Kenia & Tansania

Tanja & Andy

TANJA & ANDY

veröffentlicht am
10. März 2021

Allgemeine Infos zur Reise

RUNDREISE KENIA & TANSANIA MIT DRIFTERS

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Infos zur Reise

Schon kurz nach unserer ersten Afrika-Reise durch Südafrika stand für uns fest: Das wird nicht die letzte gewesen sein. Wir wollten unbedingt noch weitere Länder dieses einzigartigen Kontinents kennenlernen. Da wir damals sehr gute Erfahrungen mit Drifters Adventure Tours gemacht hatten, informierten wir uns auf deren Website über das aktuelle Angebot. Drifters ist eine südafrikanische Reiseagentur, die bereits seit 1983 Touren anbietet und mit fest angestellten, einheimischen Guides arbeitet. Unter Berücksichtigung der Reiseroute und der verfügbaren Zeiträume fiel unsere Wahl schließlich auf Kenia und Tansania.

Was uns bereits in Südafrika wichtig war – und auch dieses Mal eine große Rolle spielte –, war die begrenzte Gruppengröße von maximal 17 Personen. Sowohl in Südafrika als auch in Kenia und Tansania hatten wir das Glück, in einer kleinen Gruppe von jeweils nur acht Personen zu reisen. Mit unseren Mitreisenden haben wir uns auf Anhieb glänzend verstanden. Das ist für das Gelingen einer solchen Reise essenziell, da man viel Zeit miteinander verbringt und beispielsweise gemeinsam kocht und isst. Eine gewisse Offenheit, Flexibilität und Toleranz sollte man für ein solches Abenteuer also definitiv im Gepäck haben!

Bei beiden Touren kamen speziell für diese Anforderungen umgebaute Safari-Trucks zum Einsatz. Diese bieten große Fenster für Tier- und Naturbeobachtungen sowie ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen für die teils längeren Etappen. Ein großer Vorteil: Im Truck sitzt man sehr weit oben, was den Blick in die Ferne erleichtert und das Entdecken von Wildtieren begünstigt. Im hinteren Bereich ließen sich Gepäck und Vorräte sicher verstauen. Die Sitzplätze waren sogar mit USB-Anschlüssen ausgestattet, um während der Fahrt das Smartphone laden zu können – ein absoluter Luxus in der Wildnis. In den Außenfächern war die Campingausrüstung untergebracht, zudem verfügte der Truck über eine integrierte Outdoorküche mit Gaskocher und Wassertank.

Der Tag startete normalerweise mit dem Sonnenaufgang und endete wenn die Sonne wieder unterging. Manchmal ist es auch notwendig sehr früh aufzustehen, um das nächste Tagesziel zu erreichen, einen spektakulären Sonnenaufgang zu erleben oder die Tiere in den Nationalparks in ihrer aktiven Zeit zu beobachten. Oft ließen wir die Erlebnisse des Tages zusammen am Lagerfeuer ausklingen und wer wollte, genehmigte sich noch ein Bier. Dafür war der im Truck eingebaute Kühlschrank Gold wert.

Frühstück, Mittag- und Abendessen haben wir fast immer zusammen vorbereitet oder gekocht. Diese gemeinsame Zeit und das Zusammenhelfen waren ein wichtiger Teil der Reise und haben uns sehr viel Freude bereitet. Gerade in Bezug auf das Thema Essen haben wir uns durch die beiden Reisen sehr verändert. Wir haben im Umgang mit Lebensmitteln wieder gelernt, dass nicht jede Delle oder braune Stelle in den Müll gehört und mehr Wertschätzung gegenüber den Nahrungsmitteln angebracht ist.

Da in Afrika Dinge nicht immer funktionieren wie geplant, sollten man immer offen und flexibel sein. So kann sich auch die Reiseroute spontan ändern. Uns ist das beispielsweise in Kenia passiert, als wir leider den Hells Gate Nationalpark nicht wie ursprünglich vorgesehen besuchen konnten. Diesen Park hätten wir eigentlich mit dem Fahrrad erkundet, da sich dort normalerweise nur ungefährliche Tiere aufhalten. An dem geplanten Tag hatte sich jedoch auch eine Löwin in das Gebiet verirrt, weswegen die geplante Fahrradtour abgesagt wurde.

Schlussendlich sah unsere Reiseroute wie folgt aus:

Reiseroute und zeitlicher Ablauf​

Tag 1 - Nairobi // Kenia

Nachdem wir in Nairobi gelandet waren und die Einreiseformalitäten geregelt hatten, organisierten wir uns ein Taxi zum Hotel La Mada. Am Abend gab es im Hotel ein erstes Briefing durch unseren Guide, bei dem wir ihn und unsere Reisebegleiter kennenlernten.

Tag 2 - Nairobi, Mount Longonot, Lake Naivasha // Kenia

Von Nairobi aus ging es durch das Great Rift Valley (großer Afrikanischer Grabenbruch) in Richtung Lake Naivasha. Südöstlich des Sees nutzten wir einen Zwischenstopp, um den Mount Longonot zu besteigen und den Ausblick auf das Great Rift Valley zu genießen.

Tag 3 - Lake Naivasha // Kenia

Aus dem geplanten Besuch des Hells Gate National Parks am Vormittag, wurde aus Rücksicht auf die bereits erwähnte Löwin, ein Vormittag zur freien Verfügung. Am Nachmittag stand eine Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha und die Suche nach Flusspferden auf dem Programm.

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Tag 4 - Lake Naivasha, Masai Mara // Kenia

Wir verließen den Lake Naivasha und machten uns auf zu unserem nächsten Camp. Dieses lag nahe der Masai Mara am Mara River. Schon von unserer Unterkunft aus konnten wir Nilpferde, Affen und sogar ein kleines Krokodil am Fluss beobachten.

Tag 5 - Masai Mara // Kenia

Den fünften Tag unserer Rundreise starteten wir mit einem Spaziergang durch die Wildnis der Masai Mara. Am Nachmittag machten wir uns zu einem Game Drive auf und konnten ein Löwenrudel beobachten.

Tag 6 - Masai Mara, Lake Victoria // Kenia <-> Tansania

Nachdem wir die Masai Mara verlassen hatten, machten wir uns auf zum größten See Afrikas, dem Lake Victoria. Hierfür mussten wir die Grenze nach Tansania überqueren, was einige Zeit in Anspruch nahm. Wir übernachteten auf einem Campingplatz direkt am See.

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Tag 7 - Lake Victoria, Serengeti National Park // Tansania

Vom Lake Victoria aus ging es zum wohl bekanntesten Nationalpark Ostafrikas, der Serengeti. Unsere Campsite für die nächsten zwei Nächte lag mitten in der Serengeti – ohne Zaun und Abgrenzung zu den Tieren. Hier machten wir auch die ein oder andere interessante Bekanntschaft.

Tag 8 - Serengeti National Park // Tansania

Nun hatten wir einen ganzen Tag in der Serengeti, an dem wir von morgens bis abends in unserem Truck unterwegs waren und unter anderem ein Löwenpaar bei der Paarung zu sehen bekamen.

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Tag 9 - Serengeti National Park, Ngorongoro Conservation Area // Tansania

Nach einem kurzen Game Drive am Morgen verließen wir die Serengeti und fuhren weiter zur Ngorongoro Conservation Area. Nach kleineren Zwischenfällen und Verzögerungen erreichten wir den Rand des Kraters und konnten den Ausblick genießen. Unser Zeltplatz befand sich auf dem Rand des Ngorongoro-Kraters wieder ohne Umzäunung.

Tag 10 - Ngorongoro Conservation Area, Masai // Tansania

Mit Tagesanbruch fuhren wir die steilen Kraterwände hinab auf den Boden des Kraters und konnten sogar die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner beobachten. Nach dem Mittagessen verließen wir den Ngorongoro Krater und besuchten am Nachmittag ein Masai Dorf.

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Tag 11 - Arusha, Meserani Snake Park // Tansania

Am nächsten Morgen fuhren weiter nach Arusha zu einer Art Museum für afrikanische Kunst und angrenzendem Shop. Am Nachmittag schlugen wir unser Camp im Meserani Snake Park auf. In der spektakulären Bar verbrachten wir einen unvergesslichen letzten gemeinsamen Abend.

Tag 12 - Arusha, Nairobi // Tansania <-> Kenia

Zwölf Tage vergehen bei solchen Erlebnissen wie im Flug. Am letzten Tag stand nur noch der Grenzübertritt zurück nach Kenia und die Rückfahrt nach Nairobi an. Zurück im Hotel La Mada verbrachten wir unsere letzte Nacht in Kenia, bevor wir am nächsten Tag zurück nach Hause flogen.

Unsere Kenia & Tansania Beiträge im Überblick

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