Goblin Valley

Andy 2025

ANDY

veröffentlicht am
06. Juli 2022

Allgemeine Infos zur Reise

GOBLIN VALLEY STATE PARK

Der Goblin Valley State Park ist einer der faszinierendsten und ungewöhnlichsten State Parks in den USA. Er liegt im US-Bundesstaat Utah, inmitten einer rauen Wüstenlandschaft, und ist vor allem für seine bizarre Felslandschaft bekannt. Man erreicht den State Park am besten und ausschließlich per Auto über ein gut ausgebautes Straßennetz. Da der Park etwas abgelegen in der Wüste liegt, erfolgt die Anreise in der Regel über den nahegelegenen Highway 24. Hier sind die typischen Wege und Wegbeschreibungen je nach Startrichtung:

Von Norden (z. B. Green River / Interstate 70):
Man fährt auf dem US Highway 24 Richtung Süden (Hanksville). Etwa 24 Meilen südlich von Green River (bzw. kurz vor Hanksville) zweigt die geteerte Temple Mountain Road (County Road 1012) nach Westen ab.

Von Süden (z. B. Hanksville / Capitol Reef National Park):
Man fährt auf dem US Highway 24 Richtung Norden. Die Abzweigung zur Temple Mountain Road befindet sich kurz nach dem Milemarker 136 auf der linken Seite.

Sobald man auf die Temple Mountain Road abgebogen ist, folgt man dieser asphaltierten Straße für ca. 5 Meilen. Danach biegt man laut Beschilderung links auf die Zufahrtsstraße zum State Park ab. Nach weiteren rund 7 Meilen auf dieser Straße erreicht man direkt den Eingang (Entrance Station) und den Parkplatz am Observation Point oberhalb des Tals.

Infos zu Kosten und Eintritt

  • Eintrittspreis:
    Der Tageseintritt kostet 20 USD pro privates Fahrzeug (bzw. 10 USD für Motorräder, Fahrräder oder Fußgänger) und ist ab dem Kauf bis 22:00 Uhr des Folgetages gültig.

  • Keine Gültigkeit des America the Beautiful Passes:
    Da es sich um einen offiziellen State Park von Utah und keinen US-Nationalpark handelt, greift der bekannte Nationalpark-Jahrespass hier nicht.

  • Ausnahme beim Camping:
    Wer direkt auf dem campground-eigenen Zeltplatz oder in einer Jurte übernachtet, hat die normale Parkeinfahrt für ein Fahrzeug meist direkt in den Übernachtungskosten (ca. 45 USD pro Nacht für Standard-Campsites) inbegriffen.

Was den Park so einzigartig macht

  • Die „Goblins“ (Hoodoos):
    Das absolute Highlight des Parks sind tausende von pilz- und mönchsartigen Gesteinsformationen, die wegen ihrer seltsamen Formen als Goblins bezeichnet werden. Wissenschaftlich handelt es sich um sogenannte Hoodoos (Erdpyramiden oder Felssäulen).

  • Entstehung:
    Die Goblins bestehen aus weichem Sandstein (der Entrada-Formation), der Jahrmillionen lang von Wind, Wasser und Sand unterschiedlich stark abgetragen wurde. Härtere Gesteinsschichten bildeten dabei die „Köpfe“ der Goblins, während die darunterliegenden, weicheren Schichten schneller erodierten.

  • Das Labyrinth:
    Die Felsen stehen so dicht beieinander, dass das Gebiet wie ein natürliches Labyrinth wirkt. Besucher können sich hier frei zwischen den Formationen bewegen, da es im Park keine strikten Wegepfade gibt, die man nicht verlassen dürfte.

Aktivitäten vor Ort

  • Wandern & Erkunden: Es gibt keine vorgeschriebenen Routen im Haupttal. Man kann einfach auf Entdeckungstour gehen und durch das Tal der Goblins streifen. Es gibt jedoch auch ein paar ausgewählte Wanderwege, die zu Aussichtspunkten oder tiefer in die Umgebung führen (wie den Goblin’s Lair oder die Three Sisters).

  • Fotografie: Durch die wechselnden Schatten und die bizarre Formenvielfalt ist der Park ein Paradies für Fotografen.

  • Camping: Der Park verfügt über einen sehr beliebten Campingplatz direkt am Rande der Felsformationen, der sich hervorragend zum Sternebeobachten eignet, da es in der Umgebung kaum künstliche Lichtquellen gibt.

  • Reisezeit: Da der Park in einer echten Wüste liegt, kann es im Sommer extrem heiß werden. Die besten Jahreszeiten für einen Besuch sind der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November), wenn die Temperaturen mild sind.

Wir würden den Goblin Valley State Park auf alle Fälle empfehlen, da die Gesteinsformationen wirklich wie von einer anderen Welt wirken. Auch wenn der State Park zusätzlichen Eintritt kostet und nicht im America The Beautiful-Pass mit enthalten ist, war es uns das Geld und den Abstecher wert.

Vlog

Möchtet ihr unsere Reiseerlebnisse hautnah miterleben? Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr ergänzend zu diesem Blogbeitrag unsere Vlogs. Dort bieten wir euch visuelle Einblicke, nützliche Tipps und eine noch intensivere Perspektive auf unsere Ziele. Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut:

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