Grand Canyon

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Andy 2025

ANDY

veröffentlicht am
06. Juli 2022

Allgemeine Infos zur Reise

GRAND CANYON NATIONALPARK

Der Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona ist eine der spektakulärsten Landschaften der Erde und zählt zu den berühmtesten Naturwundern weltweit. Wer zum ersten Mal am Rand steht und in die schier unendliche Tiefe blickt, wird von den Ausmaßen regelrecht sprachlos gemacht. Der Canyon ist im Laufe von Millionen von Jahren durch die ständige Erosion des Colorado Rivers entstanden. Der Fluss hat sich tief in das Gestein gegraben und dabei eine gigantische Schlucht hinterlassen, die bis zu 1.800 Meter tief, rund 446 Kilometer lang (davon liegen 350 km innerhalb des Nationalparks) und an manchen Stellen bis zu 29 Kilometer breit ist.

  • Die Gesteinsschichten:
    An den steilen Wänden des Canyons lässt sich die Erdgeschichte wie in einem offenen Buch lesen. Jede Schicht hat eine andere Farbe – von leuchtendem Ocker über dunkles Rot bis hin zu tiefem Violett, die sich vor allem bei Sonnenauf- und -untergang dramatisch verändern.

  • Die Dimensionen:
    Die Zahlen allein verdeutlichen, wie riesig das Gebiet ist. Es wirkt oft wie eine gemalte Landschaft, weil das menschliche Auge diese Weite kaum erfassen kann.

  • Die verschiedenen Bereiche
    Der Grand Canyon ist in hauptsächlich zwei touristische Regionen unterteilt:

BereichBesonderheiten
South Rim (Südrand)Ganzjährig geöffnet, am einfachsten zu erreichen und bietet die berühmtesten Aussichtspunkte sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur.
North Rim (Nordrand)Liegt höher, ist deutlich ruhiger, bewaldeter und im Winter wegen Schneefalls oft monatelang geschlossen.

Der Grand Canyon Nationalpark selbst ist einer der ältesten und bekanntesten Nationalparks der Vereinigten Staaten. Er wurde bereits im Jahr 1919 offiziell zum Nationalpark erklärt und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Er erstreckt sich über eine riesige Fläche von fast 5.000 Quadratkilometern und schützt nicht nur die geologische Hauptschlucht, sondern auch die umgebenden Ökosysteme:

  • Geologische Vielfalt:
    Die Schutzfläche umfasst das gesamte Spektrum des Canyons – von den trockenen Ebenen an den Rändern bis hin zum Ufer des Colorado Rivers am tiefen Grund.

  • Flora und Fauna:
    Aufgrund der extremen Höhenunterschiede (vom Flussbett bis zu über 2.400 Metern Höhe an den Rändern) gibt es im Park mehrere unterschiedliche Klimazonen. Hier leben hunderte Vogelarten, Säugetiere wie Dickhornschafe und Pumas sowie eine vielfältige Wüsten- und Waldvegetation.

SOUTH RIM TRAIL

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Hin und zurück

Distanz

21,0 Kilometer

Höhenmeter

128 Meter

Der South Rim Trail (oft auch einfach Grand Canyon Rim Trail genannt) ist einer der berühmtesten und zugänglichsten Wanderwege im gesamten Grand Canyon Nationalpark. Er verläuft direkt am oberen Rand der tiefen Schlucht und bietet auf nahezu der gesamten Strecke atemberaubende, unvergessliche Ausblicke. Im Gegensatz zu den Wegen, die tief hinab in den Canyon führen, verläuft der South Rim Trail fast durchgehend eben und auf einer asphaltierten oder gut ausgebauten Schotterpiste. Das macht ihn zu einem perfekten Wanderweg für Besucher jeden Alters und Fitnesslevels.

  • Spektakuläre Aussichten:
    Da der Weg direkt an der Kante verläuft, hast du aus verschiedenen Blickwinkeln fantastische Perspektiven auf die bunten Felsschichten und den weit unter dir fließenden Colorado River.

  • Flexibilität:
    Der Weg ist in verschiedene Abschnitte unterteilt. Du musst also nicht die gesamte Strecke laufen, sondern kannst jederzeit an einem Aussichtspunkt stoppen.

  • Kostenloser Shuttle-Bus:
    Ein großer Vorteil ist der kostenlose Park Shuttle Bus. Du kannst den Trail in Etappen wandern und an verschiedenen Haltestellen einfach in den Bus steigen, um zurückzufahren oder zum nächsten Punkt zu gelangen.

Auf 21 Kilometern verläuft der South Rim Trail entlang der Abbruchkante des Grand Canyons und verbindet zwischen dem South Kaibab Trailhead und Hermits Rest dabei 15 Aussichtspunkte miteinander. Als Startpunkt bietet sich das Grand Canyon Visitor Center an.

Wenige Gehminuten vom Visitor Center aus erreicht man auch schon den Rand des Grand Canyon. Nie werde ich vergessen, als sich uns das erste Mal der Blick auf den Canyon eröffnete – ein absoluter Gänsehaut-Moment!

Zu den wichtigsten und bekanntesten Punkten am South Rim zählen unter anderem:

Mather Point
Mather Point ist der Klassiker am South Rim und am besten ab dem Visitor Center bzw. dem zentralen Parkplatz zu erreichen. Aufgrund seiner leichten Erreichbarkeit ist dieser Punkt sehr beliebt. Von dort aus eröffnen sich in Richtung Osten wunderschöne Blicke auf Cedar Ridge und den darauf verlaufenden South Kaibab Trail.

Yaki Point
Nahe am South Kaibab Trailhead gelegen und nur per Shuttlebus erreichbar ist der Yaki Point. Dieser bietet tolle Aussichten auf die steilen Serpentinen des South Kaibab Trails. Zum Sonnenuntergang ist hier recht wenig los, was den Yaki Point zu einer guten Alternative zu anderen Aussichtspunkten macht.

Pima Point
Am letzten Aussichtspunkt vor Hermits Rest, dem Pima Point, öffnet sich der Blick in die gewaltige Tiefe bis hinunter zum Colorado River. Mehrere Stellen des Flusses werden sichtbar und glänzen golden in der Abendsonne.

Grandview Point
Der Grandview Point bietet einen großartigen und weiten Ausblick auf die zerklüfteten Formationen gegenüber am North Rim und auf die Horseshoe Mesa auf der südlichen Seite. Der Fluss ist von hier allerdings nicht zu sehen.

Desert View
Im Inneren des Desert View Watchtower befinden sich diverse Wandmalereien. Von den Fenstern in den oberen Stockwerken ist die Aussicht auf den Canyon besonders schön.

Hopi Point
Per Shuttlebus auf der Hermit Road Route erreichbar, ist der Hopi Point als schöne Location für den Sonnenuntergang am South Rim bekannt.

Yavapai Point
In nur 5 Minuten per Auto vom Grand Canyon Village erreichbar, ist Yavapai Point beliebt für den Sonnenaufgang. Hier ist zudem noch etwas weniger los als am Mather Point.

Helikopter-Flug

anbieter

Papillon Tours

Tour

North Canyon Tour

Preis

ca. 220$ pro Person

Dauer

25-30 Min.

Unseren Helikopter-Rundflug über den Grand Canyon haben wir damals mit Papillon Helicopter Tours gemacht und waren mit dem Anbieter sehr zufrieden. 15 Fahrminuten vom Grand Canyon entfernt, kurz hinter dem Ort Tusayan, befindet sich ein kleiner Flughafen (Adresse: 3568 Airport Rd, Grand Canyon Village, AZ 86023).

Nach dem Check-In und einigen einführenden Informationen, ging es schließlich los. Nach dem Start zogen zunächst die Bäume des Kaibab Forest unter uns vorbei, bis wir schließlich den weitesten und tiefsten Bereich des Grand Canyon – den Dragon Corridor – erreichten. 

Tanja durfte (als Leichteste der Gruppe) als „Beifahrerin“ direkt neben den Piloten und hatte dementsprechend eine super Aussicht. Aber auch von den normalen Plätzen aus waren die Ausblicke auf den Canyon atemberaubend und jeden einzelnen Penny wert. 

Für uns war es ein Erlebnis, das wir zwar vermutlich wegen des Preises nicht unbedingt ein zweites Mal machen werden, aber absolut nicht bereut haben und jedem nur empfehlen können!
Generell ist der Grand Canyon eines der Highlights an der Westküste der USA schlechthin und sollte unserer Meinung nach in jeder vernünftigen Reiseplanung berücksichtigt werden.

KINGMAN & HISTORIC ROUTE 66

Wer in der Gegend des Grand Canyon unterwegs ist, sollte sich überlegen einen Zwischenstopp in Kingman einzulegen. Die Stadt bezeichnet sich stolz als das „Heart of Historic Route 66“. Wer einen klassischen Roadtrip auf der legendären Route 66 plant, kommt an Kingman kaum vorbei, denn hier verläuft der längste noch zusammenhängende, original erhaltene Abschnitt des berühmten Highways.

Kingman versprüht auf Schritt und Tritt den charmanten, nostalgischen Vibe der 1950er Jahre und feiert die Ära des großen amerikanischen Roadtrips:

  • Arizona Route 66 Museum:
    Das Museum befindet sich im historischen Powerhouse (einem alten Elektrizitätswerk von 1909) direkt im Stadtzentrum. Es zeigt mit lebensgroßen Exponaten, Fotos und historischen Fahrzeugen die Geschichte der Straße.
  • Das Route 66 Schild auf der Straße:
    Mitten in der Stadt gibt es ein überdimensionales, auf den Asphalt gemaltes Route 66-Symbol sowie einen offiziellen „Drive-Thru Shield“, bei dem man mit dem Auto für ein Erinnerungsfoto direkt durchfahren kann.
  • Mr. D’z Route 66 Diner: Ein absoluter Hotspot für Fotos und einen Snack. Das Diner strahlt im klassischen Pink-Türkis-Look der 50er Jahre, hat ein schwarz-weiß kariertes Schachbrettmuster auf dem Boden und serviert berühmte Burger und selbstgemachte Milkshakes

In diesem Diner ist eigentlich alles so, wie man es sich typischerweise vorstellt. Von der Inneneinrichtung bis zum obligatorischen „Kaffee aus der Kanne“ und der Jukebox. Und als wäre das nicht genug – das Essen ist auch noch absolut gut und Preis-Leistung mehr als in Ordnung 😉

Vlog

Möchtet ihr unsere Reiseerlebnisse hautnah miterleben? Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr ergänzend zu diesem Blogbeitrag unsere Vlogs. Dort bieten wir euch visuelle Einblicke, nützliche Tipps und eine noch intensivere Perspektive auf unsere Ziele. Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut:

USA VLOG #11

GRAND CANYON

WEITERE BEITRÄGE zur WestKüste der USA

Yosemite

San Francisco

Capitol Reef

Goblin Valley

Dead Horse Point

Red Canyon

Horseshoe Bend

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