Bali
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REISEROUTE
ANDY
aktualisiert am
10. Juni 2026
Allgemeine Infos zur Reise
- 05.12.2022 - 01.02.2023
- 59 Tage
- Weltreise
- 16.11.2024 - 27.11.2024
- 12 Tage
- Urlaub
BALI
Bali liegt im Indischen Ozean und ist Teil des indonesischen Archipels, eingebettet zwischen der Nachbarinsel Java im Westen und Lombok im Osten. Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 95 Kilometern und einer West-Ost-Distanz von rund 145 Kilometern ist die „Insel der Götter“ überraschend kompakt, bietet aber eine enorme geografische Vielfalt.
Die vulkanische Prägung der Insel
Das Landschaftsbild wird maßgeblich von der Geologie bestimmt: Etwa drei Viertel der Inselfläche sind von Bergen vulkanischen Ursprungs bedeckt. Sie ziehen sich als lange Kette von West nach Ost. Der unbestrittene Herrscher dieser Bergwelt ist der Gunung Agung („Großer Berg“). Mit einer Höhe von 3.142 Metern ist er nicht nur der höchste Punkt der Insel, sondern gilt den Balinesen auch als heiligster Ort und Sitz der Götter. Er ist nach wie vor aktiv, was der Insel durch die nährstoffreiche Vulkanasche extrem fruchtbare Böden beschert – die Basis für die leuchtend grünen Reisterrassen, die das Landschaftsbild prägen.
Eine religiöse Enklave im Indischen Ozean
Kulturell nimmt Bali eine absolute Sonderstellung ein: Es ist eine der wenigen Regionen weltweit außerhalb von Indien, Nepal und Mauritius mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Die Menschen bekennen sich hier überwiegend zur Hindu-Dharma-Religion, einer faszinierenden, balinesischen Ausprägung des Hinduismus, die im 8. bis 9. Jahrhundert Einzug hielt und stark mit animistischen Traditionen und dem Buddhismus verschmolzen ist.
Wer Bali bereist, merkt schnell: Die Religion ist kein theoretisches Konstrukt, sondern lebendiger Alltag. Mehrmals täglich dargebrachte Opfergaben (Canang Sari), farbenfrohe Tempelfeste und spirituelle Reinigungsrituale prägen das tägliche Leben und bilden das Fundament des engen gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Aktuelle Religionsstatistik
Die religiöse Vielfalt Balis spiegelt sich auch in den offiziellen Daten des indonesischen Innenministeriums wider. Die Verteilung der Glaubensrichtungen stellt sich wie folgt dar:
| Religion / Glaubensrichtung | Anteil an der Bevölkerung |
|---|---|
| Hinduismus | 86,8 % |
| Islam | 10,1 % |
| Christentum | 2,4 % |
| Buddhismus | 0,7 % |
CANGGU
Canggu liegt an der Südküste Balis, etwa 10 Kilometer westlich der Inselhauptstadt Denpasar und nördlich der bekannten Touristenzentren Kuta, Legian und Seminyak. Das einstige Fischerdorf hat sich in den letzten Jahren zu einem der Haupthubs der Insel entwickelt.
Die Struktur des Ortes wird im Wesentlichen durch vier parallel verlaufende Hauptstraßen geprägt – Jalan Pantai Berawa, Jalan Batu Bolong, Jalan Nelayan und Jalan Pererenan –, die alle von der Haupterschließungsstraße ins Landesinnere direkt zu den jeweiligen Strandabschnitten führen. Canggu ist weltweit als Hotspot für digitale Nomaden bekannt und zeichnet sich durch eine extrem hohe Dichte an modernen Cafés, Co-Working-Spaces und internationalen Restaurants aus.
Persönliches Fazit: Für uns haben ein paar Tage vor Ort völlig ausgereicht. Auch wenn die Infrastruktur und das kulinarische Angebot hervorragend sind, ist die Lebensqualität durch das extrem hohe Verkehrsaufkommen, permanente Staus (insbesondere an den engen Verbindungswegen wie dem berühmten „Canggu Shortcut“) und die allgemeine Hektik spürbar beeinträchtigt.
BATU BOLONG BEACH
Der Batu Bolong Beach ist der zentrale Hauptstrand von Canggu. Für Surfer – insbesondere Anfänger und Longboarder – bietet er dank seiner konstanten Wellen hervorragende Bedingungen. Als klassischer Bade- oder Badestrand ist er hingegen nur durchschnittlich geeignet. Der Sand ist vulkanischen Ursprungs und hat eine dunkle, grau-braune Färbung, weshalb er optisch nicht an klassische Postkartenstrände heranreicht. Dennoch lohnt sich ein Besuch: Der Strand ist ein lebendiger Treffpunkt, an dem es großen Spaß macht, sich bei einem der lokal verkauften, frisch gegrillten Maiskolben (Jagung Bakar) in den Sand zu setzen, das Treiben zu beobachten und den Surfern zuzuschauen.
CAFES & RESTAURANTS
BGS, The Canteen, Times Warung, The Sloth, Crate Café und wie sie nicht alle heißen. Eine der Hauptbeschäftigungen in Canggu ist es sich schicke Cafés und Restaurants zu suchen und sich durch die wirklich gute und abwechslungsreiche Küche zu probieren. Genügend Anlaufstellen hat man dafür wirklich!
Vlogs
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Weltreise Vlog #057
CANGGU
MUNDUK
Munduk liegt im kühleren Norden Balis auf einem markanten Gebirgskamm, eingebettet zwischen den Zwillingsseen Danau Tamblingan und Danau Buyan. Auf rund 700 bis 1.000 Metern Höhe gelegen, bildet das Bergdorf das komplette landschaftliche und atmosphärische Gegenteil zum quirligen Küstenort Canggu. Die Region ist von dichtem Dschungel, traditionellen Kaffee- und Nelkenplantagen sowie weitläufigen Reisterrassen umgeben und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Ruhe aus. Neben der unberührten Natur ist Munduk vor allem für seine hohe Dichte an spektakulären Wasserfällen in der näheren Umgebung bekannt – darunter der Munduk, Melanting und der nahegelegene Banyumala Wasserfall.
Persönliches Fazit: Wir haben unseren Aufenthalt in Munduk sehr genossen. Das deutlich kühlere Bergklima bietet eine willkommene Abwechslung zur Hitze der Küste, und die naturnahe, friedliche Atmosphäre macht den Ort zu einem idealen Rückzugsort für alle, die das ursprüngliche Bali abseits des Massentourismus suchen.
Aling Aling Wasserfall
Der Aling-Aling Wasserfall im Norden der Insel zählt zweifellos zu den beeindruckendsten Wasserfällen Balis. Bereits der Zugang ist ein Highlight: Der Weg führt über gut angelegte Stufen entlang eines Flusslaufs mitten durch den dichten, unberührten Dschungel.
Für einen reinen Besichtigungseintritt von derzeit 20.000 IDR pro Person (ohne Bade- und Springberechtigung) kann man die beeindruckende Kraft des rund 35 Meter hohen Wasserfalls aus nächster Nähe erleben. Wer in den umliegenden natürlichen Pools baden oder von den Felskanten der benachbarten Wasserfälle springen möchte, muss vor Ort ein erweitertes Ticket inklusive eines lokalen Guides buchen. Für Naturliebhaber und Fotomotive lohnt sich der günstige Basis-Eintritt jedoch allemal.
GIT GIT Wasserfall
Der Gitgit-Wasserfall ist ein weiterer Klassiker im Norden Balis. Mit einer Fallhöhe von rund 35 Metern stürzt er in ein von tropischer Vegetation umgebenes Becken und bietet eine entsprechend fotogene Kulisse – auch wenn der befestigte Zugangsweg landschaftlich nicht ganz an die Dschungelatmosphäre des Aling-Aling Wasserfalls heranreicht. Der reguläre Eintrittspreis liegt ebenfalls bei 20.000 IDR pro Person (zzgl. einer geringen Parkgebühr).
Wichtiger Reisetipp: Am Parkplatz und entlang des Weges versuchen lokale Anbieter häufig sehr geschäftstüchtig, Besuchern einen Guide für rund 125.000 IDR pro Person zu vermitteln. Ein Guide ist für den Gitgit-Wasserfall jedoch absolut nicht erforderlich, da der Weg komplett ausgebaut, beschildert und unmissverständlich ist. Hier lohnt es sich, freundlich, aber bestimmt abzulehnen und den Weg eigenständig zurückzulegen.
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Weltreise Vlog #058
ALING-ALING & GIT-GIT WASSERFALL
Leke Leke Wasserfall
Der Leke Leke Wasserfall (oft auch als Kipuan Kebo bekannt) liegt etwas versteckt im Landesinneren und gilt als einer der am besten gepflegten Wasserfälle Balis. Das Besondere hier ist das Gesamterlebnis: Schon der rund 15- bis 20-minütige Fußweg vom Parkplatz hinab in das Tal ist landschaftlich absolut lohnenswert. Der Pfad führt vorbei an üppigen Reisfeldern, exotischen Nutzpflanzen und durch eine dichte, beinahe unberührte Dschungelkulisse. Der Weg ist gut ausgebaut, führt über Bambusbrücken und ist auch ohne Guide problemlos machbar.
Am Ende des Tals öffnet sich die Schlucht und gibt den Blick auf den eleganten, schmalen Wasserfall frei, der in ein natürliches Becken stürzt. Mit einem Eintrittspreis von 50.000 IDR pro Person ist Leke Leke zwar etwas teurer als andere Wasserfälle in der Region, dafür ist die gesamte Anlage inklusive der sanitären Einrichtungen sehr sauber und instagramtauglich hergerichtet.
Nung nung Wasserfall
Der Nungnung-Wasserfall gehört zu den kraftvollsten und imposantesten Wasserfällen auf ganz Bali. Aus einer Höhe von knapp 50 Metern stürzt er donnernd in eine tiefe, von dichtem Dschungel umgebene Schlucht. Die schiere Masse und der Druck des Wassers erzeugen einen permanenten Sprühnebel, der schon von Weitem für eine willkommene Abkühlung sorgt. Der Eintrittspreis ist mit 20.000 IDR pro Person gewohnt günstig.
Logistischer Tipp: Geografisch lässt sich der Nungnung perfekt mit dem Leke Leke Wasserfall kombinieren. Beide Spots trennen nur etwa 30 Minuten Fahrtzeit mit dem Roller, sodass sie sich ideal zu einem Tagesausflug verbinden lassen.
Praktischer Hinweis für den Weg: Der Ab- und Aufstieg hat es allerdings in sich. Über 500 steile, teils unregelmäßige Betonstufen führen hinab zum Wasserfall. Während der Hinweg in etwa 15 Minuten geschafft ist, erfordert der Rückweg hinauf eine gute Grundkondition – festes Schuhwerk und genügend Trinkwasser sind hier absolut empfehlenswert.
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Weltreise Vlog #059
LEKE-LEKE & NUNG-NUNG WASSERFALL
Sekumpul & Hidden Wasserfall
Der Sekumpul Wasserfall ist für uns der unangefochtene Höhepunkt und wohl der beeindruckendste Wasserfall auf ganz Bali. Mitten im dichten Regenwald gelegen, stürzen hier mehrere Kaskaden aus großer Höhe in ein tiefes Tal. Der Anblick der herabstürzenden Wassermassen vor der Kulisse der sattgrünen Tropenvegetation ist spektakulär und lässt sich kaum in Worte fassen.
Hinweise zum Besuch: Vor Ort gibt es zwei Möglichkeiten, den Wasserfall zu erleben:
1. Der Panoramablick: Für einen Basis-Eintritt von 20.000 IDR könnt ihr den Wasserfall von einem Aussichtspunkt oberhalb des Tals betrachten. Dies bietet bereits einen grandiosen Fernblick, lässt euch jedoch die wahre Wucht des Wassers nicht hautnah spüren.
2. Der Abstieg (Empfehlung): Deutlich lohnenswerter ist der Weg hinunter in die Schlucht. Hierfür wird ein Ticket für 125.000 IDR fällig, das einen lokalen Guide beinhaltet. Auch wenn der Guide offiziell verpflichtend ist und man ihn theoretisch nicht in Anspruch nehmen muss, ist der Preis für das Erlebnis, direkt am Fuße der gewaltigen Wasserfälle zu stehen, unserer Meinung nach absolut gerechtfertigt.
Tipp: Der Abstieg ist teilweise steil und kann nach Regenfällen rutschig sein. Plant ausreichend Zeit für den Weg zurück nach oben ein und vergesst eure Badesachen nicht – ein Bad in den natürlichen Pools direkt vor den Fällen ist ein unvergessliches Erlebnis.
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Weltreise Vlog #060
SEKUMPUL WASSERFALL
Warung genitri
Das beste Warung in Munduk!
Absolut gutes aber trotzdem günstiges Essen, sehr freundliche Mitarbeiter und ein Ausblick wie von einer anderen Welt. Besonders den Sonnenuntergang sollte man dort nicht verpassen!
UBUD
Ubud gilt als das unbestrittene kulturelle und künstlerische Herz Balis. Die Stadt ist ein Schmelztiegel für Kunsthandwerk, wobei insbesondere die traditionellen, detailreichen Holzschnitzereien die lokalen Galerien und Märkte prägen. Ein architektonisches Highlight im Zentrum ist der Pura Taman Saraswati (oft als Pura Sri Saraswathi bezeichnet). Der wunderschöne Tempel, der der Hindugöttin der Weisheit, Kunst und Bildung geweiht ist, besticht vor allem durch seine eindrucksvollen Lotus-Teiche und die klassische balinesische Tempelarchitektur.
Persönliches Fazit: Auch wenn Ubud stark frequentiert ist und der tägliche Verkehr ebenfalls sehr hektisch sein kann, hat uns die Stadt insgesamt besser gefallen als Canggu. Das gastronomische Angebot steht dem an der Küste in nichts nach, doch Ubud punktet durch seine architektonische Tiefe, die spirituelle Atmosphäre und die unmittelbare Nähe zu den landschaftlich prägenden Reisterrassen und dem Dschungel. Wer eine Mischung aus moderner Kulinarik und traditioneller Kultur sucht, findet hier eine deutlich reizvollere Kulisse.
Tegalalang Reisterrassen
Die Tegalalang Reisterrassen nördlich von Ubud sind die zweifellos bekanntesten und meistfotografierten Reisfelder Balis. Zwar gibt es über die gesamte Insel verteilt wunderschöne, oft noch unberührte Reisterrassen, doch die steilen, tiefgrünen Hänge von Tegalalang sind landschaftlich besonders malerisch angelegt. Sie spiegeln das traditionelle balinesische Bewässerungssystem namens Subak wider, das sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Die enorme Popularität hat allerdings auch ihre Kehrseite: Die terrassierten Hänge sind heute stark touristisch erschlossen, kommerzialisiert und tagsüber entsprechend gut besucht – inklusive zahlreicher Aussichtsplattformen und der bekannten Riesenschaukeln (Bali Swings).
Reisetipp für den Besuch: Um die mystische Atmosphäre dieses Ortes noch in Ruhe genießen zu können, solltet ihr unbedingt früh morgens (am besten zum Sonnenaufgang bis spätestens 08:00 Uhr) vor Ort sein. Zu dieser Zeit seid ihr den großen Touristenbussen voraus, die Temperaturen sind noch angenehm mild und das weiche Morgenlicht bietet die perfekten Bedingungen für Fotos.
Pura Gunung Kawi Sebatu
Den Tempel Pura Gunung Kawi Sebatu haben wir vor allem aufgrund seiner geografischen Nähe besucht, da er nur wenige Kilometer nördlich der Tegalalang Reisterrassen liegt und sich perfekt kombinieren lässt. Im Vergleich zu den großen Haupttempeln der Insel steht dieser spirituelle Ort deutlich seltener auf dem Programm der klassischen Touristenrouten – was sich für uns als absoluter Glücksfall erwies: Wir konnten die Anlage in fast völliger Abgeschiedenheit und Ruhe erleben.
Der Tempel hat uns außerordentlich gut gefallen. Er gilt als einer der am schönsten angelegten Wassertempel Balis und ist eingebettet in eine grüne Hügellandschaft. Die gesamte Anlage besticht durch ihre idyllischen Gartenanlagen, historischen Schreine, heiligen Quellen und großen, kristallklaren Teiche, in denen unzählige bunte Kois schwimmen. Wer eine authentische, friedliche Tempelatmosphäre abseits des Massentourismus sucht, findet hier ein verstecktes Juwel.
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Weltreise Vlog #061
TEGALALANG & PURA GUNUNG KAWI SEBATU
Campuhan Ridge Trail
Der Campuhan Ridge Trail bietet eine der seltenen Gelegenheiten, Bali abseits des dichten Verkehrs zu Fuß zu erkunden. Auch wenn der gepflasterte Naturpfad mit rund zwei Kilometern Länge (ca. vier Kilometer für den Hin- und Rückweg) keine anspruchsvolle Wanderung darstellt, besticht er durch seine Kulisse: Der kostenfreie Weg führt direkt am historischen Tempel Pura Gunung Lebah vorbei und windet sich sanft durch das satte Grün der balinesischen Hügelketten. Am Ende der Strecke, im kleinen Dorf Bangkiang Sidem, laden gemütliche Cafés wie das bekannte Karsa Kafe zu einer Pause ein. Da der Trail komplett schattenlos ist, empfiehlt es sich allerdings, den Spaziergang in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Nachmittag zu legen, um der intensiven Hitze zu entgehen.
Sacred Monkey Forest
Wer das Herz Balis verstehen will, kommt am Sacred Monkey Forest Sanctuary in Padangtegal nicht vorbei. Das etwa 12,5 Hektar große Schutzgebiet ist mehr als nur ein „Affenpark“: Es ist ein bedeutendes ökologisches und spirituelles Zentrum, in dem über 1.200 balinesische Langschwanzmakaken in einem geschützten, natürlichen Lebensraum frei umherstreifen.
Ein Ort der Spiritualität und Geschichte
Der Wald beherbergt drei heilige Tempelanlagen aus dem 14. Jahrhundert, darunter den Pura Dalem Agung Padangtegal. Diese Stätten sind für die lokale Gemeinschaft nach wie vor von zentraler Bedeutung für rituelle Zeremonien. Die Architektur der moosbewachsenen Statuen und alten Schreine inmitten der riesigen Banyan-Bäume verleiht dem Wald eine beinahe mystische Atmosphäre.
Praktische Tipps für deinen Besuch:
Respektvoller Umgang: Die Makaken sind hier keine Haustiere, sondern Wildtiere. Um unnötige Konfrontationen zu vermeiden, solltest du keine Lebensmittel mit in den Park nehmen und auf direkten Augenkontakt mit den Tieren verzichten.
Wertsachen sichern: Die Bewohner des Waldes sind geschickte Diebe. Brillen, Schmuck, glänzende Accessoires oder Taschen mit offenen Reißverschlüssen sind für sie ein gefundenes Fressen – bewahre solche Dinge sicher in deiner Tasche auf.
Die beste Zeit: Um die Menschenmassen zu meiden und die Atmosphäre in Ruhe zu genießen, lohnt sich ein Besuch direkt zur Öffnungszeit am Morgen.
Kleidung: Da du dich auf einem heiligen Gelände bewegst, empfiehlt sich angemessene, respektvolle Kleidung (Schultern und Knie bedeckt), auch wenn du die Tempel selbst als Besucher nicht betreten darfst.
Der Monkey Forest ist ein intensives Erlebnis, das den balinesischen Gedanken der Tri Hita Karana – der Harmonie zwischen Mensch, Natur und dem Göttlichen – eindrucksvoll widerspiegelt. Ein Muss für jeden Ubud-Besuch, solange man den Tieren mit dem nötigen Respekt begegnet.
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Weltreise Vlog #062
CAMPUHAN RIDGE WALK, AFFEN & KULTUR
Weltreise Vlog #074
UBUD TAGESTOUR & MONKEY FOREST
ULUWATU
Uluwatu liegt an der südwestlichen Spitze der Bukit-Halbinsel im Süden Balis. Der Name leitet sich passenderweise von den balinesischen Wörtern ulu („Ende des Landes“ oder „Spitze“) und watu („Fels“) ab. Die Region ist vor allem durch ihre markanten Kalksteinplateaus geprägt, die an der Küste als steile, beeindruckende Klippen senkrecht ins Meer abfallen.
Diese geologische Beschaffenheit hat im Laufe der Jahrtausende spektakuläre, oft versteckte Strandbuchten hervorgebracht. Für Reisende bedeutet die Geografie der Halbinsel jedoch auch: Die Wege zu den Stränden sind meist wortwörtlich atemberaubend. Wer zu bekannten Buchten wie dem Bingin Beach oder Suluban Beach möchte, muss oft unzählige, steile Steinstufen überwinden und einige Höhenmeter zurücklegen – ein Aufstieg, der sich besonders in der tropischen Mittagshitze bemerkbar macht. Belohnt wird man dafür mit einigen der besten Surf-Gelände (sogenannten Surf Breaks) der Welt und einem einzigartigen Panorama.
Padang-Padang Beach
Ein besonderes Highlight der Region ist der Padang Padang Beach (offiziell auch als Pantai Labuan Sait bekannt). Schon der Weg dorthin ist spektakulär: Der Strand ist ausschließlich über eine schmale, in den Fels gehauene Treppe zugänglich, die durch eine tiefe Felsspalte nach unten führt – im Gegenverkehr kann es hier schnell eng werden.
Für den Zugang wird eine geringe Eintrittsgebühr von derzeit 15.000 IDR pro Person (umgerechnet knapp 1 Euro) erhoben. Unten angekommen, erwartet Besucher eine geschützte Bucht mit feinem Sand und einem flachen, meist ruhigen Zugang zum Meer, der sich hervorragend zum Schwimmen eignet. Der Strand bietet alles für einen entspannten Badetag, allerdings hat die Kulisse – die unter anderem durch den Film Eat Pray Love weltberühmt wurde – ihren Preis: Ein einsamer Geheimtipp ist der Padang Padang Beach schon lange nicht mehr. Besonders am Nachmittag füllt sich die kleine Bucht spürbar mit Reisenden und Surfern.
BINGIN BEACH
Für uns gehört der Bingin Beach zu den landschaftlich schönsten Stränden auf Bali. Versteckt unterhalb der Klippen der Bukit-Halbinsel erreicht man ihn über einen steilen, unebenen Fußmarsch – festes Schuhwerk ist hier absolut ratsam. Wer zur richtigen Zeit bei Flut kommt, kann hier wunderbar im klaren Wasser baden, während bei Ebbe das Riff freigelegt wird und Surfer voll auf ihre Kosten kommen.
Update 2026:
Durch kürzliche Umbaumaßnahmen und Abrisse der Gemeinde hat sich das Bild vor Ort stark verändert. Der Strand ist spürbar ruhiger geworden; das gastronomische Angebot direkt am Meer ist aktuell deutlich reduzierter als früher, aber für ein kaltes Getränk oder einen Snack wird nach wie vor gesorgt.
DREAMLAND BEACH
Landschaftlich kann der Dreamland Beach definitiv mit dem Bingin Beach mithalten, auch wenn er nicht ganz so dramatisch von Klippen eingerahmt ist. Ein großer Pluspunkt ist die unkomplizierte Erreichbarkeit: Während man sich nach Bingin über viele steile Stufen hinabquälen muss, führt zu Dreamland ein gut ausgebauter Weg. Meinen Roller konnte ich auf dem großen Parkplatz fast unmittelbar in Strandnähe abstellen, was den Fußweg angenehm kurz macht. Vor Ort gibt es eine gute Infrastruktur mit Restaurants, Sonnenliegen und Schirmen.
Ein kleiner Tipp für die Planung: Der Strand hat feinen, hellen Sand, aber die Brandung (der sogenannte Shorebreak) ist hier oft extrem stark und nicht zu unterschätzen. Wer lieber entspannt baden statt surfen möchte, sollte die Gezeiten im Auge behalten – bei Ebbe wird das Wasser ruhiger und man kann sogar zu Fuß am Ufer entlang bis zum Bingin Beach spazieren.
BALANGAN BEACH
Der Balangan Beach lässt sich am besten als die perfekte Mischung aus Bingin und Dreamland beschreiben: Er bietet den weiten, goldenen Sandstrand von Dreamland, hat sich aber den entspannten, rustikalen Surfer-Vibe mit einfachen Holz-Warungs bewahrt, den man auch in Bingin so schätzt.
Mein absolutes Highlight für alle, die spektakuläre Ausblicke lieben: Lauft unbedingt zur Klippe am östlichen Ende des Strandes (direkt vom Parkplatz aus erreichbar). Dieses ‚Balangan Cliff‘ ist ein bekannter Fotospot und bietet einen unglaublichen Panorama-Blick über die gesamte Küstenlinie – besonders zum Sonnenuntergang.
Gut zu wissen: Der Strand ist stark von den Gezeiten geprägt. Bei Flut stürzen sich hier die Profi-Surfer in die Wellen, während bei Ebbe das vorgelagerte Korallenriff freigelegt wird. Wer dann ins Wasser möchte, sollte wegen der scharfen Steine und Seeigel unbedingt Badeschuhe einpacken.
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Weltreise Vlog #063
PADANG-PADANG, BINGIN, DREAMLAND & BALANGAN BEACH
MELASTI BEACH
Der Melasti Beach besticht durch seinen langen, strahlend weißen Sandstrand und eine spektakuläre Kulisse. Schon die Anfahrt ist ein Highlight, da die Straße imposant durch die hohen Kalksteinklippen hinab zum Meer führt.
Der Strand zeichnet sich heute vor allem durch seine moderne Infrastruktur und mehrere große, schicke Beach Clubs aus. Wer auf der Suche nach Komfort, Musik, Pool-Anlagen und gastronomischer Vielfalt ist, findet hier ein umfassendes Angebot. Für den Zugang zum Strandareal wird eine kleine Eintritts- und Parkgebühr erhoben.
Gut zu wissen für die Planung: Aufgrund der weiten Sandfläche gibt es am Melasti Beach kaum natürlichen Schatten. Wer nicht in einen der Beach Clubs einkehren oder dort eine Liege mit Schirm mieten möchte, sollte sich auf viel direkte Sonne einstellen. Der Strand eignet sich daher besonders für Reisende, die einen gut organisierten Strandtag mit Club-Atmosphäre schätzen, während Individualurlauber, die naturbelassene oder ruhige Buchten suchen, hier eher weniger fündig werden.
KARANG BOMA CLIFF
Das Karang Boma Cliff – auf Google Maps oft auch als Uluwatu Cliff zu finden – bietet einen weiten Panoramablick über die Steilküste und den Indischen Ozean. Die Klippe ist vor allem als Fotospot bekannt, da man hier ein schönes Motiv der abfallenden Felswände einfangen kann.
Abgesehen von der Aussicht bietet der Punkt jedoch keine nennenswerte Infrastruktur oder weitere Aktivitäten. Ein kurzer Abstecher lohnt sich daher vor allem dann, wenn man ohnehin in der Region Uluwatu unterwegs ist oder die Klippe auf dem Weg liegt. Eine exklusive Anreise nur für diesen Aussichtspunkt ist hingegen nicht unbedingt erforderlich, da die Küste an anderen Stellen ähnlich beeindruckende Ausblicke bereithält.
SULUBAN BEACH
Der Suluban Beach – oft auch als Blue Point Beach bekannt – unterscheidet sich grundlegend von den klassischen Badestränden der Region. Der Weg führt vom Parkplatz über teils steile Treppen hinab durch eine Klippenschlucht. Unten angekommen, steht man in einer beeindruckenden, fast höhlenartigen Felsgrotte, die den Zugang zum Meer bildet.
Aufgrund der starken Strömung, der scharfen Riffe und des extremen Wellengangs ist der Strand zum normalen Schwimmen nicht geeignet; er dient primär Surfern als Einstiegspunkt in die weltberühmten Uluwatu-Wellen. Da die tunnelartigen Bereiche der Grotte je nach Gezeiten unvorhersehbar von den Wellen überspült werden, ist Vorsicht geboten: Wertsachen, Handtücher und Schuhe sollten niemals zu nah am Wasser abgelegt werden.
Auch wenn der klassische Strandtag hier ausfällt, ist der Suluban Beach landschaftlich ein absolutes Highlight auf der Bukit-Halbinsel und für Entdecker und Fotofreunde sehr empfehlenswert.
THOMAS BEACH
Der Thomas Beach ist im Gegensatz dazu wieder ein klassischer Badestrand, der sich bestens für einen entspannten Strandtag eignet. Der feine Sand und das meist ruhigere Wasser laden – im Vergleich zu den raueren Surfer-Stränden der Umgebung – tatsächlich zum Schwimmen ein.
Bevor man den Strand genießen kann, steht jedoch ein kleiner Workout an: Der Weg führt über eine längere, teils unebene Treppe die Klippen hinab, was vor allem beim späteren Aufstieg in der Mittagshitze etwas anstrengend sein kann. Vor Ort angekommen, wird man dafür mit einer meist entspannten Atmosphäre, ein paar einfachen Warungs sowie der Möglichkeit, Liegen und Schirme zu mieten, belohnt.
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Weltreise Vlog #064
Melasti Beach, Karang Boma Cliff,Suluban & Thomas Beach
AMED
Amed ist eine ruhige Region aus mehreren Fischerdörfern an der Nordostküste Balis, die für ihre gelassene Atmosphäre bekannt ist. Eine Besonderheit sind die dunklen, vom Vulkanismus geprägten Lavastrandabschnitte. Das Wasser ist hier meist deutlich ruhiger als im Süden der Insel, sodass die Buchten optimal zum Baden geeignet sind.
Das absolute Highlight von Amed liegt jedoch zweifellos unter der Wasseroberfläche: Die Region zählt zu den besten Schnorchel- und Tauchrevieren Balis. Direkt vom Strand aus lassen sich intakte Korallengärten, eine enorme Vielfalt an tropischen Fischen und regelmäßig auch Meeresschildkröten beobachten. Bekannte Spots wie die Jemeluk Bay oder das geschichtsträchtige japanische Schiffswrack in Lipah bieten erstklassige Bedingungen für Unterwasser-Entdeckungen.
JEMELUK bay
Die Jemeluk Bay dient unter anderem als Ankunftsort für Schnellboote und Fähren, die von den Gili-Inseln wie Gili Air übersetzen. Auch wenn die Betriebsamkeit der Boote im ersten Moment nicht nach einem idyllischen Schnorchel-Spot klingt, täuscht dieser Eindruck.
Abseits des Anlegebereichs bietet die Bucht ein hervorragendes Revier, in dem man problemlos Stunden im Wasser verbringen kann. Eine Besonderheit beim Schnorcheln ist ein kleiner, künstlich angelegter Unterwasser-Tempel (ein Korallen-Rehabilitationsprojekt), der zwar ein ganz nettes Fotomotiv bietet, aber landschaftlich nicht das Hauptargument ist. Wesentlich faszinierender ist die natürliche Artenvielfalt vor Ort: Neben intakten Korallenstrukturen lassen sich hier vor allem zahlreiche leuchtend blaue Seesterne im flachen Wasser entdecken.
Lipah beach
Ein weiterer hervorragender Schnorchel-Spot in der Region ist der Lipah Beach. Der Strand ist recht weitläufig und bietet je nach Abschnitt unterschiedliche Highlights: Am rechten (östlichen) Ende zieht sich ein intaktes Riff mit einer großen Vielfalt an bunten Korallen und tropischen Fischen durch das flache Wasser.
Das linke (westliche) Ende des Strandes ist hingegen bekannt dafür, dass dort regelmäßig Meeresschildkröten anzutreffen sind, die in den Seegraswiesen nach Nahrung suchen. Auch wenn man etwas Glück mitbringen muss und eine Sichtung nicht garantiert ist, lohnt es sich, beide Abschnitte der Bucht in Ruhe mit der Taucherbrille zu erkunden.
Japanese Shipwreck Beach
Das berühmte japanische Schiffswrack (Japanese Shipwreck) in der Nähe von Lipah ist ein absolutes Highlight, da es extrem flach im Wasser liegt und sich somit perfekt für Schnorchler – ganz ohne Tauchausrüstung – erkunden lässt. Das Wrack befindet sich im flachen Wasser auf der linken Seite der Bucht, nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Als Orientierung dienen meist die Bojen im Wasser oder andere Schnorchler vor Ort.
Hintergrund & Tipps für den Besuch: Das historische Wrack ist über die Jahrzehnte komplett mit Hart- und Weichkorallen bewachsen und fungiert heute als künstliches Riff. Die Dichte an maritimem Leben hier ist beeindruckend: Riesige Fischschwärme, Doktorfische und Makrelen tummeln sich direkt zwischen den Überresten des Schiffs. Da die Strömung hier je nach Gezeiten spürbar sein kann und das Wrack bei Ebbe teilweise knapp unter der Wasseroberfläche liegt, empfiesst sich ein Besuch am besten bei ruhiger See und auflaufendem Wasser, um nicht mit den scharfen Korallen oder Metallteilen in Berührung zu kommen.
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Weltreise Vlog #071
AMED
Weltreise Vlog #075
Amed 2.0
SIDEMEN
Das Sidemen-Tal (Sidemen Valley) liegt im Osten von Bali, etwa 90 Autominuten nordöstlich von Ubud, in der Region Karangasem. Es gilt als eine der letzten grünen und ruhigen Oasen im Landesinneren der Insel. Während Hotspots wie Canggu oder Ubud in den letzten Jahren ein massives touristisches Wachstum verzeichnet haben, ist Sidemen von großen Touristenmassen weitgehend verschont geblieben. Dadurch hat sich die Region ihre traditionelle Landwirtschaft und das ursprüngliche, authentische Bali bewahrt.
Die Landschaft wird maßgeblich von den saftig grünen, terrassierten Reisfeldern geprägt, die sich durch das gesamte Tal ziehen und im Hintergrund vom majestätischen Gunung Agung – mit 3.031 Metern Balis höchster und heiliger Vulkan – flankiert werden. Neben dem Reisanbau ist Sidemen auch historisch bekannt für seine traditionelle Textilkunst, insbesondere die aufwendigen Handwebereien (Endek und Songket), die man in den Dörfern vor Ort direkt an den Webstühlen besichtigen kann. Für Reisende, die Entschleunigung, Wanderungen durch die Natur und einen tiefen Einblick in das ländliche Leben Balis suchen, bietet das Tal optimale Bedingungen.
Sidemen Reisfelder
Die Reisfelder und -terrassen in und um Sidemen unterscheiden sich grundlegend von den bekannten touristischen Hotspots wie den Tegalalang-Reisterrassen bei Ubud. In Sidemen gibt es kein einzelnes, kommerziell erschlossenes Areal mit Aussichtsplattformen oder Instagram-Schaukeln. Stattdessen handelt es sich um eine weitläufige, aktiv bewirtschaftete Agrarlandschaft, in der die einheimischen Bauern noch ganz traditionell Reis, Chili, Nelken und Salak-Früchte anbauen.
Das Tal lässt sich hervorragend auf eigene Faust erkunden: Sobald man mit dem Roller die kleinen Nebenstraßen abseits der Hauptroute abfährt, ist man praktisch sofort von den grünen Terrassen umgeben. Besonders die Strecken rund um die Dörfer Tabola und Sinduwati bieten großartige Einblicke in den ländlichen Alltag. Für tiefere Einblicke und um die schmalen Pfade direkt durch die Felder zu finden, lohnen sich zudem geführte Trekking-Touren, die von lokalen Guides im Tal angeboten werden.
Gembleng waterfall
Der Gembleng Wasserfall (Gembleng Waterfall) liegt etwa 25 Minuten mit dem Roller östlich von Sidemen und ist über eine landschaftlich wunderschöne Strecke erreichbar. Vor Ort wird kein fester Eintritt verlangt, stattdessen basiert der Zugang auf einer kleinen, freiwilligen Spende (Donation) am Eingang, die für die Instandhaltung der Anlage genutzt wird.
Vom Parkplatz aus führt eine gut ausgebaute Beton-Treppe mit rund 60 Stufen hinauf zum Wasserfall. Das absolute Highlight erwartet einen im oberen Bereich: Hier hat das Wasser im Laufe der Zeit mehrere natürliche Felsenpools (Rock Pools) geformt. Diese fungieren wie kleine, natürliche Infinity-Pools, in denen man baden kann, während man einen spektakulären Panorama-Blick über die dschungelartige Landschaft und die umliegenden Reisfelder genießt.
Tipp für die Planung: Da die Pools recht klein sind, kann es hier vor allem am Nachmittag oder an Wochenenden voll werden. Ein Besuch in den frühen Morgenstunden sorgt für ein entspannteres Erlebnis
tukad cepung waterfall
Der Tukad Cepung Wasserfall (Tukad Cepung Waterfall) ist von Sidemen aus in einer knappen Stunde mit dem Roller zu erreichen und gehört zu den außergewöhnlichsten Wasserfällen Balis. Im Gegensatz zu klassischen, offenen Kaskaden liegt dieser Wasserfall versteckt am Ende einer tiefen, halb offenen Klippenschlucht, die an eine Höhle erinnert.
Der Weg hinab führt über Treppen und erfordert im letzten Abschnitt, dass man ein Stück durch das teils knöcheltiefe Wasser des Flussbettes watet. Für den Besuch wird vor Ort eine offizielle Eintrittsgebühr erhoben. Wer eine landschaftliche Abwechslung zu den typischen Dschungel-Wasserfällen sucht, findet hier eine absolut lohnenswerte und sehenswerte Kulisse.
la montagne cafe
Das La Montagne Café liegt etwas außerhalb des Zentrums von Sidemen an der Hauptstraße in Richtung Karangasem. Kulinarisch bietet das Café eine standardmäßige Auswahl, weshalb ein Besuch hier weniger wegen des Essens, sondern primär aufgrund der Lage empfehlenswert ist.
Die Terrasse des Cafés bietet einen der besten und barrierefreiesten Panoramablicke der Region: Von hier aus schaut man direkt auf die grünen Reisterrassen des Tals und den majestätischen Gunung Agung im Hintergrund. Für eine kurze Kaffeepause, um die Landschaft zu genießen und Fotos zu machen, ist das Café ein idealer Zwischenstopp während einer Rollertour durch den Osten Balis.
jambul hill
„Der Bukit Jambul (Jambul Hill) ist ein bekannter Aussichtspunkt südlich von Sidemen, der an dieser Stelle beispielhaft für das gesamte, malerische Umland des Tals steht. Generell ist die Region im Osten Balis ideal dafür geeignet, sich einen Roller zu mieten und die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.
Abseits der Hauptverkehrsachsen führen die Straßen durch traditionelle Dörfer und dichte Dschungelabschnitte. Das Besondere an dieser Art des Reisens ist der Entdecker-Faktor: Unterwegs stößt man immer wieder auf spektakuläre Ausblicke, versteckte Tempel oder unberührte Landschaften, die in keinem Reiseführer stehen und nicht einmal auf Google Maps vermerkt sind. Wer sich auf die Straßen einlässt, erlebt hier das ländliche Bali in seiner authentischsten Form.
Vlogs
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Weltreise Vlog #072
SIDEMEN
KUTA
Nach Kuta hat es uns verschlagen, da uns Tanjas Eltern auf Bali besucht haben und dort die ersten Nächte ihrer Reise verbringen wollten. Sie haben uns in ein wirklich tolles Hotel eingeladen – an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön dafür!
Kuta selbst ist historisch gesehen die Wiege des Bali-Tourismus, heute jedoch extrem touristisch, dicht bebaut und sehr lebhaft. Die Aneinanderreihung von großen Einkaufszentren, Fast-Food-Ketten, Souvenirmärkten und dem intensiven Verkehr erinnert in vielen Bereichen stark an andere thailändische Massentourismus-Hotspots wie Phuket. Wer Ruhe und das traditionelle Bali sucht, ist hier eher falsch, doch für den Einstieg, Shopping oder das Nachtleben bietet der Ort eine lückenlose Infrastruktur.
Kuta Beach
Der Kuta Beach ist ein weitläufiger, touristisch voll erschlossener Sandstrand, der eine lückenlose Infrastruktur bietet. Entlang der Küste gibt es zahlreiche Verleihstationen für Liegen und Sonnenschirme sowie unzählige kleine Stände (Beach Warungs), an denen man sich für ein kühles Getränk oder eine Kokosnuss hinsetzen kann.
Im direkten Vergleich bietet der Kuta Beach durch seinen feinen, helleren Sand und den weitgehend steinfreien Untergrund oft die etwas besseren Badebedingungen als beispielsweise der recht dunkle und felsige Batu Bolong Beach in Canggu. Zudem ist er aufgrund der lang auslaufenden Wellen ein extrem beliebter Spot für Surf-Anfänger. Zusammenfassend ist der Strand für einen unkomplizierten Tag am Meer absolut solide und gut ausgestattet – ein unberührtes Naturparadies darf man hier jedoch nicht erwarten.
beachwalk Shopping center
Das beachwalk Shopping Center liegt direkt an der Strandpromenade von Kuta und bietet die perfekte Gelegenheit für eine ausgiebige Shoppingtour. Das Einkaufszentrum unterscheidet sich architektonisch deutlich von klassischen, geschlossenen Malls: Es ist als halboffenes, grünes Open-Air-Center mit tropischen Gärten und Wasserläufen gestaltet.
Neben bekannten internationalen Modemarken wie H&M, Zara, Mango und Pull&Bear beherbergt der Komplex eine große Auswahl an Restaurants, Cafés und einen großen Food-Court. Darüber hinaus gibt es im oberen Stockwerk ein modernes Kino (Cinema XXI) – eine ideale Option, wenn man einen der seltenen regnerischen Tage auf Bali überbrücken möchte oder eine Abkühlung in den klimatisierten Räumen sucht.
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