Death Valley

ANDY

veröffentlicht am
06. Juli 2022

Allgemeine Infos zur Reise

DEATH VALLEY NATIONALPARK

Der Death Valley Nationalpark liegt südöstlich der Sierra Nevada in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Nationalpark bietet bei passenden Wetterbedingungen unglaublich gute Möglichkeiten die Sterne zu beobachten und wurde dementsprechend 2011 auch von der International Dark Sky Association als Lichtschutzgebiet anerkannt.

Es gibt zwei Haupttäler innerhalb des Parks, das Death Valley und das Panamint Valley. Das Death Valley ist von mehreren Gebirgen umschlossen, die höchste Gebirgskette bildet die Panamint Range mit dem 3366 m hohen Telescope Peak. Innerhalb des Nationalparks gibt es einige sehenswerte Dinge, von denen uns insbesondere folgende in Erinnerung geblieben sind.

Badwater Basin

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Hin und zurück

Distanz

2,9 Kilometer

Höhenmeter

3 Meter

Im südlichen Teil des Death Valley befindet sich bei Badwater der tiefste Punkt der westlichen Hemisphäre. Bei 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel entstehen auch die höchsten Temperaturen im Tal, was es auch zum heißesten Punkt der USA macht.

Der Name Badwater leitet sich tatsächlich von der Tatsache ab, dass das Wasser hier sehr salzig ist (ca. doppelt so salzig wie Meerwasser). Wasser gibt es bei Badwater nur sehr wenig, und das meist unter einer zentimeterdicken Salzkruste. Dennoch trocknet diese winzige Quelle auch in den Sommermonaten nicht aus. Er speist sich aus einer uralten unterirdischen Wasserschicht, die Schmelzwasser aus den mehrere hundert Meilen entfernten Bergen Zentralnevadas über den porösen Kalkstein langsam hierher leitet.

An einer Bruchstelle im Death Valley tritt das Wassern durch eine stark salzhaltige Schicht an die Oberfläche. Trotz dieser Umstände leben sogar einige Insekten und urzeitliche Fische in dieser heißen Salzbrühe.

Mesquite Flat Sand Dunes

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Rundweg

Distanz

0,5 Kilometer

Höhenmeter

14 Meter

Die 4 km² großen Mesquite Flat Sand Dunes liegen im nördlichen Teil des Tales und wurden schon oft als Wüstenkulisse in Filmen, unter anderem in Star Wars, verwendet. Die größte Düne ist die Star Dune, die rund 50 Meter hoch ist. Zwischen den Sanddünen kommt man sich schon vor wie in einer anderen Welt, weswegen man die Mesquite Sand Dunes auf dem Weg durch den Death Valley Nationalpark auf alle Fälle mitnehmen kann.

Zabriskie Point

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Hin und zurück

Distanz

0,6 Kilometer

Höhenmeter

16 Meter

Zabriskie Point liegt südöstlich der Furnace Creek Ranch am Highway 190. Der Aussichtspunkt bietet einen einzigartigen Blick auf das unterhalb liegende Badwater und ist umgeben von einer atemberaubenden Kulisse aus markanten erodierten Furchen und ockerfarbenen Schlammablagerungen.

Diese Dünen entstanden vor rund 5 Millionen Jahren, als der damals dort vorhandene Furnace Creek Lake austrocknete. Das Sediment, bestehend aus Salzkrusten, Geröll der nahen Berge und Asche des damals aktiven Black Mountain Vulkanfelds, versteinerte und wurde von Wind und Wasser im Laufe der Zeit geformt. Von einem großen Parkplatz aus kann der Zabriskie Point über einen kurzen und einfachen Fußweg erreicht werden.

Dante's View

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Rundweg

Distanz

0,5 Kilometer

Höhenmeter

14 Meter

Oberhalb von Badwater befindet sich an der Ostseite des Tals in den Black Mountains der Amargosa Range der 1.669 Meter hohe Dantes Peak mit Dantes View. Dieser berühmte Aussichtspunkt bietet einen Blick auf das Death Valley in seiner gesamten Länge von Norden nach Süden und auf die gegenüberliegenden Panamint Mountains mit ihrer höchsten Erhebung, dem Telescope Peak mit 3.368 Metern Höhe. Bei ganz klarer Sicht kann man sogar den 4.418 Meter hohen Mount Whitney in der Ferne erkennen, wodurch man den höchsten und den niedrigsten Punkt der USA auf einmal sehen kann.

Rund 19 Kilometer südlich von Furnace Creek geht die Dantes View Road südlich vom Highway 190 ab. Von der Abfahrt aus sind es noch 21 Kilometer bis zum Aussichtspunkt; eine lange, steile und kurvige Straße. Besonders das letzte Stück mit seinen Haarnadelkurven ist richtig anspruchsvoll und hat uns schon ein wenig ins Schwitzen gebracht. An Dantes View angekommen befindet man sich auf einem großen Parkplatz, von wo aus man die Gegend erkunden kann.

Der Death Valley Nationalpark macht seinem Namen wirklich alle Ehre und besticht durch seine raue und unwirtliche Landschaft. Das macht ihn aber gleichzeitig zu einem sehr speziellen und interessanten Reiseziel, das sich doch stark von den anderen Nationalparks absetzt. Wir können eine Reise dorthin auf alle Fälle empfehlen.

DEVILS GOlf COURSE

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Rundweg

Distanz

0,5 Kilometer

Höhenmeter

0 Meter

Der “Devil’s Golf Course” ist kein Golfplatz, sondern eine große Salzpfanne in der Mojave-Wüste im Death Valley National Park nördlich von Badwater. Das Salz auf dem Boden des Devil’s Golf Course besteht aus den Mineralien, die im Wasser des vor etwa 150.000 Jahren hier befindlichen Lake Manly Sees gelöst und nach dessen Verdunstung hier verblieben sind. Kristallisierte Salze bilden die gezackten Formationen in der Salzpfanne. Mit dem Auto kommt man auf etwas holprigem Wege direkt dorthin.

ARTISTS PALETTE

Schwierigkeit

einfach

Routentyp

Artists Drive

Distanz

15,6 Kilometer

Höhenmeter

145 Meter

Artist’s Palette liegt an den Hängen der Black Mountains, die parallel zur Gebirgskette Panamint Range verlaufen; es ist berühmt für seine vielfarbigen Gesteinsformationen. Der Farbenreichtum wird durch Oxidation verschiedener Metalle verursacht, die in den Felsen vorkommen – zum Beispiel Eisen (rot bis dunkelrot) oder Kupfer (türkis bis grün).

Update 2022

Auf unserer Mietwagen Rundreise 2022 haben wir ein paar neue Ecken des Death Valley Nationalparks kennen gelernt – den Devils Golf Course und Artists Palette. Aber auch die anderen Aussichtspunkte waren natürlich wieder auf dem Programm.

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