Thailand Inseln

Unsere Erlebnisse auf den

Im Golf von Thailand liegt eine der bekanntesten Inselgruppen Südostasiens, die zum Territorium der Provinz Surat Thani gehört. Die drei Hauptinseln erstrecken sich über eine Gesamtflandfläche von rund 310 km2, wobei Koh Samui mit etwa 228 km2 die mit Abstand größte und am dichtesten besiedelte Insel ist. Auf den Inseln leben insgesamt rund 80.000 registrierte Einwohner, hinzu kommt eine hohe Zahl an saisonalen Arbeitskräften. Die Währung ist der Thailändische Baht (THB). Geografisch zeichnen sich die Inseln durch ihre Vielfalt aus: Während Koh Samui durch flache Kokosplantagen und lange Sandstrände geprägt ist, bieten das hügelige Koh Phangan und das kleinere, felsige Koh Tao dichte Dschungel und von Korallenriffen gesäumte Buchten.

Im Gegensatz zur thailändischen Andamanensee (wie Phuket) unterliegt der Golf von Thailand einem leicht verschobenen Mikroklima. Die beste Reisezeit für diese Inselgruppe liegt in den Monaten von Januar bis April sowie von Juli bis September. Der Sommer bietet hier meist viel Sonnenschein und nur kurze Schauer, während der eigentliche Hauptmonsun die Inseln im Spätherbst, besonders in den Monaten Oktober and November, mit starken Regenfällen und rauem Seegang trifft.

Geschichtlich waren die Inseln jahrhundertelang weitgehend isoliert und dienten primär als Zufluchtsort für Fischer sowie als Zentrum für den Anbau von Kokosnüssen. Koh Samui tauchte bereits auf chinesischen Seekarten des 17. Jahrhunderts auf. Der moderne Wandel begann erst in den 1970er- und 1980er-Jahren, als die ersten Rucksacktouristen die unberührten Strände für sich entdeckten. Während sich Koh Samui seither zu einer touristisch voll erschlossenen Destination mit internationalem Flughafen entwickelte, bewahrte Koh Phangan lange Zeit sein Image als Aussteigerparadies und Koh Tao etablierte sich weltweit als eines der bedeutendsten Zentren für den Tauchsport.

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