Zakynthos

ANDY

veröffentlicht am
23.09.2021

Allgemeine Infos zur Reise

INSEL-ROADTRIP AUF ZAKYNTHOS

Inhaltsverzeichnis

Die Insel Zakynthos

Zakynthos ist mit einer Fläche von etwa 406 km² (ca. 40 km lang und 20 km breit) nach Kefalonia und Korfu die drittgrößte und südlichste der Ionischen Inseln und die zehntgrößte Insel Griechenlands. Besondere Bedeutung kommt der Insel als Hauptnistplatz der Meeresschildkröte „Caretta caretta“ (Unechte Karettschildkröte) zu. Zum Schutz der Nistplätze wurde 1999 vom griechischen Staat ein Meeresnationalpark eingerichtet.

Die Insel kann grob in zwei verschiedene Landschaftsformen unterteilt werden. Entlang der Längsachse von Nordwest nach Südost verläuft im Westen von Zakynthos ein Gebirgsmassiv. Entsprechend fällt die Küste in ihrem gesamten westlichen Verlauf steil zum Ionischen Meer ab. Östlich des Gebirgsmassivs erstreckt sich eine größere Ebene, welche zur Küste hin flach abfällt. Dies hat zur Folge, dass die Strände im Osten von Zakynthos deutlich flacher und sandiger sind.

Verkehr

Zakynthos verfügt über ein vergleichsweise dicht ausgebautes Straßennetz. Die Verbindung zum Festland (Peloponnes) und zur benachbarten Insel Kefalonia erfolgt über Autofähren. Die Straßen selbst sind an wenigen Stellen sehr gut ausgebaut, in größeren Teilen aber doch recht schmal, kurvenreich und oftmals in schlechtem Zustand. Dass die Küste zum Westen hin steil abfällt, macht sich auch beim Fahren deutlich bemerkbar. So sollte man besser keine Probleme damit haben an steilen Stellen anzufahren bzw. zu parken und den ein oder anderen Schlaglöchern auszuweichen.

Wir hatten als Mietwagen einen kleinen Peugeot 208 und waren wirklich froh, dass wir kein größeres Auto fahren mussten. Nach einem Tag Eingewöhnung und einem gesunden Maß an Vorsicht, sind die Fahrten auf Zakynthos aber wirklich sehr gut machbar und machen dann auch richtig Spaß!

Die Hauptstadt Zakynthos

Die Hauptstadt Zakynthos liegt am Fuße des Hügels Bochali und ist gleichzeitig der wichtigste Hafen der Insel. Nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1953 musste die Stadt neu erbaut werden. Seitdem wurde sie immer weiter für den Tourismus ausgebaut und wächst allmählich in das Innere der Insel. Zakynthos bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den St. Markus Platz. Dieser stammt noch aus dem venezianischen Zeitalter und beherbergt die einzige katholische Kirche der Insel. Am St. Markus Platz beginnt die Roma Straße, eine alte gepflasterte Fußgängerstraße mit vielen interessanten und günstigen Geschäften.

Bochali

Angrenzend an Zakynthos Stadt (und etwas höher gelegen) befindet sich Bochali, ein sehr kleines aber sehenswertes Dorf. Durch seine besondere Lage eröffnet Bochali einen atemberaubenden Ausblick auf das darunterliegende Zakynthos und die Bucht. Ein Besuch zum Sonnenuntergang oder nachts ist ebenso empfehlenswert, um die Sicht auf die beleuchtete Stadt zu genießen.

Krioneri End

Verlässt man Zakynthos in nördlicher Richtung und folgt der Straße entlang der Küste, erreicht man Krioneri End. Der Strand dort wird hauptsächlich von Einheimischen besucht und ist auch nicht sonderlich sehenswert. Viel interessanter ist, dass man dort den perfekten Ausblick auf den Sonnenaufgang hat. Es befindet sich dort auch eine kleine Parkbucht, wo man ohne größere Probleme halten kann.

Küstenabschnitte der Insel

Die Insel kann grob in drei verschiedene Küstenabschnitte untergliedert werden, die sich zum Teil deutlich voneinander unterscheiden.

Westküste Zakynthos

Der Westen von Zakynthos ist durch steile Küstenabschnitte geprägt und es befinden sich dort einige der spektakulärsten Strände. Der Nachteil ist, dass diese oft nicht leicht oder manchmal sogar gar nicht über den Landweg zu erreichen sind. Die Strände sind im Westen der Insel sehr felsig, wodurch das Wasser kristallklar und leuchtend blau erscheint.
Die Westliche Küste ist die „Sonnenuntergangs-Seite“ der Insel und bietet dafür einige spannende Ausblicke auf den Horizont.
Zu den wichtigsten und interessantesten Stationen entlang der Westküste von Zakynthos zählen:

Navagio (Shipwreck) Beach

Der wohl bekannteste und am meisten fotografierte Strand auf Zakynthos ist die Navagio-Bucht, die nur vom Meer aus zugänglich ist. Das Wrack des Schiffs „Panagiotis“ liegt dort auf einem kleinen weißen Sandstrand, umgeben von bis zu 200m hohen Felswänden. Das Schmugglerschiff wurde im Oktober 1980 wegen einer illegalen Ladung Zigaretten von der Küstenwache verfolgt, als es bei stürmischer See einen Maschinenschaden erlitt und in der ehemals „Agios Georgios“ genannten Bucht strandete.

Aussichtspunkt
Der Shipwreck Beach kann nicht nur direkt über eine Bootstour besucht werden, sondern es gibt auch die Möglichkeit den Strand von einem Aussichtspunkt aus zu betrachten, der über den Landweg erreichbar ist.

Auf halbem Weg zwischen den Bergdörfern Volimes und Anafonitria führt eine Straße zu einem großen Parkplatz (Google Maps Koordinaten). Von dort aus kommt man nach einem kurzen Fußweg zu einem „offiziellen“ Aussichtspunkt auf einer kleinen Metallplattform. Oft bilden sich dort Warteschlangen.
Es ist allerdings genauso möglich nach rechts entlang der Klippe weiterzugehen und sich dort einen (unserer Meinung nach) besseren Aussichtspunkt zu suchen!

Achtung!
Je nach Andrang kann es durchaus sein, dass die Zufahrt zum Parkplatz reglementiert wird und es zu Wartezeiten (0,5 – 1h) kommen kann. Unserer Erfahrung nach war das vor allem um die Mittagszeit. Hier steht die Sonne optimal für Fotos, da die Felswände die kleinsten Schatten werfen.

Uns ist es zudem einmal passiert, dass der Weg entlang der Klippe gesperrt wurde, weswegen man nur zum „offiziellen“ Aussichtspunkt gelangte. Die entsprechenden Wartezeiten kann man sich denken… Ob dies an der Mittagszeit lag oder daran, dass es am Tag zuvor geregnet hatte (es war allerdings schon wieder alles trocken) wissen wir nicht.

Anafonitria Monastery

Nahe des Shipwreck Beach liegt das Anafonitria Kloster, an dessen Eingang sich ein mittelalterlicher, teilweise zerstörter Turm aus dem 15. Jahrhundert befindet. Heute wird er als Kirche genutzt, auch wenn er ursprünglich zum Schutz errichtet wurde.
Das Zusammenspiel zwischen der Gestaltung des Gartens des Klosters und den alten Gebäuden erzeugt eine wirklich besondere Kulisse.
Da das Kloster sozusagen auf dem Weg zur Navagio-Bucht liegt, sollte man sich auf jeden Fall eine Stunde Zeit nehmen, um es zu besichtigen.

Porto Vromi

Porto Vromi ist eine wunderschöne Bucht im nördlichen Teil von Zakynthos. Sie ist in zwei kleinere Abschnitte unterteilt, die allerdings nur über zwei verschiedenen Straßen zu erreichen sind. Von beiden Buchten aus fahren Boote zum nahegelegenen Shipwreck Beach.
In beiden Abschnitten gibt es jeweils einen kleinen Strand ohne Sonnenliegen und Schirme.

Shiza & Concrete Cross

Shiza ist ein überhängendes Vorgebirge, das ein atemberaubendes Panorama auf das darunterliegende Ionische Meer und unvergessliche Sonnenuntergänge bietet. Auf der Spitze des Gebirges befindet sich ein riesiges Betonkreuz, das zu Ehren der Gefallenen des Bürgerkrieges errichtet wurde.

Insgesamt gibt es dort drei verschiedene Tavernen, die einen wunderbaren Ausblick auf den Sonnenuntergang bieten: Cross Taverna (direkt am Betonkreuz), Taverna Panorama und Sunset Michali’s Taverna.

Spartipp:
Links neben der Cross Taverna, direkt an einem Sendemast befindet sich ein kleiner Aussichtspunkt. Von dort aus kann man den Sonnenuntergang auch ohne Restaurantbesuch anschauen. Man sollte aber nicht allzu früh auftauchen, da der Weg dorthin maximal 5 Minuten dauert und die Wartezeit sonst schon lange wird.

Porto Limnionas

Porto Limnionas ist einer der verstecktesten und aus diesem Grund vielleicht einer der schönsten Orte der Insel. Um den Strand zu erreichen muss man von Agios Leon aus eine vergleichsweise lange und kurvenreiche Straße in Richtung Meer fahren, die an einem Parkplatz endet. Im Laufe des Tages reichen die Stellplätze am Parkplatz meist nicht aus, weswegen Autos dann auch entlang der Straße abgestellt werden.

Vom Parkplatz aus geht es vorbei an einem kleinen Restaurant sowie einem Bereich mit Liegen und Sonnenschirmen. Über einige Stufen geht es dann nach unten zur Bucht. Diese ist einfach nur atemberaubend und bietet auch entlang der Küste einiges zu entdecken, wie zum Beispiel eine Höhle am Wasser.

Porto Roxa

Porto Roxa ist ebenfalls von Agios Leon aus erreichbar, kann aber auch direkt von Porto Limnionas aus angefahren werden. Es gibt dort ebenfalls ein kleines Restaurant und die Möglichkeit Sonnenschirme und Liegen zu mieten. Im Vergleich zu Limnionas ist der Porto Roxa ein wenig leichter zu erreichen und die Parksituation ist ein Stück besser.
Die Bucht und der ganze Küstenabschnitt sind wunderschön.

Korakonissi

Korakonissi ist eine kleine Bucht auf der Westküste der Insel, südlich von Porto Roxa.
Der Name leitet sich von einer kleinen „Insel“ ab, die dort mit dem Festland verbunden ist und einen beeindruckenden Steinbogen formt. Die Bucht, der Weg dorthin, das glasklare Wasser und die besonderen Gesteinsformationen bilden zusammen eine Kulisse wie aus einer anderen Welt. Für uns war Korakonissi einer der schönsten Orte auf Zakynthos.

Die Straße zur Bucht sollte allerdings nicht unterschätzt werden, da diese zum Teil sehr steil und holprig ist. Es befindet sich dort auch kein großer ausgebauter Parkplatz, sondern nur einige wenige Stellplätze. Ansonsten parken die Autos dort meist am Straßenrand. Bei Sonnenschein und hohen Temperaturen kann der Weg zur Bucht sehr anstrengend werden und im letzten Stück zur Bucht geht es felsigen Weg nach unten. Die Mühen werden aber mehr als belohnt!

Plakaki & Kentinaria

Den Plakaki Beach erreicht man von Agalas aus über eine schmale Straße, die sich Richtung Küste windet. Am Ende befindet sich ein gut ausgebauter Parkplatz. Zum Strand führt ein kleiner steiler Weg nach unten, den wir selbst aber nicht gegangen sind.
Wir haben Plakaki zum Sonnenuntergang besucht, da es dort einige tolle Aussichtspunkte gibt. Sowohl auf den linken, wie auch auf der rechten Seite des Parkplatzes kann man sich seinen eigenen Weg suchen und die Gegend entdecken.

Keri Lighthouse & Mizithres

Ein weiterer atemberaubender Spot für den Sonnenuntergang befindet sich nahe des Keri Lighthouse. Vom Parkplatz nahe des Leuchtturms aus erreicht man über einen kurzen Spaziergang den Aussichtspunkt, der nach rechts einen Ausblick auf die Steilküste, den Leuchtturm und das Meer eröffnet. Der direkte Blick nach unten zeigt die Mizithres, zwei riesige Felsen im kristallblauen Meer. Als ich diesen Ausblick das erste Mal sehen durfte, blieb mir wirklich kurzzeitig die Luft weg.

Ostküste Zakynthos

Die Ostküste von Zakynthos ist sehr vielseitig, da sie einerseits im Süden dank der abflachenden Küste tolle Sandstrände bietet. Nach Norden hin finden sich wunderschöne Felsbuchten, die eher denen der Westküste ähneln. Die Ostküste ist zudem die „Sonnenaufgangs-Seite“ von Zakynthos und ermöglicht den Frühaufstehern einen aussichtsreichen Start in den Tag.

Skinari Kap

Am nördlichen Ende von Zakynthos befindet sich das Kap Skinari und der Skinari Leuchtturm, von wo aus man einen tollen Ausblick auf die Küste und die benachbarte Insel Kefalonia hat.
Nicht weit davon entfernt erreicht man nach einer kurzen Fahrt bzw. einem kurzen Fußweg die Potamitis Windmill.

Trambolino Beach

Dort führt ein Weg über steile Stufen zum Trambolino Beach hinab (oft ist zu lesen, dass für diesen Weg 2€ Eintritt verlangt werden – bei uns war dieser aber kostenfrei geöffnet). Zwischendrin gibt es immer wieder kleine Terrassen mit kostenfreien Liegestühlen. Der eigentliche Strandabschnitt bzw. die Bucht am Ende sind relativ klein und der Zugang zum Meer wird über eine Leiter ermöglicht. Der Trambolino Beach war für uns besonders interessant, da wir ihn als Ausgangsort zu den Blue Caves ausgesucht hatten.

Blue Caves

Die Blue Caves sind natürliche Steinbögen und Höhlen direkt an der Küste und eine der bekanntesten Attraktionen auf der Insel. Normalerweise sind diese mit dem eigenen Boot oder mit einer organisierten Schiffstour zu erreichen. Wir hatten uns aber vorgenommen mit unserem SUP zu den Blue Caves zu paddeln. Glücklicherweise war der Wellengang nicht allzu stark. Früh am Morgen schleppten wir also das SUP die Stufen hinab und bauten alles auf. 

Da sich die Blue Caves gleich um die Ecke befinden, mussten wir nicht lange paddeln, um diese zu erreichen. Und so waren wir dann wirklich komplett alleine bei den Höhlen, konnten durch die Steinbögen fahren und alles erkunden. 

Auf dem Rückweg kamen uns dann schon unzählige Boote entgegen, deren Wellen und das Leben ein wenig schwerer machten. Insgesamt war es zwar ein mühseliges Unterfangen, bis wir lospaddeln konnten, aber es hatte sich wirklich gelohnt!

Agios Nikolaos

Agios Nikolaos besitzt einen gut ausgebauten Hafen, von wo aus Fähren nach Kefalonien fahren und kleinere Boote Touristen zu den Blue Caves bringen. Das Dorf selbst und auch der Strand sind ganz nett und laden beim Durchfahren zu einem kurzen Stopp ein.

Wer etwas zu Essen sucht, sollte die Madrakia Taverne ausprobieren. Es gibt dort wirklich sehr gutes und preiswertes Essen, einen top Service und eine atemberaubende Aussicht auf das Meer. Gleich vor der Taverna liegt auch ein netter kleiner Strandabschnitt, den man sich auf jeden Fall kurz anschauen sollte!

Makris Gialos Beach

Folgt man der Küstenstraße Richtung Süden, kommt man unweigerlich am Markis Gialos Beach vorbei. Bereits die während der Fahrt hat man eine atemberaubende Aussicht.
Der Strand besteht teils aus Sand und teils aus Kieselsteinen, ist vergleichsweise breit und bietet eine Liegestühle und Schirme. In der Nähe des Strandes gibt es zudem einige Snack Bars und Restaurants.

Xygia Sulfur & Pelagaki Beach

Mit dem gleichen Namen “”Xygia” werden zwei unterschiedliche Strände bezeichnet, die beide relativ klein sind. Von Norden kommend erreicht man zuerst den Xygia Sulfur Beach, der über einen gut ausgebauten und asphaltierten Parkplatz verfügt. Den zweiten Strand Xygfia Pelagaki erreicht man, wenn man weiter südlich und noch vor der Taverna Pelagaki links die unbefestigte Straße hinab fährt. Am Ende dieser Straße befindet sich ein Parkplatz und es gibt zwei verschiedene Wege (und Strände). Der erste geht an einer Snack Bar vorbei und führt über eine Treppe nach unten zum Strand. Der zweite Weg ist anstrengender und endet an einem anderen Strand, der länger, breiter und normalerweise weniger besucht ist.

Alykes & Alykanas Beach

Der Strand von Alykes liegt im gleichnamigen Dorf und umfasst eine große Bucht mit einem ausgedehnten feinen Sandstrand. Der Strand ist sehr touristisch ausgebaut, weswegen es viele Liegestühle, Sonnenschirme und Möglichkeiten für Wassersport gibt.

Alykanas ist die Fortsetzung des Strands von Alykes in südliche Richtung und endet in einem kleinen Fischerhafen. Der feine Sandstrand ist mit zahlreichen Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet, die zum Teil ab 16 Uhr kostenfrei angeboten werden. Alykanas bietet zudem eine Vielzahl von Tavernen am Meer, Bootausflüge zu den Blue Caves und Wassersportmöglichkeiten.

Porto Zorro

Porto Zorro ist einer von vielen Stränden im Süden von Zakynthos und hat den für diesen Teil der Insel charakteristischen feinen Sand. Es gibt dort auch Sonnenliegen und Schirme direkt am Strand sowie ein Restaurant mit Sonnenterrasse. Die Besonderheit des Porto Zorro sind die eigenartigen Steinformationen, die wie aus dem Meer auftauchende Pilze aussehen.

Banana Beach

Banana Beach ist der größte Strand der ganzen Insel und touristisch sehr gut erschlossen.
Nahe dem Strand findet man einige Snack Bars, Restaurants und sehr gut ausgebaute Parkplätze. Es werden zahlreiche Wassersportmöglichkeiten angeboten und am langen feinen Sandstrand lässt sich wunderbar spazieren gehen.

Schildkrötenbucht Zakynthos

Der südliche Teil von Zakynthos erstreckt sich von Keri bis Gerakas. Die gesamte Küste ist Teil des Meeres-Nationalparks und wird dementsprechend stark durch den Schutz der Karettschildkröten geprägt.

Limni Keriou

Limni Keriou liegt ca. 20 km von der Stadt Zakynthos entfernt vor der Insel Marathonissi. Es gibt dort einen kleinen aber schönen Strand mit vielen Strandkiefern sowie einen Hafen. Die Seepromenade bietet eine Auswahl an verschiedenen Restaurants und Geschäften. Limni Keriou ist ein guter Ausgangsort um Touren nach Marathonissi zu buchen oder ein eigenes Boot zu mieten.

Marathonissi

Gegenüber der Küste von Limni Keriou liegt die kleine Insel Marathonissi in der Bucht von Laganas. Die Insel hat einen Durchmesser von etwa 1,5 km, ist nicht bewohnt und in Privatbesitz. Marathonissi hat zwei Strände. Ein großer Strand, der von der Meeresschildkröte Caretta caretta als Nistplatz benutzt wird und ein kleiner, von Felsen eingeschlossener Strand an der Westküste. Der Rest der Insel ist sehr felsig und ragt bis zu 145m aus dem Meer. Von Weitem erinnert Marathonissi an eine Schildkröte und wird daher auch als „Schildkröteninsel“ bezeichnet.

Laganas & Kalamaki Beach

Laganas ist der jüngste und am besten touristisch erschlossene Strand auf Zakynthos.
Er geht nach einigen Kilometern in den Strand von Kalamaki über, die beide sowohl viele Liegenstühle und Sonnenschirme, als auch Restaurants und Snack-Bars bieten. Der Ort selbst ist Treffpunkt für alle Leute, die gerne bis spät in die Nacht wach bleiben und feiern möchten. Beide Strände bestehen aus feinem Sand.

Gerakas Beach

Der lange und breite Gerakas Beach liegt in der Nähe von Cape Geraki auf der Halbinsel Vasilikos ganz im Süden der Insel und Brutplatz der Karettschildkröten. Aus diesem Grund wurde der Strand auch geschützt und in bestimmten Bereich für Touristen abgesperrt. Die markante Abbruchkante an der linken Landzunge wird auch „Jason’s Bite“ genannt und bietet eine interessante Aussicht bzw. Fotomotiv.

Zakynthos - Best Places

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