Zakynthos

ZAKYNTHOS

Zakynthos ist mit einer Fläche von etwa 406 Quadratkilometern (ca. 40 Kilometer lang und 20 Kilometer breit) nach Kefalonia und Korfu die drittgrößte und südlichste der Ionischen Inseln sowie die zehntgrößte Insel Griechenlands. Sie liegt im Westen des griechischen Festlands und ist bekannt für ihre üppige Vegetation, weshalb sie bereits von den Venezianern den Beinamen „Fior di Levante“ (Blume des Ostens) erhielt.

Die Insel kann grob in zwei verschiedene Landschaftsformen unterteilt werden. Entlang der Längsachse von Nordwest nach Südost verläuft im Westen von Zakynthos ein Gebirgsmassiv. Entsprechend fällt die Küste in ihrem gesamten westlichen Verlauf steil zum Ionischen Meer ab und bildet spektakuläre Klippenformationen. Östlich des Gebirgsmassivs erstreckt sich eine größere, fruchtbare Ebene, welche zur Küste hin flach abfällt. Dies hat zur Folge, dass die Strände im Osten von Zakynthos deutlich flacher und sandiger sind, was sie besonders bei Badegästen beliebt macht.

Klima und beste Reisezeit
Auf Zakynthos herrscht ein ausgeprägtes mediterranes Klima. Dank der feuchten Winde im Winter ist die Insel im Vergleich zu den Inseln der Ägäis außergewöhnlich grün. Die Sommer sind heiß und trocken mit Temperaturen, die im Juli und August oft die 30°C-Marke überschreiten. Die beste Reisezeit für einen Strandurlaub liegt zwischen Juni und September. Wer die Insel beim Wandern erkunden oder die reiche Flora in voller Blüte erleben möchte, findet im Mai und Oktober ideale, mildere Bedingungen vor.

Artenschutz: Die Heimat der Caretta caretta
Eine Besonderheit der Insel ist ihre ökologische Bedeutung für die Tierwelt. Besondere Bedeutung kommt der Insel als Hauptnistplatz der Meeresschildkröte „Caretta caretta“ (Unechte Karettschildkröte) im Mittelmeer zu. Die feinen Sandstrände im Süden, insbesondere in der Bucht von Laganas, dienen den bedrohten Reptilien zur Eiablage. Zum Schutz der Nistplätze wurde 1999 vom griechischen Staat ein Meeresnationalpark (National Marine Park of Zakynthos) eingerichtet. Um die Tiere nicht zu stören, gelten an den betroffenen Stränden strenge Schutzregeln, wie etwa Einschränkungen für Wassersportler und nächtliche Betretungsverbote während der Brutzeit.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wie auf den meisten griechischen Inseln bildet der Tourismus das wirtschaftliche Rückgrat von Zakynthos. Gleichzeitig spielt die Landwirtschaft nach wie vor eine wichtige Rolle: In den fruchtbaren Ebenen werden hochwertiges Olivenöl, Wein, Zitrusfrüchte und die berühmten „Zante-Korinthen“ (kleine, kernlose Rosinen) angebaut. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut. Der internationale Flughafen „Dionysios Solomos“ liegt im Süden der Insel und wird in den Sommermonaten von vielen europäischen Städten direkt angeflogen. Zudem besteht eine regelmäßige Fährverbindung vom Hafen in Zakynthos-Stadt zum griechischen Festland (Killini).

Verkehr
Zakynthos verfügt über ein vergleichsweise dicht ausgebautes Straßennetz. Die Verbindung zum Festland (Peloponnes) und zur benachbarten Insel Kefalonia erfolgt über Autofähren. Die Straßen selbst sind an wenigen Stellen sehr gut ausgebaut, in größeren Teilen aber doch recht schmal, kurvenreich und oftmals in schlechtem Zustand. Dass die Küste zum Westen hin steil abfällt, macht sich auch beim Fahren deutlich bemerkbar. So sollte man besser keine Probleme damit haben an steilen Stellen anzufahren bzw. zu parken und den ein oder anderen Schlaglöchern auszuweichen.

Wir hatten als Mietwagen einen kleinen Peugeot 208 und waren wirklich froh, dass wir kein größeres Auto fahren mussten. Nach einem Tag Eingewöhnung und einem gesunden Maß an Vorsicht, sind die Fahrten auf Zakynthos aber wirklich sehr gut machbar und machen dann auch richtig Spaß!

Die Hauptstadt Zakynthos

Die gleichnamige Hauptstadt Zakynthos (von den Einheimischen oft einfach Chora genannt) liegt malerisch an der Ostküste am Fuße des geschichtsträchtigen Hügels Bochali und ist gleichzeitig der wichtigste Hafen der Insel. Ihre jüngere Geschichte ist von einem einschneidenden Ereignis geprägt: Nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1953, das fast die gesamte historische Bausubstanz zerstörte, musste die Stadt fast vollständig neu erbaut werden. Beim Wiederaufbau orientierte man sich jedoch stark am alten, venezianischen Stil mit eleganten Arkaden und großen Plätzen. Seitdem wurde die Stadt kontinuierlich für den Tourismus ausgebaut und wächst aufgrund der geografischen Gegebenheiten allmählich immer weiter in das fruchtbare Innere der Insel.

Heute bietet Zakynthos-Stadt Besuchern zahlreiche kulturelle und architektonische Sehenswürdigkeiten. Ein zentraler Anlaufpunkt ist der geschichtsträchtige St.-Markus-Platz. Dieser stammt ursprünglich noch aus dem venezianischen Zeitalter und ist ein Symbol für die historische Verbundenheit der Insel mit Italien; hier befindet sich unter anderem die einzige katholische Kirche der Insel (San Marco). Direkt am St.-Markus-Platz beginnt auch die berühmte Alexander-Roma-Straße. Diese alte, charmant gepflasterte Fußgängerstraße lädt mit ihren traditionellen Arkadengängen, vielen interessanten Geschäften, Boutiquen und Cafés zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel ein.

Bochali

Wer Zakynthos-Stadt besucht, sollte unbedingt den kleinen Abstecher hinauf in das malerische Vorort-Dörfchen Bochali machen, das majestätisch auf dem Hügel direkt hinter der Hauptstadt thront. Einst lag hier im Mittelalter das befestigte Zentrum der Insel. Heute zieht es Reisende vor allem wegen der Ruinen der alten venezianischen Festung (Kastro) und der kleinen, charmanten Cafés hierher. Bochali gilt als der schönste Aussichtspunkt der Insel: Von den Aussichtsplattformen aus bietet sich – besonders am Abend, wenn die Lichter der Stadt angehen – ein atemberaubender Panoramablick über die gesamte Hafenbucht und das tiefblaue Ionische Meer.

Krioneri

Nur einen kurzen Spaziergang nördlich des Hafens von Zakynthos-Stadt liegt der Küstenabschnitt Krioneri. Während das Zentrum der Hauptstadt von regem Treiben geprägt ist, geht es hier deutlich ruhiger und gelassener zu. Krioneri zeichnet sich durch eine felsige Küstenlinie aus, die von einer charmanten Promenade gesäumt wird – ideal für einen entspannten Spaziergang am Meer mit Blick auf die Nachbarinsel Kefalonia.

Obwohl es sich hierbei nicht um einen klassischen, feinsandigen Badestrand handelt, nutzen die Einheimischen die kleinen Kieselbuchten und flachen Felsplateaus vor allem in den heißen Sommermonaten gerne für eine schnelle Abkühlung im glasklaren Wasser. Direkt an der Küstenstraße laden zudem einige traditionelle Tavernen und gemütliche Cafés dazu ein, fangfrischen Fisch oder einen griechischen Frappé abseits der großen Touristenströme zu genießen.

Küstenabschnitte der Insel

Die Insel kann grob in drei verschiedene Küstenabschnitte untergliedert werden, die sich zum Teil deutlich voneinander unterscheiden:

  • Zakynthos-Stadt (Ostküste):
    Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Hier befindet sich der Haupthafen. Die Küste ist hier eher urban geprägt, mit einer schönen Hafenpromenade, aber weniger weitläufigen Badestränden direkt in der Stadt.

  • Die Ostküste (Nordost bis Südost):
    Dieser Abschnitt ist bekannt für seine flach abfallenden, familienfreundlichen Sandstrände (z. B. Tsilivi, Alykes) und das ruhige, klare Wasser. Je weiter man nach Norden kommt, desto felsiger und malerischer wird es (z. B. die Xigia-Schwefelquellen).

  • Die Westküste:
    Geprägt von dramatischen, steilen Klippen, tiefblauem Wasser und spektakulären Sonnenuntergängen. Hier liegt auch die berühmte Navagio-Bucht (Schmugglerbucht) mit dem Schiffswrack. Zum Baden ist dieser Abschnitt wegen der Steilküste meist nur per Boot zugänglich.

  • Die Schildkrötenbucht (Bucht von Laganas, Süden):
    Ein absolutes Natur-Highlight. Diese weite Bucht im Süden hat feine Sandstrände und steht unter Naturschutz, da hier die unechte Karretschildkröte (Caretta caretta) ihre Eier ablegt. Dazu gehören auch die Abschnitte von Kalamaki und Laganas sowie die Schildkröteninsel Marathonisi.

Westküste Zakynthos

Der Westen von Zakynthos ist durch steile Küstenabschnitte geprägt und es befinden sich dort einige der spektakulärsten Strände. Der Nachteil ist, dass diese oft nicht leicht oder manchmal sogar gar nicht über den Landweg zu erreichen sind. Die Strände sind im Westen der Insel sehr felsig, wodurch das Wasser kristallklar und leuchtend blau erscheint.
Die Westliche Küste ist die „Sonnenuntergangs-Seite“ der Insel und bietet dafür einige spannende Ausblicke auf den Horizont.
Zu den wichtigsten und interessantesten Stationen entlang der Westküste von Zakynthos zählen:

Navagio (Shipwreck) Beach

Der wohl bekannteste und am meisten fotografierte Strand auf Zakynthos ist die Navagio-Bucht, die nur vom Meer aus zugänglich ist. Das Wrack des Schiffs „Panagiotis“ liegt dort auf einem kleinen weißen Sandstrand, umgeben von bis zu 200m hohen Felswänden. Das Schmugglerschiff wurde im Oktober 1980 wegen einer illegalen Ladung Zigaretten von der Küstenwache verfolgt, als es bei stürmischer See einen Maschinenschaden erlitt und in der ehemals „Agios Georgios“ genannten Bucht strandete.

Aussichtspunkt
Der Shipwreck Beach kann nicht nur direkt über eine Bootstour besucht werden, sondern es gibt auch die Möglichkeit den Strand von einem Aussichtspunkt aus zu betrachten, der über den Landweg erreichbar ist.

Auf halbem Weg zwischen den Bergdörfern Volimes und Anafonitria führt eine Straße zu einem großen Parkplatz (Google Maps Koordinaten). Von dort aus kommt man nach einem kurzen Fußweg zu einem „offiziellen“ Aussichtspunkt auf einer kleinen Metallplattform. Oft bilden sich dort Warteschlangen.
Es ist allerdings genauso möglich nach rechts entlang der Klippe weiterzugehen und sich dort einen (unserer Meinung nach) besseren Aussichtspunkt zu suchen!

Achtung!
Je nach Andrang kann es durchaus sein, dass die Zufahrt zum Parkplatz reglementiert wird und es zu Wartezeiten (0,5 – 1h) kommen kann. Unserer Erfahrung nach war das vor allem um die Mittagszeit. Hier steht die Sonne optimal für Fotos, da die Felswände die kleinsten Schatten werfen.

Uns ist es zudem einmal passiert, dass der Weg entlang der Klippe gesperrt wurde, weswegen man nur zum „offiziellen“ Aussichtspunkt gelangte. Die entsprechenden Wartezeiten kann man sich denken… Ob dies an der Mittagszeit lag oder daran, dass es am Tag zuvor geregnet hatte (es war allerdings schon wieder alles trocken) wissen wir nicht.

Anafonitria Monastery

Im Nordwesten der Insel, unweit der berühmten Navagio-Bucht, liegt das Kloster Panagia Anafonitria. Das im 14. Jahrhundert während der venezianischen Herrschaft gegründete Frauenkloster ist eines der ältesten und geschichtsträchtigsten Bauwerke auf Zakynthos. Da es das schwere Erdbeben von 1953 fast unbeschadet überstanden hat, vermittelt es bis heute einen authentischen Eindruck der ursprünglichen Inselarchitektur.

Besondere Bedeutung erlangte das Kloster durch den heiligen Dionysios, den Schutzpatron von Zakynthos. Er lebte hier im 16. Jahrhundert als Mönch und vollbrachte der Überlieferung nach seine wohl bekannteste Tat: Er gewährte dem Mörder seines eigenen Bruders Unterschlupf und half ihm zur Flucht, was ihn zum Symbol der Vergebung machte.

Heute fasziniert die Anlage Besucher vor allem durch ihre friedliche, spirituelle Atmosphäre. Zu den architektonischen Highlights gehören der markante, freistehende Glockenturm – der ursprünglich als Verteidigungsturm gegen Piraten diente – sowie die wunderschönen, jahrhundertealten Fresken im Inneren der Klosterkirche. Umgeben von einem idyllischen Innenhof mit Weinreben und Blumen ist das Kloster Anafonitria ein wunderbarer Zwischenstopp für Kulturinteressierte auf dem Weg zur Westküste.

Porto Vromi

Porto Vromi ist eine wunderschöne Bucht im nördlichen Teil von Zakynthos. Sie ist in zwei kleinere Abschnitte unterteilt, die allerdings nur über zwei verschiedenen Straßen zu erreichen sind. Von beiden Buchten aus fahren Boote zum nahegelegenen Shipwreck Beach.
In beiden Abschnitten gibt es jeweils einen kleinen Strand ohne Sonnenliegen und Schirme.

Shiza & Concrete Cross

Shiza ist ein überhängendes Vorgebirge, das ein atemberaubendes Panorama auf das darunterliegende Ionische Meer und unvergessliche Sonnenuntergänge bietet. Auf der Spitze des Gebirges befindet sich ein riesiges Betonkreuz, das zu Ehren der Gefallenen des Bürgerkrieges errichtet wurde.

Insgesamt gibt es dort drei verschiedene Tavernen, die einen wunderbaren Ausblick auf den Sonnenuntergang bieten: Cross Taverna (direkt am Betonkreuz), Taverna Panorama und Sunset Michali’s Taverna.

Spartipp:
Links neben der Cross Taverna, direkt an einem Sendemast befindet sich ein kleiner Aussichtspunkt. Von dort aus kann man den Sonnenuntergang auch ohne Restaurantbesuch anschauen. Man sollte aber nicht allzu früh auftauchen, da der Weg dorthin maximal 5 Minuten dauert und die Wartezeit sonst schon lange wird.

Porto Limnionas

Porto Limnionas ist einer der verstecktesten und aus diesem Grund vielleicht einer der schönsten Orte der Insel. Um den Strand zu erreichen muss man von Agios Leon aus eine vergleichsweise lange und kurvenreiche Straße in Richtung Meer fahren, die an einem Parkplatz endet. Im Laufe des Tages reichen die Stellplätze am Parkplatz meist nicht aus, weswegen Autos dann auch entlang der Straße abgestellt werden.

Vom Parkplatz aus geht es vorbei an einem kleinen Restaurant sowie einem Bereich mit Liegen und Sonnenschirmen. Über einige Stufen geht es dann nach unten zur Bucht. Diese ist einfach nur atemberaubend und bietet auch entlang der Küste einiges zu entdecken, wie zum Beispiel eine Höhle am Wasser.

Porto Roxa

Porto Roxa ist ebenfalls von Agios Leon aus erreichbar, kann aber auch direkt von Porto Limnionas aus angefahren werden. Es gibt dort ebenfalls ein kleines Restaurant und die Möglichkeit Sonnenschirme und Liegen zu mieten. Im Vergleich zu Limnionas ist der Porto Roxa ein wenig leichter zu erreichen und die Parksituation ist ein Stück besser.
Die Bucht und der ganze Küstenabschnitt sind wunderschön.

Korakonissi

Korakonissi ist eine kleine Bucht auf der Westküste der Insel, südlich von Porto Roxa.
Der Name leitet sich von einer kleinen „Insel“ ab, die dort mit dem Festland verbunden ist und einen beeindruckenden Steinbogen formt. Die Bucht, der Weg dorthin, das glasklare Wasser und die besonderen Gesteinsformationen bilden zusammen eine Kulisse wie aus einer anderen Welt. Für uns war Korakonissi einer der schönsten Orte auf Zakynthos.

Die Straße zur Bucht sollte allerdings nicht unterschätzt werden, da diese zum Teil sehr steil und holprig ist. Es befindet sich dort auch kein großer ausgebauter Parkplatz, sondern nur einige wenige Stellplätze. Ansonsten parken die Autos dort meist am Straßenrand. Bei Sonnenschein und hohen Temperaturen kann der Weg zur Bucht sehr anstrengend werden und im letzten Stück zur Bucht geht es felsigen Weg nach unten. Die Mühen werden aber mehr als belohnt!

Plakaki & Kentinaria

Den Plakaki Beach erreicht man von Agalas aus über eine schmale Straße, die sich Richtung Küste windet. Am Ende befindet sich ein gut ausgebauter Parkplatz. Zum Strand führt ein kleiner steiler Weg nach unten, den wir selbst aber nicht gegangen sind.
Wir haben Plakaki zum Sonnenuntergang besucht, da es dort einige tolle Aussichtspunkte gibt. Sowohl auf den linken, wie auch auf der rechten Seite des Parkplatzes kann man sich seinen eigenen Weg suchen und die Gegend entdecken.

Keri Lighthouse & Mizithres

Ein weiterer atemberaubender Spot für den Sonnenuntergang befindet sich nahe des Keri Lighthouse. Vom Parkplatz nahe des Leuchtturms aus erreicht man über einen kurzen Spaziergang den Aussichtspunkt, der nach rechts einen Ausblick auf die Steilküste, den Leuchtturm und das Meer eröffnet. Der direkte Blick nach unten zeigt die Mizithres, zwei riesige Felsen im kristallblauen Meer. Als ich diesen Ausblick das erste Mal sehen durfte, blieb mir wirklich kurzzeitig die Luft weg.

Ostküste Zakynthos

Die Ostküste von Zakynthos ist sehr vielseitig, da sie einerseits im Süden dank der abflachenden Küste tolle Sandstrände bietet. Nach Norden hin finden sich wunderschöne Felsbuchten, die eher denen der Westküste ähneln. Die Ostküste ist zudem die „Sonnenaufgangs-Seite“ von Zakynthos und ermöglicht den Frühaufstehern einen aussichtsreichen Start in den Tag.

Skinari Kap

Am nördlichen Ende von Zakynthos befindet sich das Kap Skinari und der Skinari Leuchtturm, von wo aus man einen tollen Ausblick auf die Küste und die benachbarte Insel Kefalonia hat.
Nicht weit davon entfernt erreicht man nach einer kurzen Fahrt bzw. einem kurzen Fußweg die Potamitis Windmill.

Trambolino Beach

Dort führt ein Weg über steile Stufen zum Trambolino Beach hinab (oft ist zu lesen, dass für diesen Weg 2€ Eintritt verlangt werden – bei uns war dieser aber kostenfrei geöffnet). Zwischendrin gibt es immer wieder kleine Terrassen mit kostenfreien Liegestühlen. Der eigentliche Strandabschnitt bzw. die Bucht am Ende sind relativ klein und der Zugang zum Meer wird über eine Leiter ermöglicht. Der Trambolino Beach war für uns besonders interessant, da wir ihn als Ausgangsort zu den Blue Caves ausgesucht hatten.

Blue Caves

Die Blue Caves sind natürliche Steinbögen und Höhlen direkt an der Küste und eine der bekanntesten Attraktionen auf der Insel. Normalerweise sind diese mit dem eigenen Boot oder mit einer organisierten Schiffstour zu erreichen. Wir hatten uns aber vorgenommen mit unserem SUP zu den Blue Caves zu paddeln. Glücklicherweise war der Wellengang nicht allzu stark. Früh am Morgen schleppten wir also das SUP die Stufen hinab und bauten alles auf. 

Da sich die Blue Caves gleich um die Ecke befinden, mussten wir nicht lange paddeln, um diese zu erreichen. Und so waren wir dann wirklich komplett alleine bei den Höhlen, konnten durch die Steinbögen fahren und alles erkunden. 

Auf dem Rückweg kamen uns dann schon unzählige Boote entgegen, deren Wellen und das Leben ein wenig schwerer machten. Insgesamt war es zwar ein mühseliges Unterfangen, bis wir lospaddeln konnten, aber es hatte sich wirklich gelohnt!

Agios Nikolaos

Agios Nikolaos besitzt einen gut ausgebauten Hafen, von wo aus Fähren nach Kefalonien fahren und kleinere Boote Touristen zu den Blue Caves bringen. Das Dorf selbst und auch der Strand sind ganz nett und laden beim Durchfahren zu einem kurzen Stopp ein.

Wer etwas zu Essen sucht, sollte die Madrakia Taverne ausprobieren. Es gibt dort wirklich sehr gutes und preiswertes Essen, einen top Service und eine atemberaubende Aussicht auf das Meer. Gleich vor der Taverna liegt auch ein netter kleiner Strandabschnitt, den man sich auf jeden Fall kurz anschauen sollte!

Makris Gialos Beach

Folgt man der Küstenstraße Richtung Süden, kommt man unweigerlich am Markis Gialos Beach vorbei. Bereits die während der Fahrt hat man eine atemberaubende Aussicht.
Der Strand besteht teils aus Sand und teils aus Kieselsteinen, ist vergleichsweise breit und bietet eine Liegestühle und Schirme. In der Nähe des Strandes gibt es zudem einige Snack Bars und Restaurants.

Xygia Sulfur & Pelagaki Beach

Mit dem gleichen Namen “”Xygia” werden zwei unterschiedliche Strände bezeichnet, die beide relativ klein sind. Von Norden kommend erreicht man zuerst den Xygia Sulfur Beach, der über einen gut ausgebauten und asphaltierten Parkplatz verfügt. Den zweiten Strand Xygfia Pelagaki erreicht man, wenn man weiter südlich und noch vor der Taverna Pelagaki links die unbefestigte Straße hinab fährt. Am Ende dieser Straße befindet sich ein Parkplatz und es gibt zwei verschiedene Wege (und Strände). Der erste geht an einer Snack Bar vorbei und führt über eine Treppe nach unten zum Strand. Der zweite Weg ist anstrengender und endet an einem anderen Strand, der länger, breiter und normalerweise weniger besucht ist.

Alykes & Alykanas Beach

Der Strand von Alykes liegt im gleichnamigen Dorf und umfasst eine große Bucht mit einem ausgedehnten feinen Sandstrand. Der Strand ist sehr touristisch ausgebaut, weswegen es viele Liegestühle, Sonnenschirme und Möglichkeiten für Wassersport gibt.

Alykanas ist die Fortsetzung des Strands von Alykes in südliche Richtung und endet in einem kleinen Fischerhafen. Der feine Sandstrand ist mit zahlreichen Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet, die zum Teil ab 16 Uhr kostenfrei angeboten werden. Alykanas bietet zudem eine Vielzahl von Tavernen am Meer, Bootausflüge zu den Blue Caves und Wassersportmöglichkeiten.

Porto Zorro

Porto Zorro ist einer von vielen Stränden im Süden von Zakynthos und hat den für diesen Teil der Insel charakteristischen feinen Sand. Es gibt dort auch Sonnenliegen und Schirme direkt am Strand sowie ein Restaurant mit Sonnenterrasse. Die Besonderheit des Porto Zorro sind die eigenartigen Steinformationen, die wie aus dem Meer auftauchende Pilze aussehen.

Banana Beach

Banana Beach ist der größte Strand der ganzen Insel und touristisch sehr gut erschlossen.
Nahe dem Strand findet man einige Snack Bars, Restaurants und sehr gut ausgebaute Parkplätze. Es werden zahlreiche Wassersportmöglichkeiten angeboten und am langen feinen Sandstrand lässt sich wunderbar spazieren gehen.

Schildkrötenbucht Zakynthos

Der südliche Teil von Zakynthos erstreckt sich von Keri bis Gerakas. Die gesamte Küste ist Teil des Meeres-Nationalparks und wird dementsprechend stark durch den Schutz der Karettschildkröten geprägt.

Limni Keriou

Limni Keriou liegt ca. 20 km von der Stadt Zakynthos entfernt vor der Insel Marathonissi. Es gibt dort einen kleinen aber schönen Strand mit vielen Strandkiefern sowie einen Hafen. Die Seepromenade bietet eine Auswahl an verschiedenen Restaurants und Geschäften. Limni Keriou ist ein guter Ausgangsort um Touren nach Marathonissi zu buchen oder ein eigenes Boot zu mieten.

Marathonissi

Gegenüber der Küste von Limni Keriou liegt die kleine Insel Marathonissi in der Bucht von Laganas. Die Insel hat einen Durchmesser von etwa 1,5 km, ist nicht bewohnt und in Privatbesitz. Marathonissi hat zwei Strände. Ein großer Strand, der von der Meeresschildkröte Caretta caretta als Nistplatz benutzt wird und ein kleiner, von Felsen eingeschlossener Strand an der Westküste. Der Rest der Insel ist sehr felsig und ragt bis zu 145m aus dem Meer. Von Weitem erinnert Marathonissi an eine Schildkröte und wird daher auch als „Schildkröteninsel“ bezeichnet.

Laganas & Kalamaki Beach

Laganas ist der jüngste und am besten touristisch erschlossene Strand auf Zakynthos.
Er geht nach einigen Kilometern in den Strand von Kalamaki über, die beide sowohl viele Liegenstühle und Sonnenschirme, als auch Restaurants und Snack-Bars bieten. Der Ort selbst ist Treffpunkt für alle Leute, die gerne bis spät in die Nacht wach bleiben und feiern möchten. Beide Strände bestehen aus feinem Sand.

Gerakas Beach

Der lange und breite Gerakas Beach liegt in der Nähe von Cape Geraki auf der Halbinsel Vasilikos ganz im Süden der Insel und Brutplatz der Karettschildkröten. Aus diesem Grund wurde der Strand auch geschützt und in bestimmten Bereich für Touristen abgesperrt. Die markante Abbruchkante an der linken Landzunge wird auch „Jason’s Bite“ genannt und bietet eine interessante Aussicht bzw. Fotomotiv.

VLOG

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Reisevlog

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