CanYonlands
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ANDY
veröffentlicht am
06. Juli 2022
Allgemeine Infos zur Reise
- 09.09.2017 - 27.09.2017
- 21 Tage
- Camper-Rundreise
- 16.05.2022 - 06.06.2022
- 22 Tage
- Mietwagen-Rundreise
CANYONLANDS NATIONALPARK
Der Canyonlands Nationalpark ist einer der spektakulärsten, aber auch wildesten Nationalparks im Südwesten der USA und liegt in direkter Nachbarschaft zum Arches-Nationalpark. Das Gebiet umfasst insgesamt eine Fläche von über 1300 km². Der Nationalpark besticht durch eine dramatische Wüstenlandschaft, die vom Colorado River und dem Green River über Millionen von Jahren in riesige Canyons, Schluchten und Tafelberge gegliedert wurde. Die beiden Hauptflüsse des Parks teilen ihn dabei auf natürliche Weise: Der Green River fließt von Norden heran und bringt oft grünliches Wasser mit. Der Colorado River strömt aus den Rocky Mountains hinzu (später fließt er auch durch den Grand Canyon). Beide Flüsse treffen sich im Park an einer Stelle namens Confluence, wo das grüne und das rote Wasser noch eine Strecke lang nebeneinander herfließen, bevor sie sich vermischen. Der Park ist riesig und in drei völlig unterschiedliche, nicht direkt miteinander verbundene Bereiche unterteilt:
Island in the Sky (Norden)
Island in the Sky ist eine weitläufige Hochebene (Mesa), die von Colorado und Green River eingeschlossen wird. Es gibt viele spektakuläre Aussichten auf den White Rim, eine Sandsteinabbruchkante rund 360 m unterhalb des Plateaus, und auf die Flussläufe, weitere 300 m unterhalb des White Rims.
The Needles (Südosten)
The Needles hat seinen Namen von rot und weiß gemaserten Felszacken, die die Gegend prägen. Diese liegen allerdings weit im Hinterland und sind nur mit Geländewagen oder über lange Wanderungen zu erreichen.
The Maze (Westen)
Der Maze District liegt westlich des Colorado und Green River und ist das abgelegenste und am wenigsten zugängliche Teilgebiet.
Trotz der scheinbar kargen Wüstenumgebung gibt es im Park faszinierendes Leben. Pflanzen gibt es vor allem wärmeliebende Sträucher, Kakteen und die ökologisch wichtige Cryptogbiotic Soil (eine lebnde Kruste aus Moosen, Flechten und Bakterien, die den Boden schützt und auf die man niemals treten darf). Darüber hinaus gibt es aber auch noch einige Wüstentiere wie Kojoten, Maultierhirsche, Dickhornschafe, Klapperschlangen und zahlreiche Echsen- und Vogelarten.
Tipps für den Besuch
Beste Reisezeit: Frühling (April bis Juni) und Herbst (September bis November), da die Temperaturen im Sommer extrem heiß werden können (oft weit über 35 °C).
Ausgangspunkt: Die nahegelegene Stadt Moab (Utah) ist der ideale Startpunkt, um sowohl den Canyonlands-Nationalpark als auch den benachbarten Arches-Nationalpark zu erkunden.
Vorbereitung: Da es im Park (besonders in den Außenbezirken) kaum Wasser oder Geschäfte gibt, sollte man immer ausreichend Trinkwasser, Sonnenschutz und einen vollen Tank dabeihaben.
Wer die rohe Schönheit und die Weite dieses Naturwunders hautnah erleben möchte, verlässt am besten das Auto und erkundet die abwechslungsreichen Wege zu Fuß. Egal ob kurzer Spaziergang oder schweißtreibende Tagestour – hier sind einige der lohnendsten Wanderungen im Canyonlands-Nationalpark:
Mesa Arch
Schwierigkeit
einfach
Routentyp
Hin und zurück
Distanz
1,6 Kilometer
Höhenmeter
19 Meter
Die Mesa Arch ist einer der berühmtesten und am meisten fotografierten Felsbögen im Canyonlands-Nationalpark (im Distrikt Island in the Sky). Es handelt sich um einen natürlich geformten Steinbogen aus rotem Sandstein, der wie ein Fenster auf einer Steilkante thront. Wenn man durch den Bogen hindurchblickt, sieht man Hunderte von Metern tiefer die Schlucht des Canyonlands-Parks und die weit entfernten La Sal Mountains im Hintergrund. Die Mesa Arch ist besonders für den Sonnenaufgang weltberühmt. Wenn die ersten Sonnenstrahlen den Morgen erhellen, leuchtet die Unterseite des Bogens in einem intensiven, feurigen Orange- und Rotton.
Mesa Arch Trail
10 Kilometer südlich des Island in the Sky Visitor Center befindet sich der Parkplatz zum Trailhead des Mesa Arch Trail. Von dort führt der Weg über einen kleinen Hügel zum berühmtesten Felsbogen des Canyonlands Nationalpark. Es ist der kürzeste und leichteste Trail im Island of the Sky District.
Nach knappen 15 Minuten erreicht man den langgezogenen, flachen Steinbogen aus Navajo Sandstein. Er befindet sich direkt oberhalb einer 150 m hohen Klippe. Da sich der Bogen quasi auf Augenhöhe befindet rahmt er bei geschickter Positionierung das White Rim Country und die La Sal Mountains am Horizont perfekt ein. Vor allem zum Sonnenaufgang ist der Mesa Arch deswegen ein beliebtes Motiv für Fotografen – es lohnt sich also früh dort zu sein!



Green River Overlook
Schwierigkeit
einfach
Routentyp
Hin und zurück
Distanz
0,3 Kilometer
Höhenmeter
2 Meter
Der Green River Overlook ist einer der atemberaubendsten und spektakulärsten Aussichtspunkte und liegt zentral im Island in the Sky District des Canyonlands National Park auf knapp 1.830 m Höhe. Er gehört zusammen mit dem Grand View Point Overlook und dem Buck Canyon Overlook zu den drei beeindruckendsten Aussichtspunkten des Parks.
Von diesem Punkt aus blickt man auf eine schier endlose, labyrinthartige Welt aus tiefen Canyons, Schluchten und Tafelbergen, während sich Hunderte Meter darunter der Green River durch die karge Landschaft schlängelt. Man schaut hinab auf ein weites, flaches Plateau, das Soda Springs Basin, welches aus White Rim Sandstein besteht. In diese harte und dadurch scharf abgegrenzte Schicht hat sich der Green River tief eingegraben und so die Inner Canyons ausgebildet. Der Fluss, der an dieser Stelle gut sichtbar ist, grenzt den Island in the Sky District vom Maze District im Südwesten ab.
Der Blick ist unglaublich weit und zeigt die rohe, unberührte Kraft der Natur, bei der du bei klarem Wetter Dutzende Kilometer weit schauen und die geologischen Schichten der Felsen bewundern kannst. Während die Mesa Arch für den Sonnenaufgang berühmt ist, gilt der Green River Overlook als einer der absoluten Top-Plätze für den Sonnenuntergang, bei dem die sinkende Sonne die tiefen Schluchten in ein warmes, goldenes und tiefrotes Licht taucht. Erreichbar ist dieser Aussichtspunkt extrem leicht, da ein sehr kurzer, flacher und barrierefreier Fußweg direkt vom Parkplatz zur Kante des Abgrunds führt.
Upheaval dome
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Hin und zurück
Distanz
2,4 Kilometer
Höhenmeter
92 Meter
Der Upheaval Dome ist eine der faszinierendsten und geologisch ungewöhnlichsten Strukturen im Island in the Sky-Distrikt des Canyonlands-Nationalparks. Es handelt sich dabei um einen rund fünf Kilometer breiten Krater, der mitten in der roten Wüstenlandschaft liegt. Lange Zeit stritten sich Geologen über seine Entstehung: Während einige Forscher einen Meteoriteneinschlag vermuteten, der vor Jahrmillionen einen tiefen Krater riss, favorisieren andere eine sogenannte Salzstruktur (ein unterirdisches Salzdiapir, das nach oben drückte und einbrach). Bis heute bleibt dieser mysteriöse Ort ein spannendes Rätsel der Geologie.
Um dieses Naturphänomen hautnah zu erleben, führt der beliebte Upheaval Dome Trail direkt an den Rand des Kraters. Der Wanderweg ist rund 2,9 Kilometer lang (als Hin- und Wegstrecke) und erfordert etwa eine Stunde Zeit. Der Schwierigkeitsgrad wird als moderat eingestuft, da der Pfad zu Beginn über Sand und später über ansteigende, unebene Sandsteinplatten sowie Felsstufen führt. Entlang des Weges erreicht man nach kurzer Zeit zwei Haupt-Aussichtspunkte:
Der erste Overlook:
Nach einem etwas steileren Anstieg bietet dieser Punkt einen ersten, beeindruckenden Blick in das innere Becken des Kraters und seine bunt geschichteten, verdrehten Gesteinsschichten.Der zweite Overlook:
Ein Stück weiter auf dem Pfad führt der Weg über Fgratkanten weiter zu einem zweiten Aussichtspunkt, der noch tiefere Einblicke in die geologische Struktur und das umliegende Panorama ermöglicht.
White Rim Overlook
Schwierigkeit
einfach
Routentyp
Hin und zurück
Distanz
2,9 Kilometer
Höhenmeter
49 Meter
Der Weg zum White Rim Overlook beginnt auf einem kleinen Parkplatz am Ende der Grand View Road. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Weg zum Grand View Point. Über einen kurzen und nicht wirklich schwierigen Weg erreicht man Aussichtspunkt.
Der Weg beginnt unweit des Picknickplatzes am Ende der Straße im Island in the Sky-Bereich. Er führt über eine Mischung aus festgetretener roter Erde und flachen Sandsteinplatten (Slickrock), die teilweise mit kleinen Steinhaufen (Cairns) markiert sind. Am Ende des Weges steht man an einer ungesicherten Kante, die tief hinab auf den White Rim blickt – eine markante, helle Sandsteinstufe, die sich Hunderte Meter unter dem Hochplateau schlängelt. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Panoramablick auf das darunterliegende Monument Basin, den Colorado River und in der Ferne auf die schneebedeckten Gipfel der La Sal Mountains.
Der Punkt bietet die besten Aussichten auf die Mesa des Gooseberry Canyon und des Monument Basin. Letzteres ist ein geschlossenes, vertikal ummauertes Tal mit isolierten Türmen und engen Mesas, das etwas an das Monument Valley erinnert. Die meisten Zinnen sind noch mit dem White Rim Sandstein bedeckt, aber einige haben ihre widerstandsfähigen Kappen verloren und sind jetzt einer schnelleren Erosion ausgesetzt.
Grand view Point
Schwierigkeit
einfach
Routentyp
Hin und zurück
Distanz
2,9 Kilometer
Höhenmeter
53 Meter
Der Grand View Point im Island in the Sky-Distrikt bildet den südlichsten und vielleicht spektakulärsten Abschluss des Hochplateaus im Canyonlands-Nationalpark. Der Aussichtspunkt liegt am Ende der Hauptstraße des Distrikts. Von hier aus öffnet sich ein unfassbares 360-Grad-Panorama. Man blickt auf ein weites, tief eingeschnittenes Gewirr aus Canyons, Tafelbergen und bunten Felsschichten.
Der Wanderweg schlängelt sich direkt an der Kante des steilen Abgrunds entlang. Er führt über felsigen Untergrund und bietet auf der gesamten Strecke fantastische Ausblicke. Da der Pfad abschnittsweise nah an ungesicherten Steilkanten verläuft, ist an manchen Stellen etwas Vorsicht geboten. Hunderte Meter unter dem Aussichtspunkt schlängelt sich der Colorado River durch die Landschaft. In der Ferne sind markante Felsformationen wie das Monument Basin sowie die Konturen der La Sal und Abajo Mountains zu erkennen.
Der Grand View Point macht seinem Namen alle Ehre und gehört zu den absoluten Pflichtstopps bei einem Besuch des Canyonlands-Nationalparks.
Vlog
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USA VLOG #09










