Vietnam Norden
Unsere Erlebnisse im
Der Norden Vietnams bildet den historischen Ursprung des Landes und erstreckt sich über ein abwechslungsreiches Gebiet von der chinesischen Grenze bis zur Halong-Bucht. Das unbestrittene Zentrum ist die Landeshauptstadt Hanoi mit rund 8,4 Millionen Einwohnern, die gleichzeitig das kulturelle Herz der Region darstellt. Zu den weiteren bedeutenden Destinationen gehören die Bergregion Sapa im Nordwesten sowie die weltbekannte Provinz Ninh Bình. Gezahlt wird mit dem Vietnamesischen Dong (VND).
Das Klima im Norden ist subtropisch und weist im Gegensatz zum tropischen Süden vier ausgeprägte Jahreszeiten auf. Die beste Reisezeit liegt in den Übergangsmonaten von September bis November sowie von März bis April, wenn milde Temperaturen und eine geringere Niederschlagswahrscheinlichkeit herrschen. In den Wintermonaten von Dezember bis Februar kann es vor allem in den Bergregionen wie Sapa empfindlich kalt und nebelig werden, während die Sommermonate (Juni bis August) sehr heiß, feucht and regenreich sind.
Geschichtlich gilt der Norden als das Ursprungsland der vietnamesischen Identität. Hier entwickelte sich im Delta des Roten Flusses vor über zweitausend Jahren die hochentwickelte Kultur des Nassreisanbaus. Die Region stand über ein Jahrtausend unter wechselnder chinesischer Herrschaft, was bis heute in der Architektur, Philosophie und den konfuzianischen Tempeln Hanois – wie dem Literaturtempel aus dem 11. Jahrhundert – tief verwurzelt ist. Im 20. Jahrhundert wurde Hanoi zur Hauptstadt von Französisch-Indochina, bevor die Region nach dem Indochinakrieg und der Teilung des Landes im Jahr 1954 zum sozialistischen Nordvietnam unter Ho Chi Minh wurde.
