Tokyo

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ANDY

veröffentlicht am
15. Juni 2023

Allgemeine Infos zur Reise

Tokyo

Tokyo ist eine Weltstadt in der Kantō-Region im Osten der japanischen Hauptinsel Honshū. Mit fast 10 Mio. Einwohnern (Stand 2021) ist die bevölkerungsreichste Metropole des Landes Sitz der japanischen Regierung als Teil des Hauptstadtgebietes Japans. Sie umfasst die 23 Bezirke auf dem Gebiet der 1943 als Verwaltungseinheit abgeschafften Stadt Tokyo und ist damit keine eigene Gebietskörperschaft mehr; stattdessen bilden die Bezirke die Präfektur Tokio. Diese bildet wiederum das Zentrum der Metropolregion Tokio-Yokohama, in der mehr als 38,5 Millionen Menschen leben (Stand 2019), was die Region zum größten Ballungsraum der Welt macht.

Tokyo ist heute das Industrie-, Handels-, Bildungs- und Kulturzentrum Japans mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Mit den Flughäfen Narita und Haneda und als Ausgangspunkt der meisten Shinkansen-Linien ist es auch das Verkehrszentrum des Landes. Der Finanzplatz Tokyo ist nicht nur der größte Japans, sondern zählt neben London, New York und Hongkong auch zu den fünf größten der Welt. Zudem weist die Stadt ein hohes Preisniveau auf und liegt immer wieder unter den teuersten Städten weltweit.

Rainbow Bridge

Die Rainbow Bridge ist eine Hängebrücke über den Hafen von Tokyo. Sie befindet sich im nördlichen Teil der Bucht von Tokyo und verbindet den Shibaura-Kai mit Odaiba im Stadtbezirk Minato. Die Brücke wurde 1993 fertiggestellt und hat eine Gesamtlänge von 798 m. Der Verkehr wird auf zwei Ebenen befördert. Tagsüber ist es auch möglich, die Brücke zu Fuß zu überqueren. Wir sind auf dem Weg mit dem LCB (Low Cost Bus) vom Flughafen Narita nach Shibuya über die Brücke gefahren und hatten dadurch eine tolle Aussicht auf die Brücke und Toyko.

SHIBUYA

Shibuya ist einer der 23 Bezirke und befindet sich südwestlich des Zentrums von Tokyo. Shibuya beherbergt einige der für Touristen interessantesten Sehenswürdigkeiten Tokyos und ist somit ein Must-Do bei einem Besuch der Stadt.

Shibuya Kreuzung

Die Shibuya Kreuzung ist ein beliebter Fußgängerüberweg, der sich vor dem Ausgang Hachikō des Bahnhofs Shibuya befindet. Bei Rot stoppen alle Fahrzeuge in alle Richtungen, damit Fußgänger die gesamte Kreuzung überqueren können.

Mit den großen digitalen Werbeanzeigen erinnert es dort schon ein wenig an den Times Square in New York. Die Shibuya Kreuzung ist mit bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig der verkehrsreichste Fußgängerüberweg der Welt und wird oft in Filmen und Fernsehsendungen gezeigt (z.B. „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“, „Alice in Borderland“ und „Resident Evil: Afterlife“)

Gleich an der Kreuzung befindet sich ein Starbucks. Vom ersten Stock aus hat man eine tolle Aussicht – man muss sich aber eventuell etwas gedulden um einen Platz am Fenster zu ergattern.

Yoyogi Park

Der Yoyogi-Park ist ein großer öffentlicher Park im Bezirk Shibuya. Das Gebiet des Yoyogi-Parks ist Teil eines größeren Geländes, das in der Bakufu-Zeit zunächst im Besitz des Daimyō Katō Kiyomasa, dann als Nebengelände im Besitz des Ii-Klan war. Nach der Meiji-Restauration fiel es an den Staat, der es als Übungsgelände für das Militär nutzte. Der Nordostteil wurde dann für die Errichtung des Meiji-Schreins genutzt. 1964 wurde das Gelände für die Olympischen Spiele genutzt und anschließend zu einem öffentlichen Park gemacht.

Meiji-Schrein

Der Meiji-Schrein ist ein Shintō-Schrein, der den Seelen des Meiji-tennō und seiner Frau Shōken-kōtaigo gewidmet ist. Der Meiji-tennō starb 1912, seine Frau 1914. Nach ihrem Tod wurde der Schrein zu ihrer Verehrung im beliebten Baustil nagare-zukuri errichtet.

Die Bauarbeiten begannen 1912 und wurden 1920 abgeschlossen. Die Baukosten hatten 20 Millionen Yen betragen, die größtenteils aus Spenden stammten. Am 1. November 1920 wurde der Schrein eingeweiht. Dieser Tag gilt als Jahrestag des Schreins, an dem auch das große Herbstfest ausgerichtet wird.

Der Schrein wurde von amerikanischen Bomben am 1. April 1945 zerstört, nach Kriegsende aber wiederaufgebaut, wozu sich an die 110.000 Freiwillige für die Arbeiten einfanden. Die gegenwärtigen Bauten stammen aus dem Jahr 1958.

Ramen

Wir haben Ramen an verschiedenen Orten in Tokyo probiert. Wir sind aber immer wieder zum Hakata Tenjin Shibuya Minamiguchi zurückgekehrt, da sie uns dort am besten geschmeckt haben und es uns dort einfach gefallen hat!

SHINJUKU

Neben Shibuya ist der Bezirk Shinjuku, der westlich des Zentrums von Tokyo liegt, für Touristen sehr interessant. Der Yoyogi-Park und der Meiji-Schrein liegen schon fast in Shinjuku wodurch der Übergang von Shibuya sehr fließend ist. Auch in Shinjuku gibt es unglaublich viele Dinge zu entdecken, von denen wir nur ein paar ausgewählte auflisten.

Godzilla Road

Eine besonders für Nerds interessante Sehenswürdigkeit ist die Godzilla Road bzw. die Kabuki Central Road. Am Ende der Straße kann man auf einem der Dächer eine Statue von Godzilla hervorschauen sehen. Aber die Straße und die Gegend sind auch so einen Spaziergang wert.

Hanazono Schrein

Der Hanazono-Schrein ist ein Shintō-Schrein aus dem 17. Jahrhundert. Wir sind an diesem Schrein eher zufällig gelandet, fanden ihn aber wirklich schön.

SHINJUKU GOLDEN GAI

Shinjuku Golden Gai ist ein kleines Gebiet in Kabukicho. Es besteht aus einem Netzwerk von sechs engen Gassen, die durch noch engere Gänge verbunden sind, die etwa breit genug sind, dass eine einzelne Person hindurchgehen kann. Über 200 kleine Bars, Clubs und Restaurants im Shanty-Stil drängen sich in dieser Gegend.

Die Gassen sind Privatstraßen, keine öffentlichen Straßen. Golden Gai liegt nur wenige Gehminuten vom Ostausgang des Bahnhofs Shinjuku entfernt, zwischen dem Shinjuku City Office und dem Hanazono-Schrein.

Chiyoda

Chiyoda ist einer der 23 Bezirke und liegt im Zentrum der Präfektur Tokyo. Chiyoda ist Standort des Kaiserpalasts, des nationalen Parlaments, des Amtssitzes des Premierministers sowie zahlreicher weiterer Regierungseinrichtungen.

Kaiserpalast

Der Kaiserpalast Tokyo ist die Residenz des Tennō, des japanischen Kaisers. Die kaiserliche Residenz liegt auf dem ehemaligen Gelände der Burg Edo. Der Palast wird von der „kaiserlichen Palastpolizei“ bewacht. Der größte Teil des Palastes ist der Öffentlichkeit in der Regel nur nach Voranmeldung zu einer Besuchertour zugänglich. Die Gebäude selbst sind dabei nicht betretbar.

Am Geburtstag des Kaisers (23. Februar) und an Neujahr (2. Januar) ist das innere Palastgelände ohne Anmeldung zugänglich. Die östlichen Gärten sind das ganze Jahr über geöffnet, außer montags und freitags sowie einigen speziellen Tagen. Wir haben uns die östlichen Gärten und das Gelände angeschaut, finden aber, dass es nicht wirklich ein „Muss“ ist.

Chuo

Chuo ist einer der 23 Bezirke Tokyos und eines der Geschäftszentren. Bei Touristen ist Chuo insbesondere für den Fischmarkt bekannt.

Tsukiji Outer Market

Der Tsukiji-Fischmarkt galt als größter Fischmarkt weltweit. Der Markt in Tsukiji war Teil des zentralen Großmarkts. Nach dem Willen des früheren Gouverneurs sollte der Markt bis Ende 2014 in den rund 2 km entfernten Stadtteil Toyosu im Bezirk Kōtō verlegt werden. Nachdem der Umzugstermin mehrfach und aus verschiedenen Gründen verschoben worden war, begann er schließlich am 5. Oktober 2018 und wurde am 11. Oktober abgeschlossen. In Tsukiji befindet sich aber immer noch ein touristischer Markt mit zahlreichen Ständen.

Sushi

Zu einem Besuch Tokyos gehört für viele natürlich eine Portion Sushi. Wir waren hierfür im Restaurant „Sushi Katsura“ das in der Nähe des Tsukiji-Marktes liegt. Dort gibt es ein super Mittags-Angebot und qualitativ hochwertiges Sushi!

ASAKUSA

Asakusa, einer der 23 Bezirke Tokyos, ist insbesondere für den Sensoji-Schrein bekannt. Im Vergleich zu Shibuya und Shinjuku ist uns Asakusa etwas älter und traditioneller vorgekommen. Wir hatten in Asakusa direkt eine Unterkunft, würden aber eher empfehlen den Bezirk als Tagesausflug mit der Metro zu machen.

Tokyo Skytree

Der Tokyo Skytree ist ein 634 Meter hoher Fernseh- und Rundfunksendeturm. Er wurde am 22. Mai 2012 eröffnet. Er ist der höchste Fernsehturm und nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem PNB 118 in Kuala Lumpur das dritthöchste Gebäude der Welt.

Sensoji Tempel

Der Sensōji-Tempel, auch Asakusa-dera, ist ein buddhistischer Tempel. Sein formeller Tempelname ist Kinryūzan. Es ist Tokios ältester und bedeutendster Tempel. Der Tempel brannte 1642 ab, dann beim Kantō-Erdbeben und im Zweiten Weltkrieg, wurde aber immer wieder aufgebaut, zuletzt 1958 unter Verwendung von Stahlbeton.

Während der Sensō-ji früher zur Sekte Tendai-shū gehörte, dann zum Kan’ei-ji, ist er inzwischen Haupttempel einer eigenen Richtung, Shōkannon-shū. Er ist der 13. der 33 Tempel auf dem der Kannon gewidmeten Pilgerweg Bandō junrei in der Kantō-Gegend. Gleich neben der Haupthalle befindet sich ein Shintō-Schrein, der Asakusa-jinja.

Nakamise-Dori Street

Am Sensoji-Tempel befindet sich die Nakamise-Dori Street, eine belebte Einkaufspassage mit vielen verschiedenen Ständen. Es gibt dort Souvenirs, Essen und Trinken. Uns war dort aber etwas zu viel los.

Kaminarimon Gate

Das Kaminarimon Gate („Donnertor“) ist das Eingangstor zum Sensōji-Tempel und mit seinem Lampion und den Figuren bei Touristen sehr beliebt.

Vlogs

In unseren Vlogs haben wir einige Eindrücke festgehalten, die nochmal ein andere Bild von Tokyo vermitteln, als die Fotos:

Weltreise Vlog #076

REISEROUTE BALI

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