schutzgebieten Südostasiens. Er liegt in der Region der Kleinen Sundainseln, eingebettet in die strategisch wichtige Meerenge zwischen den größeren Inseln Sumbawa und Flores. Gegründet wurde der Park bereits im Jahr 1980, um die einzigartige Flora und Fauna der Region vor dem menschlichen Eingriff zu schützen. Nur elf Jahre später, im Jahr 1991, erkannte auch die UNESCO die weltweite Bedeutung dieser Region an und erklärte sie zum Weltnaturerbe.
Das gesamte Schutzgebiet erstreckt sich über eine gewaltige Gesamtfläche von rund 1.817 Quadratkilometern. Das Besondere daran: Etwa 70 Prozent dieser Fläche bestehen aus marinem Lebensraum, also aus reinem Ozean. Das verbleibende Drittel teilt sich auf die drei großen vulkanischen Hauptinseln Komodo, Rinca und Padar sowie zahlreiche kleinere, teils unbewohnte Eilande auf. Da der Nationalpark über keinen eigenen Flughafen verfügt, reisen Besucher fast ausnahmslos über das Drehkreuz Labuan Bajo auf Flores an. Von dort aus wird der Park entweder im Rahmen von Tagesausflügen mit dem Speedboot oder über mehrtägige Kreuzfahrten (sogenannte Liveaboards) erschlossen. Der Zugang ist dabei streng reglementiert: Es wird eine gestaffelte Nationalpark-Gebühr erhoben, die staatliche Steuern, Ranger-Gebühren und Wildlife-Tickets umfasst, wobei die Preise je nach Wochentag und geplanten Aktivitäten variieren.
Bootstouren
Für die Erkundung des Komodo-Nationalparks gibt es ab Labuan Bajo zwei Hauptoptionen: Tagesausflüge mit dem Speedboot, die in kurzer Zeit die wichtigsten Highlights wie Padar Island, den Pink Beach und die Komodo-Warane ansteuern, oder mehrtägige Bootstouren. Bei diesen Touren übernachtet man zwei bis vier Tage auf traditionellen Holzsegelschiffen, was ein intensiveres Reiseerlebnis ermöglicht, da auch abgelegenere Tauchspots und einsame Inseln zum Sonnenaufgang angesteuert werden können. Wir hatten uns für eine mehrtätgige Bootstour mit der Jaya Explorer 02 entschieden:
KELOR ISLAND
Unseren ersten Stopp legten wir auf Kelor Island ein. Da es zum Start unserer Bootstour in Labuan Bajo heftig zu regnen begonnen hatte, waren wir umso mehr froh, dass es pünktlich zur Landung auf Kelor Island zu regnen aufgehört hatte. Das Wetter hatte sich dann sogar soweit verbessert, dass wir den Hügel auf der Insel besteigen und den Ausblick genießen konnten.
Kelor Island (indonesisch: Pulau Kelor) ist eine kleine, unbewohnte Insel im Komodo-Archipel und gilt als eines der charmantesten Einstiegshighlights für Reisen in den Nationalpark. Aufgrund ihrer Lage – sie befindet sich nur rund 10 bis 12 Kilometer östlich von Labuan Bajo – ist sie bei den meisten Bootstouren der allererste oder der letzte Stopp auf den Routen. Mit dem Speedboot ist die Insel in einer kurzen Fahrt von etwa 15 bis 20 Minuten erreichbar, während traditionelle Holzboote knapp eine Stunde benötigen. Trotz ihrer geringen Größe vereint Kelor Island alle charakteristischen Merkmale der Region auf kleinstem Raum: eine markante Hügellandschaft, feine Sandstrände und ein artenreiches Korallenriff.
Der Aussichtspunkt und Aufstieg
Das unumstrittene Highlight der Insel ist der steile Hügel, der sich im Zentrum erhebt. Von seinem Gipfel aus bietet sich Besuchern ein spektakulärer 360-Grad-Panoramablick über die umliegenden Gewässer, die benachbarte Insel Kukusan und die Silhouette der Hauptinsel Flores im Hintergrund.
Der Aufstieg: Der Pfad führt über rund 200 Meter steil nach oben. Es gibt keine befestigten Stufen oder Geländer, sondern lediglich einen Pfad aus losem Geröll, Erde und kurzem Savannengras.
Anforderung: Obwohl der Aufstieg kurz ist und meist nur 10 bis 15 Minuten dauert, erfordert er aufgrund der extremen Steigung und des rutschigen Untergrunds Trittsicherheit und festes Schuhwerk. Die Anstrengung wird auf dem Gipfel mit einem der meistfotografierten Motive des Nationalparks belohnt, das durch die geschwungene, weiße Sandzunge am Fuße des Hügels geprägt ist.
KALONG ISLAND
Zum Ende des ersten Tages auf unserem Boot, gab es noch ein Highlight für uns. In der Nähe der Insel Kalong durften wir zu Beginn der Abenddämmerung ein besonderes Naturschauspiel miterleben.
Kalong Island (indonesisch: Pulau Kalong) ist eine kleine, unbewohnte Insel innerhalb des Komodo-Nationalparks, die für genau dieses Naturphänomen weltberühmt ist. Der Name der Insel ist dabei Programm: „Kalong“ bedeutet im Indonesischen Flughund. Die Insel liegt nur rund 8 Kilometer südlich von Labuan Bajo und ist mit dem Boot in etwa 30 bis 45 Minuten erreichbar. Aus diesem Grund bildet sie auf fast allen mehrtägigen Bootstouren oder speziellen Sunset-Ausflügen den festen Programmpunkt für den späten Nachmittag.
Im Gegensatz zu anderen Inseln des Archipels besteht Kalong Island nicht aus steilen Aussichtshügeln, sondern ist fast vollständig von dichten, unberührten Mangrovenwäldern bewachsen. Ein Betreten der Insel ist weder erlaubt noch möglich, da das dichte Wurzelwerk und der schlammige Untergrund ein Fortkommen verhindern würden. Boote gehen daher kurz vor Sonnenuntergang in sicherer Entfernung in der Bucht vor Anker.
Der spektakuläre Ausflug der Flughunde
Das eigentliche Highlight beginnt pünktlich zur dämmernden Abendstunde, meist zwischen 18:00 und 18:30 Uhr. Sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, erwacht die Insel zum Leben.
Tausende Flughunde, mit Flügelspannweiten von bis zu einem Meter, erheben sich gleichzeitig aus den Mangrovenkronen. Die Tiere sind nachtaktiv und verlassen die Insel jeden Abend in riesigen, koordinierten Schwärmen, um auf der nahen Hauptinsel Flores nach Nahrung – vor allem nach Früchten und Blüten – zu suchen. Erst im Morgengrauen kehren sie nach Kalong Island zurück.
PADAR ISLAND
Padar Island (indonesisch: Pulau Padar) ist nach Komodo und Rinca die drittgrößte Insel des Komodo-Nationalparks und erstreckt sich über eine Fläche von rund 20 Quadratkilometern. Sie liegt im Zentrum des Archipels, genau in der Lintah-Straße zwischen den beiden größeren Nachbarinseln. Auf Padar Island sind wir mit den ersten Sonnenstrahlen des nächsten Tages bereits auf einen Aussichtspunkt gewandert, der einen unfassbaren Blick über die Insel bietet.
Der berühmte Drei-Buchten-Blick und der Aufstieg
Das Markenzeichen der Insel ist ihre stark zerklüftete, fast abstrakte Form. Vom ikonischen Aussichtspunkt auf dem zentralen Hügel blickt man gleichzeitig auf drei sichelförmige Buchten, deren Strände alle eine vollkommen andere Sandfarbe aufweisen: perlweiß, tiefschwarz und pastellrosa. Diese seltene Kombination entsteht durch die geologische Beschaffenheit der Insel: Während der schwarze Sand vulkanischen Ursprungs ist, verdankt der Pink Beach seine Färbung der Mischung aus weißem Sand und winzigen Partikeln roter Orgelkorallen.
Die Treppe zum Gipfel:
Um diesen Aussichtspunkt zu erreichen, wurde ein befestigter Treppenweg aus Stein und Holz angelegt, der über rund 800 Stufen nach oben führt.Der Aufstieg:
Für die Bewältigung des Aufstiegs benötigen Besucher je nach Kondition etwa 20 bis 30 Minuten. Da das Klima auf Padar extrem trocken ist und die Landschaft fast ausschließlich aus savannenartigen Grasflächen ohne schattenspendende Bäume besteht, heizt sich der Weg tagsüber stark auf. Touren starten daher meist sehr früh am Morgen, um den Sonnenaufgang bei moderaten Temperaturen zu erleben.
PINK BEACH
Zwischen den Stopps auf den Inseln und so einigen Schnorchel-Spots, haben wir noch einen Halt am Pink Beach gemacht, der – wie der Name unschwer vermuten lässt – pink ist. Der Pink Beach (indonesisch: Pantai Merah) liegt an der Ostküste von Komodo Island. Von Labuan Bajo aus ist die geschützte Bucht mit dem Speedboot in rund 45 bis 60 Minuten erreichbar. Die intensiv rosa Farbe des Sandes entsteht durch ein biologisches Zusammenspiel: Feiner, weißer Sand vermischt sich hier mit den winzigen, leuchtend roten Gehäuseresten von Foraminiferen (mikroskopisch kleinen Einzellern), die im umliegenden Korallenriff leben und von der Brandung an den Strand gespült werden. Der Effekt ist besonders intensiv, wenn der Sand nass ist.
KOMODO ISLAND
Komodo Island (Pulau Komodo) ist die größte Insel des gleichnamigen Nationalparks und erstreckt sich über eine Fläche von rund 390 Quadratkilometern. Sie liegt etwa 40 Kilometer westlich von Labuan Bajo und bildet das administrative und ökologische Zentrum des Schutzgebietes. Die Insel besticht durch ihre raue, zerklüftete Topografie: Steile Vulkanhügel, die von trockenem Savannengras bedeckt sind, wechseln sich ab mit tiefen Tälern und vereinzelten Monsunwäldern.
Auf der sonst unbewohnten Insel liegt lediglich ein einziges, kleines Fischerdorf (Kampung Komodo), dessen rund 1.800 Einwohner in Holzhäusern auf Stelzen leben. Reisende steuern die Insel primär über den offiziellen Anleger Loh Liang an. Wichtig für die Reiseplanung: Um die Natur zu schonen, gilt im Nationalpark ein striktes Besucherkontingent von maximal 1.000 Besuchern pro Tag, weshalb Touren (insbesondere für die Hauptsaison von Juli bis Oktober) Monate im Voraus über die offizielle App gebucht werden müssen.
Die Komodowarane
Die Hauptattraktion der Insel sind natürlich der Komodowaran (Varanus komodoensis), die größte lebende Echsenart der Welt. Weltweit gibt es nur noch rund 3.000 bis 3.500 Exemplare dieser urzeitlichen Reptilien, die fast ausschließlich im Nationalpark sowie in einigen Küstenregionen der Hauptinsel Flores vorkommen. Da sie auf der Roten Liste der IUCN als „stark gefährdet“ (Endangered) eingestuft sind, steht die Population unter strengstem Schutz.
Größe und Gewicht:
Männliche Warane können eine beeindruckende Körperlänge von bis zu 3 Metern erreichen und ein Gewicht von 70 bis über 90 Kilogramm auf die Waage bringen. Weibchen bleiben mit maximal zwei Metern etwas kleiner.Jagd und Ernährung:
Als Jäger ernähren sich die Fleischfresser von Hirschen, Wildschweinen und sogar Wasserbüffeln. Ihr Jagderfolg basiert auf Geduld und einer tödlichen Waffe: Ihr Biss überträgt ein wirksames Gift aus Drüsensekreten, das die Blutgerinnung der Beute stoppt und sie in einen Schockzustand versetzt. Zudem besitzen sie einen phänomenalen Geruchssinn, mit dem sie Blut auf eine Distanz von bis zu 9 Kilometern wittern können.Lebensweise:
Die wechselwarmen Tiere lieben die Hitze der Savanne und können bis zu 30 Jahre alt werden. Eine biologische Besonderheit betrifft den Nachwuchs: Da ausgewachsene Warane kannibalisch veranlagt sind, flüchten junge Warane direkt nach dem Schlüpfen auf Bäume und leben dort die ersten Jahre als Baumbewohner, um nicht von ihren Artgenossen gefressen zu werden.
MANTA POINT
Der Manta Point (indonesisch: Karang Makassar) ist einer der weltweit berühmtesten Tauch- und Schnorchelspots und liegt im zentralen Teil des Komodo-Nationalparks. Der Spot ist kein klassisches Korallenriff, das steil in die Tiefe abfällt, sondern ein relativ flacher, sandiger Kanal mit einer Wassertiefe von meist nur 2 bis 15 Metern.
Dass sich genau hier die sanften Riesen des Ozeans sammeln, liegt an der besonderen Geografie des Parks: Der Kanal ist ein Nadelöhr für die extrem starken Strömungen zwischen den Inseln. Diese Strömungen transportieren riesige Mengen an nährstoffreichem Plankton an die Oberfläche. Für die Riesenmanta-Rochen (Mobula birostris), die eine beeindruckende Flügelspannweite von 3 bis zu 7 Metern erreichen können, ist der Manta Point daher ein riesiges Buffet. Zudem nutzen die Mantas das Areal als „Putzstation“: Sie kreisen über bestimmten Korallenblöcken, damit kleinere Putzerfische ihre Haut von Parasiten befreien.
Am Manta Point hatten wir laut unserem Guide Eka eine 10% Chance Manta Rays zu entdecken. An diesem Tag hatten wir tatsächlich das Glück die Tiere zu sehen und mit ihnen zu schwimmen. Die Strömung dort war unglaublich stark, weswegen wir schon ordentlich die Flossen nutzen durften. Es war ein schon fast magisches Erlebnis mit diesen majestätischen Tieren im Wasser zu sein. Auch die Korallenwelt an diesem Spot war einfach unglaublich.
Kanawa Island
Am letzten Tag unserer Bootstour haben wir noch einen kurzen Halt bei Kanawa Island gemacht. Kanawa Island (Pulau Kanawa) ist eine kleine, idyllische Insel im Floressee-Archipel direkt an der Grenze des Komodo-Nationalparks. Die Insel umfasst eine Fläche von nur etwa 32 bis 35 Hektar. Man kann sie in weniger als einer Stunde komplett zu Fuß umrunden. Die Insel wird von einem markanten, grünen Hügel in der Mitte geprägt und ist von feinen, weißen Sandstränden (wie dem Sunrise und Sunset Beach) umgeben.
Das absolute Highlight von Kanawa Island ist das vorgelagerte Hausriff. Während man in vielen Teilen des Nationalparks tiefe Gewässer und starke Strömungen vorfindet, bietet Kanawa ideale Bedingungen für Anfänger und Genießer:
Direkter Zugang:
Das lebendige Korallenriff beginnt flach und direkt am Ufer. Man benötigt kein Boot, um die Unterwasserwelt zu erkunden.Artenvielfalt:
Dank des strikten Fischereiverbots rund um die Insel ist das Riff extrem gesund. Beim Schnorcheln trifft man regelmäßig auf Meeresschildkröten, Riffhaie, Seesterne sowie unzählige bunte Fischarten (wie Clownfische und Papageienfische).
VLOGS
Ihr wollt noch mehr von dieser Tour sehen? Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr den dazugehörigen Vlog mit vielen weiteren Eindrücken und persönlichen Momenten unserer Reise. Wir freuen uns, wenn ihr uns auch dort begleitet!
Weltreise Vlog #065
Flores - Labuan Bajo
Weltreise Vlog #066
























