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ANDY

veröffentlicht am
06. Juli 2022

Allgemeine Infos zur Reise

LAS VEGAS

Las Vegas ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada und vor allem wegen der vielen Casinos bekannt. Auch die große Anzahl an Hochzeitskapellen („Wedding Chapels“) und unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetze sind wohl weltweit bekannt. Die eigentliche Stadt Las Vegas (City of Las Vegas) erstreckt sich über eine Fläche von knapp 340 km² und zählt rund 640.000 bis 680.000 Einwohner. Die gesamte Metropolregion – das sogenannte Las Vegas Valley – beheimatet jedoch mehr als 2,3 Millionen Menschen. Ein interessantes Detail für die Orientierung: Der weltberühmte Las Vegas Strip mit seinen ikonischen Themenhotels und Casinokomplexen liegt geografisch größtenteils gar nicht in der Stadt Las Vegas selbst, sondern in der gemeindefreien Ortschaft Paradise.

Geographie und Klima
Geografisch liegt Las Vegas auf rund 610 Metern Höhe in einem Tal innerhalb der Mojave-Wüste. Die Landschaft ist geprägt von ariden Halbwüstenstrukturen und umgebenden Bergketten. Das Klima ist extrem kontinental und trocken:

  • Sommer: Die Monate Juni bis September bringen oft Temperaturen von weit über 40 °C bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit.
  • Winter: Die Winter sind mild bei Tagestemperaturen um 10 °C bis 15 °C, nachts kann es in der Wüste jedoch deutlich abkühlen.

Geschichtliche Entwicklung
Der Name „Las Vegas“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „Die Auen“ oder „Die Wiesen“ – bezogen auf seltene unterirdische Quelleingänge, die Reisenden in der Wüste als Oase dienten. Die offizielle Stadtgründung erfolgte 1905, als eine Eisenbahngesellschaft Grundstücke in der Region versteigerte. Der große Wendepunkt folgte im Jahr 1931 mit der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada zur Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise und dem Baubeginn des nahegelegenen Hoover-Stammdamms, der Tausende Arbeiter anzog und die Strom- sowie Wasserversorgung der Region langfristig sicherte. Ab den 1940er-Jahren investierten Investoren – und lange Zeit auch die organisierte Kriminalität – massiv in Luxushotels und Casinos. In den 1990er-Jahren verwandelte sich die Stadt durch Megaresorts vollends in ein globales Unterhaltungszentrum für die ganze Familie.

Wirtschaftliche und kulturelle Aspekte
Wirtschaftlich ist die Region stark vom Dienstleistungssektor abhängig. Gastronomie, Glücksspiel, Hotellerie und der Eventbereich bilden das Rückgrat der lokalen Ökonomie. In den letzten Jahren hat sich Las Vegas zudem zu einer bedeutenden Sportmetropole entwickelt (unter anderem mit Formel-1-Rennen sowie eigenen Teams in der NFL und NHL). Kulturell wird die Stadt primär durch weltbekannte Entertainment-Shows, Resident-Auftritte internationaler Musiker und imposante Architektur-Repliken (wie dem Eiffelturm oder dem Markusturm) geprägt.

Wir haben Las Vegas 2017 und 2022 während unserer beiden Rundreisen durch den Westen der USA besucht und dort jeweils ein paar Tage verbracht. Sobald man das Hotel verlässt und den Strip entlang schlendert, gibt es unzählige Casinos zu entdecken. Auf die bekanntesten gehen wir im Folgenden kurz ein.

Welcome to Fabulous Las Vegas

Das weltberühmte „Welcome to Fabulous Las Vegas“-Schild steht seit 1959 als eines der bekanntesten Fotomotive der USA am südlichen Ende des Las Vegas Boulevards. Entworfen wurde die ikonische, 7,6 Meter hohe Googie-Architektur-Leuchttafel von der Designerin Betty Willis, die bewusst darauf verzichtete, ihr Werk urheberrechtlich zu schützen – sie verstand es als Geschenk an die Stadt. Geografisch befindet sich das Schild technisch gesehen in Paradise, Nevada, direkt südlich des Mandalay Bay Resorts. Seit 2008 sorgt ein eigener Parkplatz in der Mittelinsel der Straße dafür, dass Touristen gefahrlos für ihr Erinnerungsfoto anstehen können.

Bellagio & Fountains

Das 1998 eröffnete Bellagio gilt als eines der elegantesten und stilprägendsten Luxushotels am Las Vegas Strip. Entwickelt von Steve Wynn und inspiriert von der romantischen Ästhetik des norditalienischen Ortes Bellagio am Comer See, setzte das Resort bei seiner Fertigstellung mit Baukosten von rund 1,6 Milliarden US-Dollar neue Maßstäbe für das Luxussegment in der Wüstenstadt. Das Anwesen zeichnet sich durch seine anspruchsvolle Architektur aus und unterscheidet sich damit bewusst von den rein familienorientierten Themenhotels der 1990er-Jahre.

Im Inneren bietet das Resort zahlreiche kulturelle und ästhetische Höhepunkte. Dazu gehört die eindrucksvolle Lobby, deren Decke mit der Kunstinstallation Fiori di Como des Glaskünstlers Dale Chihuly geschmückt ist – ein Werk aus mehr als 2,000 handgeblasenen Glasblüten. Direkt an die Lobby schließt sich der Conservatory & Botanical Gardens an, ein riesiges Glasatrium, das fünfmal im Jahr von einem Team aus Gärtnern und Künstlern mit zehntausenden echten Pflanzen zu aufwendigen saisonalen Szenerien umgestaltet wird. Zudem beherbergt das Hotel eine renommierte Kunstgalerie sowie mehrfach ausgezeichnete Restaurants. Eine breite Bekanntheit erlangte das Haus auch über die Grenzen von Las Vegas hinaus als zentraler Schauplatz des Kinofilms Ocean’s Eleven.

Die Fountains of Bellagio sind eine der bekanntesten und meistfotografierten Attraktionen Nordamerikas. Auf dem knapp 3,5 Hektar großen künstlichen See vor dem Hotel inszeniert ein komplexes System aus über 1.200 Düsen und rund 4.500 Lichtern täglich eine choreografierte Show aus Wasser, Licht und Musik. Die Fontänen schießen dabei im Rhythmus klassischer Musik, Broadway-Hits oder moderner Pop-Songs bis zu 140 Meter in die Höhe. Das spektakuläre Open-Air-Erlebnis ist für Passanten am Las Vegas Strip vollständig kostenlos und wird tagsüber alle 30 Minuten, am Abend sogar im 15-Minuten-Takt vorgeführt.

Caesars Palace

Das 1966 von Jay Sarno eröffnete Caesars Palace gehört zu den traditionsreichsten und legendärsten Hotel- und Casinokomplexen am Las Vegas Strip. Als erstes großes Themenresort der Stadt entworfen, fängt die Architektur mit ihren imposanten Säulen, Marmorstatuen, Foyer-Brunnen und nachgebildeten Monumenten den prunkvollen Stil des antiken Römischen Reiches ein. Der Verzicht auf einen Apostroph im Namen (Caesars statt Caesar’s) war dabei von den Gründern bewusst gewählt: Das Hotel sollte sich nicht als Palast eines einzelnen Cäsars verstehen, sondern jedem Gast das Gefühl vermitteln, selbst ein König oder Herrscher zu sein. Heute umfasst der riesige Gebäudekomplex knapp 4.000 Zimmer, die sich auf sechs architektonisch markante Türme verteilen.

Neben der weitläufigen Poollandschaft Garden of the Gods beherbergt das Resort die Forum Shops, eines der umsatzstärksten und bekanntesten Luxus-Einkaufszentren der USA mit einem künstlichen, animierten Himmel an der Decke. Auch kulturell hinterließ das Haus tiefe Spuren – sei es als Kulisse für Kinohits wie Hangover, als Austragungsort historischer Boxkämpfe und Stuntshows (wie Evel Knievels berühmtem Motorradsprung über die Brunnen) oder als Bühne im The Colosseum, einer eigens für Residency-Shows gebauten Arena, in der Weltstars wie Céline Dion, Elton John oder Adele vor Tausenden Fans auftreten.

Circus Circus

Das 1968 von Jay Sarno eröffnete Circus Circus ist eines der ältesten und markantesten Themenresorts am nördlichen Ende des Las Vegas Strips. Im Gegensatz zu den extrem luxuriösen Nachbarhotels konzentriert sich der Komplex seit jeher auf ein familienfreundliches und preisbewusstes Konzept. Bekannt ist das Hotel für seine gigantische rot-weiß gestreifte Zirkuszelt-Architektur und das große Neon-Aushängeschild Lucky the Clown, das seit Jahrzehnten das Straßenbild prägt.

Im Zentrum des Resorts steht die Verbindung aus Casino, Kirmes-Atmosphäre und Unterhaltung für alle Altersgruppen. Über der Hauptspielbank befindet sich die sogenannte Midway, auf der täglich kostenlose Zirkusvorstellungen von Akrobaten und Trapezkünstlern aufgeführt werden und klassische Jahrmarktsspiele zum Mitmachen einladen. Ein zentrales Highlight des Areals ist zudem der Adventuredome, ein knapp zwei Hektar großer, komplett überdachter Freizeitpark unter einer rosa getönten Glaskuppel, der Achterbahnen, Fahrgeschäfte und Wildwasserbahnen bietet. In der Filmgeschichte hinterließ das Circus Circus ebenfalls Spuren – unter anderem als Schauplatz im James-Bond-Klassiker Diamantenfieber (1971) sowie in der Literatur- und Filmvorlage zu Fear and Loathing in Las Vegas.

Excalibur

Das 1990 eröffnete Excalibur Hotel & Casino liegt am südlichen Ende des Las Vegas Strips und fällt sofort durch seine auffällige Architektur im Stil einer farbenfrohen, mittelalterlichen Märchenburg auf. Entworfen von der Circus Circus Enterprises (heute Teil von MGM Resorts International), richtet sich das Resort mit über 3.900 Zimmern wie sein Schwesterhotel Circus Circus vor allem an Familien und preisbewusste Reisende. Benannt nach dem legendären Schwert von König Artus, zieht sich das Thema der Artussage und des Mittelalters durch das gesamte Hotelkonzept.

Zu den Hauptattraktionen des Komplexes gehört die Dinner-Show Tournament of Kings, bei der Gäste in einer Arena ein mittelalterliches Ritterturnier mit Lanzenstechen, Pferdeakrobatik und Pyrotechnik erleben – serviert wird das Mahl ganz nach historischem Vorbild traditionell ohne Besteck. Darüber hinaus bietet das Hotel einen großen Spielbereich für Kinder und Jugendliche sowie eine direkte, kostenlose Hochbahn-Verbindung (Tram) zu den benachbarten Resorts Luxor und Mandalay Bay. Dank seiner markanten bunten Türme und des zugänglichen Preisniveaus gehört das Excalibur seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Orientierungspunkten am Strip.

Flamingo

Das 1946 von dem berüchtigten Mafia-Mogul Benjamin „Bugsy“ Siegel und seinem Partner Gus Greenbaum eröffnete Flamingo Las Vegas gilt als die Wiege des modernen Las Vegas Strips. Es ist das älteste noch betriebene Resort an der Hauptpromenade und markierte historisch den Übergang von schlichten Wüstensaloons hin zu glamourösen, großflächigen Luxus-Casinohotels. Der Name des Hotels geht Gerüchten zufolge auf den Spitznamen von Siegels Freundin Virginia Hill zurück, die wegen ihrer langen Beine und roter Haare so genannt wurde.

Mit seiner prägnanten pinkfarbenen Neon-Beleuchtung und dem klassischen Art-déco-Stil hat sich das Flamingo bis heute seinen nostalgischen Charme bewahrt. Neben über 3.500 Zimmern und der zentralen Lage direkt im Herzen des Strips ist das Resort vor allem für seinen vier Hektar großen tropischen Innenhof bekannt. In diesem parkähnlichen Wildlife Habitat leben unter Palmen und Wasserfällen echte Rosaflamingos, Exoten und Wasservögel inmitten der Wüstenstadt. Das Flamingo ist zudem fest in der Popkultur verankert – unter anderem als zentraler Schauplatz des Originalfilms Ocean’s 11 von 1960 mit dem Rat Pack um Frank Sinatra.

luxor

Das 1993 eröffnete Luxor Hotel & Casino gehört mit seiner auffälligen Architektur zu den unverwechselbarsten Bauwerken am südlichen Las Vegas Strip. Hauptmerkmal des Komplexes ist eine 30 Stockwerke hohe Pyramide aus schwarzem Glas, vor der eine lebensgroße Nachbildung der Großen Sphinx von Gizeh sowie ein Obelisk stehen. Das Resort ist nach der ägyptischen Stadt Luxor benannt und beheimatet mit rund 4.400 Zimmern – verteilt auf das Hauptgebäude und zwei spätere Ziggurat-Türme – eines der größten Hotels der Welt. Im Inneren der Pyramide befindet sich das volumenmäßig größte Hotel-Atrium der Welt. Eine bauliche Besonderheit sind die sogenannten „Inclinators“:

Spezielle Aufzüge, die sich im Inneren der schrägen Außenwände in einem 39-Grad-Winkel nach oben bewegen. Ein weltweites Markenzeichen ist zudem der Luxor Sky Beam an der Spitze der Pyramide. Der Lichtstrahl gilt mit seinen extrem starken Scheinwerfern als der stärkste Lichtstrahl der Erde und ist in klaren Nächten aus hunderten Kilometern Entfernung – und sogar aus dem Flugzeug – sichtbar. Im Laufe der Jahre hat das Hotel sein ursprünglich sehr starkes Ägypten-Thema im Innenbereich schrittweise modernisiert, beherbergt jedoch nach wie vor populäre Ausstellungen und Entertainment-Angebote. Über eine überdachte Passage und eine kostenlose Hochbahn ist das Luxor direkt mit seinen Schwesterhotels Excalibur und Mandalay Bay verbunden.

Mandalay Bay

Das 1999 eröffnete Mandalay Bay Resort & Casino markiert den südlichen Eingang des Las Vegas Strips und besticht schon von weitem durch seine markante, mit echtem Blattgold beschichtete Glasfassade. Das im tropischen Südsee-Stil gestaltete Resort umfasst inklusive seiner integrierten Luxushotels Delano und Four Seasons über 4.700 Zimmer. Neben dem riesigen Spielbankbereich beherbergt das Anwesen eines der größten Messe- und Konferenzzentren der Welt sowie eine eigene Event-Arena für Sportveranstaltungen und Konzerte.

Ein zentrales Aushängeschild des Komplexes ist der rund 4,5 Hektar große Poolbereich Mandalay Bay Beach. Dieser künstliche Strandbereich verfügt über echten Sand, eine große Wellenanlage und einen Strömungskanal (Lazy River). Zudem beherbergt das Resort das Shark Reef Aquarium, eines der größten Nordamerikas. Durch ein Tunnelsystem aus Acrylglas wandern Besucher hier direkt unter Haien, Rochen und anderen Meeresbewohnern hindurch. Über die kostenlose Hochbahn ist das Mandalay Bay nahtlos mit den Schwesterhotels Luxor und Excalibur verbunden.

New York New York

Das 1997 eröffnete New York-New York Hotel & Casino gehört zu den architektonisch auffälligsten Themenresorts am südlichen Las Vegas Strip. Der Gebäudekomplex ist so gestaltet, dass die Fassade die ikonische Skyline von New York City aus den 1940er-Jahren im Miniaturformat nachbildet. Zu den verkleinerten Nachbildungen bekannter Bauwerke gehören unter anderem das Empire State Building, das Chrysler Building, die Grand Central Terminal und eine rund 45 Meter hohe Replik der Freiheitsstatue.

Das wohl bekannteste Markenzeichen des Resorts ist The Big Apple Coaster – eine gigantische Achterbahn, deren Schienen sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 107 km/h im Außenbereich direkt um die Hoteltürme und Nachbildungen der Wolkenkratzer winden. Im Innenbereich setzt sich das New-York-Thema fort: Das Casino und die Gastronomiebereiche sind wie typische Stadtviertel inszeniert, darunter der Greenwich Village Street Eatery, wo Besucher durch schmale Gassen mit Pflastersteinen, Backsteinarchitektur und Straßenlaternen spazieren. Über eine Fußgängerbrücke ist das Hotel direkt mit dem gegenüberliegenden MGM Grand verbunden.

Paris Las Vegas

Das 1999 eröffnete Paris Las Vegas bringt das Flair der französischen Hauptstadt an das östliche Ufer des zentralen Las Vegas Strips. Das Resort zeichnet sich durch seine detaillierten Nachbildungen pariser Wahrzeichen aus. Unübersehbar ist der Nachbau des Eiffelturms im Maßstab 1:2, der mit seinen rund 165 Metern Höhe das Straßenbild prägt. Auf der Spitze des Eiffelturms befindet sich eine Aussichtsplattform, die Besuchern einen Panoramablick über das gesamte Las Vegas Valley und auf die gegenüberliegenden Wasserspiele des Bellagio bietet.

Die Fassade des Hotelkomplexes zollen weiteren architektonischen Meilensteinen Pariser Baukunst Tribut, darunter Nachbildungen des Pariser Opernhauses (Opéra Garnier) und des Louvre. Am Fuße des Eiffelturms steht zudem eine Replik des Arc de Triomphe. Im Inneren setzt sich das französische Thema nahtlos fort: Der Casinobereich und die Restaurantmeile sind wie eine französische Straßenlandschaft gestaltet, komplettiert durch Pflastersteinböden, Straßenlaternen und einen gemalten künstlichen Himmel an der Decke. Das Haus ist zudem für seine französisch geprägte Gastronomie sowie die direkte, überdachte Verbindung zum Schwesterhotel Planet Hollywood bekannt.

Venetian

Das 1999 auf dem ehemaligen Gelände des historischen Sands-Hotels eröffnete The Venetian Resort gehört zu den größten und prunkvollsten Hotelkomplexen der Welt. Das Resort greift das architektonische und kulturelle Erbe der norditalienischen Lagunenstadt Venedig auf. Der Gebäudekomplex besticht durch detailgetreue Nachbildungen berühmter venezianischer Wahrzeichen, darunter der Markusturm (Campanile), die Rialtobrücke und der Dogenpalast. Zusammen mit seinem 2007 eröffneten Schwesterhotel The Palazzo bildet die Anlage einen gigantischen Verbund mit über 7.000 Suiten, der in allen Zimmerkategorien ausschließlich großzügige Suite-Grundrisse anbietet.

Eine der bekanntesten Attraktionen des Hauses sind die Grand Canal Shoppes, ein riesiges überdachtes Einkaufszentrum. Durch die Mall schlängelt sich ein künstlicher Kanal, auf dem Gäste in echten Gondeln von singenden Gondoliere gefahren werden – unter einem realistisch gestalteten, künstlich beleuchteten Wolkenhimmel, der permanent die Tageszeit einer späten Dämmerung simuliert. Neben der venezianischen Romantik bietet das Resort eine breite Palette an erstklassiger Gastronomie, ein bedeutendes Kongresszentrum sowie die Anbindung an die hochmoderne Sphere, eine kugelförmige Event-Arena mit fortschrittlichster LED- und Soundtechnik, die direkt an den Komplex angrenzt.

Wynn

Das 2005 eröffnete Wynn Las Vegas sowie sein 2008 ergänzter Schwestern-Turm Encore bilden einen der exklusivsten und meistausgezeichneten Resort-Komplexe der Welt. Entwickelt vom Casino-Mogul Steve Wynn auf dem ehemaligen Areal des historischen Desert Inn Hotels, setzte das Wynn mit Gesamtbaukosten von über 2,7 Milliarden US-Dollar neue Maßstäbe für das absolute Luxussegment am nördlichen Las Vegas Strip. Die geschwungenen, bronze-getönten Glasfassaden der beiden Türme prägen das Straßenbild auf elegante Weise und beherbergen zusammen über 4.750 luxuriöse Zimmer und Suiten.

Anders als viele ältere Themenresorts verzichtet das Wynn auf auffällige Repliken und setzt stattdessen auf zeitlose Eleganz, opulente botanische Arrangements und erstklassige Kunstausstattungen. Zu den architektonischen Highlights zählt der Lake of Dreams, ein künstlicher See mit einem mehr als 12 Meter hohen Wasserfall und bewaldetem Hügel, auf dem abendliche Licht- und Hologrammshows vorgeführt werden. Zudem ist das Resort das einzige Anwesen am Las Vegas Strip, das über einen eigenen 18-Loch-Golfplatz (Wynn Golf Club) verfügt. Neben mehreren mit Michelin-Sternen und Forbes-Fünf-Sterne-Auszeichnungen prämierten Restaurants bietet der Komplex die Wynn Plaza Shops mit exklusiven Haute-Couture-Boutiquen sowie eines der renommiertesten Nightlife- und Dayclub-Angebote der Stadt.

Vlogs

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